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Explora I (Bild: MSC / Explora Journeys)

Explora I soll 2023 als erstes MSC-Luxuskreuzfahrtschiff in Dienst gehen

MSC Cruises hat erste Details und den Namen ihrer bereits vor einiger Zeit angekündigten, neuen Luxuskreuzfahrt-Marke „Explora Journeys“ bekanntgegeben. Das erste von vier Luxusschiffen, die Explora I, soll 2023 in Dienst gehen und Platz für rund 900 Passagiere bieten.

Beim symbolischen ersten Stahlschnitt für die Explora I am 10. Juni 2021 in der Fincantieri-Werft im italienischen Monfalcone nannte MSC erste Details zur neuen Luxuskreuzfahrt-Sparte der Reederei, die vom früheren AIDA-Chef und COO Carnival Asia Michael Ungerer geführt wird.

Zum Führungsteam bei Explora Journeys gehören unter anderem auch der frühere SVP Global Sales and Marketing Chris Austin sowie Sarah Doyle, zuletzt als Vice President Marketing bei Bacardi Limited Europe, Thatcher Brown (zuletzt Präsident von Dream Cruises und Managing Director von Crystal Cruises) und John Stoll, zuletzt VP Land Programs bei Crystal Cruises und Director Land Programs bei Silversea Cruise.

461 Suiten auf 14 Decks           

Die Explora I soll als erstes der vier bis 2026 geplanten Luxus-Kreuzfahrtschiff von Explora Journeys 2023 in Dienst gehen. Das Schiff wird 461 Suiten mit je einer Fläche von mindestens 35 Quadratmetern und raumhohen Fenstern haben. Insgesamt 14 Decks soll das Schiff bekommen und ein Passagier-Crew-Verhältnis von 1,25:1 bieten.

Mit einer Länge von 248 Metern und einer Tonnage von Bruttoraumzahl 63.800 sind die MSC-Luxusschiffe teils deutlich größer als Schiffe von Mitbewerber im Luxus-Segment wie beispielsweise Viking Cruise (227 Meter, 930 Passagiere, BRZ 47.842) (Seabourn Ovation: 210 Meter, 604 Passagiere, BRZ 41.865) oder Hapag-Lloyd Cruises (Europa 2: 225 Meter, 516 Passagiere, BRZ 42.830).

Weitere Eckdaten, die Explora Journeys bereits genannt hat: Es wird drei Außenpools und ein Pool mit zurückfahrbarem Glasdach geben. Die neun Restaurants an Bord sollen einen Schwerpunkt auf gesunde Zutaten von lokalen Lieferanten legen.

Bei der Umwelttechnik will MSC Cruise bei Explora Journeys den aktuellen Stand der Technik einsetzen, bleibt aber in den Aussagen, was auch tatsächlich von Anfang an verbaut werden soll, noch ein wenig vage. MSC schreibt dazu in der Pressemitteilung: „Das Design beinhaltet Vorkehrungen für Batteriespeicher, die eine zukünftige hybride Stromerzeugung ermöglichen. Darüber hinaus verfügt das Schiff über das neueste selektive, katalytische Reduktionssystem (SCR-Katalysator) […]. Alle vier Schiffe sind für Landstromversorgung geeignet […]. Ebenfalls alle vier Schiffe werden von Rina Dolphin für reduzierte Unterwassergeräusche zertifiziert.“

Reise-Routen der Explora I

Explora Journeys will insbesondere auch abseits der stark frequentierten Kreuzfahrtrouten unterwegs sein. In der Premierensaison der Explora I steht daher ein Mix aus bekannteren Zielen wie Saint Tropez, Bordeaux und Reykjavik auf dem Programm, aber auch besondere Ziele wie die griechische Insel Kastellorizo und die türkische Bozcaada oder auch die Lofoten in Norwegen. Buchbar sollen die ersten Reisen der Explora I ab Herbst 2021 sein.

Fakten: Explora I

  • Tonnage: BRZ 63.800
  • Länge: 248 Meter
  • Breite: 32 Meter
  • Decks: 14
  • Passagier-Crew-Verhältnis: 1,25:1
  • Pools: 3 aussen, 1 innen
  • Restaurants: 9

3 Kommentare

3 Gedanken zu „Explora I soll 2023 als erstes MSC-Luxuskreuzfahrtschiff in Dienst gehen“

  1. WOW! Ein neues Schiff, das auch „wie ein Schiff“ aussieht und nicht wie ein riesiger schwimmender Hotelcontainer! Da bringt MSC ein klassisch anmutendes, edles Teil aufs Wasser. Und Ziele wie die bei Kreuzfahrt-Fans „unbekannten“ Inseln Kastellorizo und Bozcaada vor der türkischen Küste sind wirklich reizvoll für „Entdecker“. Kleine Anmerkung: Kastellorizo (türkisch: Meis) ist griechisch. Habe ich auf einer meiner ungezählten „Blauen Reisen“ vor der türkischen Küste gelernt. Ach Franz, das ist „die Crux des Journalisten, dass es garantiert immer einen gibt, der es besser weiss“. Spruch aus meiner Volontärs-Zeit anno 1970-72 :-))

  2. @Christine: Danke für den Hinweis, ich hab’s im Text korrigiert. Das ist aber auch hinterhältig, eine griechische Insel, die direkt vor der türkischen Küste liegt, weit entfernt von griechischem Festland (ich hatte das nur schnell auf Google Maps angesehen, weil ich Kastellorizo nicht kannte)

  3. Fun Fact: Die Insel Kastelorizo gehört – so wie übrigens auch Zypern – zu Asien. Griechenland ist damit eines der vielen Länder, die auf mehr als einem Kontinent liegen.
    Die ostägäischen Inseln werden zwar auch Asien zugerechnet, aber darüber könnte man streiten. Kastelorizo hingegen ist so weit hinten, dass es unbestreitbar ist.
    Spitzenreiter ist natürlich Chile mit 3 Kontinenten (Südamerika, Ozeanien und Antarktis), wenn man Frankreich nicht zählt, das ja außer in Asien mit den Kolonien auf jedem Kontinent eine Dependance hat.
    Es macht Spaß, sich die Liste mal anzuschauen, abgesehen von den üblichen Verdächtigen wie Russland, Türkei und Spanien sind da einige überraschende Kandidaten.

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