Reise-Absagen und Routenänderungen bei AIDA

von Franz
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Änderungen bei den Fahrtrouten führen bei AIDA zu einigen Kreuzfahrt-Absagen vor allem für 2017. Betroffen sind einzelne Reisen der AIDAbella, AIDAvita und AIDAmar sowie mehrere Reisen der AIDAsol.

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Als Grund für die Absagen nennt AIDA „operative Gründe“. Gegenüber cruisetricks.de erklärte die Reederei, die Änderungen entstünden durch einzelnen Optimierungen und Veränderung von Reiserouten im VOrfeld des neuen Katalogs, der im Frühjahr 2016 erscheint. Laut AIDA sind bei den meisten der abgesagten Reisen nur sehr wenige Passagiere betroffen.

Abgesagt sind die Routen „Südostasien“ der AIDAbella am 20. März 2017 sowie „Großbritannien & Irland“ der AIDAvita am 09. September 2017. Die Kreuzfahrt „Ostsee 1“ der AIDAmar am 10. September 2016 wird jetzt in verkürzter Form als fünftägige Reise „Norwegen & Dänemark“ vom 10. bis 15. September 2016 ab Warnemünde angeboten.

Mehrere Reisen hat AIDA für die AIDAsol abgesagt. Betroffen ist die Route „Norwegens Fjorde“ der AIDAsol am 20. August 2017 sowie Kurzreisen ab Hamburg: 30. August, 3., 7., 15., 19,. 23. und 27. September 2017. Die AIDAsol wird stattdessen ihre Kanaren-Saison verlängern.

Bereits auf diese Reisen gebuchte Passagiere kontaktiert AIDA direkt und bietet entsprechende Umbuchungsmöglichkeiten ab. Bei Kunden, die An- und Abreise zu stornierten Reisen selbst organisiert haben, erstattet die Reederei gegen Nachweis die Stornierungskosten.

Wegen der unsicheren politischen Lage und Anschlägen in der Türkei hatte AIDA erst kürzlich die AIDAstella für die Sommersaison 2016 von Antalya abgezogen und nach Palma de Mallorca verlegt. Ein Zusammenhang mit den aktuellen Routenänderungen gibt es nicht.

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2 Kommentare zu Reise-Absagen und Routenänderungen bei AIDA

  1. Olaf on Februar 4, 2016 at 7:33 pm

    Naja – mir erscheinen vor allem die Abfahrten ab deutschen Häfen einfach zu überteuert. Da gibt es zu viel Mitbewerb, der diesselben Routen um deutlich weniger Geld anbietet. (trotz AIDA inkludierten Trinkgeldern und Tischgetränken). Der Passagier schaut mehr aufs Geld und dem Deutschen ist es nicht mehr so wichtig, mit einer deutschen Reederei ab einem deutschen Hafen um jedes Geld der Welt auf Kreuzfahrt zu gehen.

  2. Eike on Februar 5, 2016 at 11:07 am

    Das würde ich so nicht unterschreiben wollen. Preislich sind die Abfahrten schon teurer – ja. Aber es ist nicht nur der Preis, der zählt. So hat doch jede Reederei ihren eigenen Charakter (sonst bräuchte man nicht so viele verschiedene Marken) und ihre Eigenheiten, die je nach persönlichen Vorlieben dem Gast mehr oder weniger gut gefallen. Ohe jetzt auf bestimmte Marken eingehen zu wollen, gibt es welche, von denen ich mir sicher bin, daß sie ein sehr gutes Produkt anbieten, aber einfach das angebotene Profil und mein gewünschtes Profil für einen Urlaub nicht harmonieren – also buche ich dort nicht. Beispielsweise würde ich, selbst wenn ich das Geld dafür hätte oder ein Superschnäppchen ergattern könnte, meinen Urlaub nicht auf einem Cunard-Schiff machen. Ich würde mich -so hochwertig wie es ist- in deren Konzept nicht wiederfinden und daher auch nicht wohlfühlen.

    Nur als ganz einfaches Beispiel: Ich esse ausgesprochen gerne am Buffet, aber bei vielen Reedereien ist das Buffet doch eher das Stiefkind der Bordgastronomie und fällt daher im Vergleich mit beispielsweise AIDA, deren Fokus auf den Buffetrestaurants liegt, eher mager aus. Solche Aspekte sind -zumindest mir- wichtiger als die Bordsprache.

    Es muß nämlich für mich nicht zwangsweise eine Reederei mit Bordsprache Deutsch sein, mit Englisch könnte ich auch ohne Probleme leben. da ich unterwegs auch gerne mal mit Personal, das aus anderen Ländern kommt, unterhalte, spreche ich selbst wenn ich mit AIDA unterwegs bin, relativ viel Englisch.

    Abfahrtshafen wird schon schwieriger, da meine signifikant bessere Hälfte nur ausgesprochen ungern fliegt, und eine lange Busfahrt beispielsweise ans Mittelmeer für uns definitiv nicht in Frage kommt. (Mit dem eigenen Auto übrigens auch nicht, mehr als zwei Stunden Fahrzeit empfinde ich als unerträglich.) Hamburg, Kiel und Warnemünde lassen sich halt so gut und schnell mit der Bahn erreichen… (Und als Vielfahrer haben wir nicht nur die Bahncards sondern wissen auch, wie man günstig buchen kann – letztes Jahr haben wir für die Kreuzahrt ab Warnemünde für die Bahnfahrt in der 1. Klasse hin und zurück zu zweit (mit ICE wo möglich) weniger bezahlt, als eine Woche Parkplatz in Warnemünde gekostet hätte.)

    Fazit: Bevor ich mich drauf einlasse, und einen Urlaub auf einem Schiff mache, auf dem ich mich konzeptbedingt nicht wohl fühle, schaue ich lieber, daß ich zu einem anderen Termin fahren kann, wo die Preise besser passen. Es gibt bestimmt auch Leute, die denken “MSC oder Mein Schiff, ist doch egal” – aber vielen ist eben nicht egal, mit wem sie fahren.

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