Hurricane Irene wirbelt Kreuzfahrt-Routen durcheinander
Hurricane Irene zieht durch die Karibik und wirft die Fahrpläne zahlreicher Kreuzfahrtschiffe über den Haufen. Für insgesamt 13 Schiffe wurden die Fahrtrouten bereits geändert, um dem Sturm auszuweichen, weitere sind zu erwarten. Und Royal Caribbean bereitet offenbar sogar die Evakuierung der Privatinsel Coco Cay auf den Bahamas vor.
UPDATE 26.8.: Cruisecritic berichtet inzwischen von Routenänderungen bei insgesamt 25 Kreuzfahrtschiffen, die dem Sturm davon- oder um ihn herum fahren. Betroffen sind demnach Schiffe von Holland America Line, Celebrity Cruises, NCL, Royal Caribbean International und Carnival Cruise Lines. Irene zieht derzeit von der Karibik aus entland der US-Ostküste nach Norden.
Betroffen von Routenänderungen sind bei Royal Caribbean die Monarch of the Seas und die Majesty of the Seas – beide Schiffe meiden Coco Cay und legen einen zusätzlichen Seetag beziehungsweise einen längeren Aufenthalt in Key West ein. Freedom of the Seas, Oasis of the Seas fahren die geplante Route in umgekehrter Richtung, die Allure of the Seas und die Serenade of the Seas fahren nach den aktuellen Planungen ebenfalls alle vorgesehenen Häfen an, allerdings in anderer Reihenfolge.
Bei Carnival Cruise Lines sind Carnival Pride, Carnival Triumph, Carnival Destiny, Carnival Conquest, Carnival Victory, Carnival Liberty und Carnival Miracle betroffen. Bei allen Carnival-Schiffen wurde wegen des Hurricanes Irene die Fahrtroute verändert.
Auch bei Norwegian Cruise Line werden noch Routenänderungen erwartet, die bislang aber noch nicht offiziell beschlossen worden sind, (UPDATE) nötig: Norwegian Jewel und Norwegian Sky ersetzen jeweils den Hafenstopp auf der Privatinsel Great Stirrup Cay (direkt nebem RCIs Coco Cay gelegen) durch einen Seetag. Die ebenfalls in der Region fahrende Disney Dream wird von Routenänderungen wahrscheinlich verschont bleiben wird.
Irene ist der erste Hurricane der Saison, aber bereits der neunte Sturm mit Namen. Bislang hat Irene vor allem auf Puerto Rico Schäden angerichtet. Dort sind 800.000 Menschen ohne Strom, der Notstand wurde ausgerufen. Es wird erwartet, dass sich Irene etwas abschwächt und am Samstag an der US-Ostküste im Bundesstaat South Carolina auf Land trifft. Die Vorhersagen für die diesjährige Hurricane-Saison rechnen wie bereits im vergangenen Jahr mit einer überdurchschnittlich starken Hurricane-Aktivität.
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