Virgin Cruises startet 2020 mit 2.800-Passagiere-Schiff

Mit drei neuen Schiffen innerhalb von drei Jahren will Virgin Cruises den Kreuzfahrt-Markt revolutionieren. Basishafen soll Miami werden, die Reisen gehen in die Karibik. Start-Termin mit dem ersten Schiff ist 2020.

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Gebaut werden die neuen Kreuzfahrtschiffe für Virgin Cruises bei Fincantieri in Italien. Bislang gibt es dafür eine unterschriebene Absichtserklärung zwischen Virgin Cruises und Fincantieri mit dem Ziel, bis Ende 2015 einen endgültigen Vertrag über den Bau von drei Kreuzfahrtschiffen zu schließen.

Die Schiffe werden kleiner als nach früheren Ankündigungen zu erwarten war: Mit einer Tonnage von 110.000 BRZ haben sie eine mittlere Größe und bieten Platz für 2.800 Passagiere sowie 1.150 Crew-Mitglieder. Sie sollen 2020, 2021 und 2022 in Dienst gehen. Das erste der drei Virgin-Cruises-Schiffen wird dann seinen Basis-Hafen in Miami haben und jeweils sonntags zu 7-Nächte-Routen in die Karibik aufbrechen.

Neues Logo von Virgin Cruises (Bild: Virgin Cruises)
Neues Logo von Virgin Cruises (Bild: Virgin Cruises)

Man wolle das Kreuzfahrt-Erlebnis neu definieren, sage Richard Branson. Die Reisen mit Virgin Cruises würden keine gewöhnlichen Kreuzfahrten, wie man sie bisher kenne. Auf der heute freigeschalteten, neuen Website von Virgin Cruises fragt die neue Kreuzfahrtgesellschaft aktiv ihre künftigen Kunden nach Ideen: „Tell us what you want to be able to see and do when you’re on a Virgin Cruises ship“.

Passend zu dem vollmundigen Versprechen, die Kreuzfahrt-Industrie zu revolutionieren, schwebte Virgin-Chef Richard Branson per Hubschrauber zur Pressekonferenz in Miami ein, angekündigt von Donnerschlägen und farbigen Rauchschwaden, gekleidet in kurzen, roten Hosen, weißem Hemd, einem roten Hut und in der Hand mit einer Fahne mit dem neuen Logo von Virgin Cruises.

Frank Weber, Vice President Operations
Frank Weber, Vice President Operations

Als Vice President Operations hat Virgin Cruises übrigens Frank Weber angeheuert, der erst Seit Anfang 201 als Vice President Product Development bei Norwegian Cruise Line tätig war und dort unter anderem das kulinarische Konzept für die im Herbst in Dienst gehende Norwegian Escape entworfen hatte. Zuvor war Weber bei Royal Caribbean International lange für den Bereich Food and Beverage verantwortlich und dort maßgeblich am Dining-Konzept der Oasis Class beteiligt.

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