Royal Caribbean agiert künftig von Barcelona aus

Royal Caribbean fasst seine Europa-Aktivitäten in vier statt bislang sechs Gebiete zusammen. Im Zuge dessen schließen die Büros in Frankfurt, Genua und Paris. DACH-Geschäftsführer Dr. Jörg Rudolph verlässt das Unternehmen. Deutschland wird künftig vom „Eurozone“-Büro in Barcelona betreut.

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Im Rahmen einer großen Umstrukturierung des Europa-Geschäfts konzentriert der Kreuzfahrt-Konzern eine Europa-Aktivitäten auf die Regionen UK und Irland, Skandinavien, einen EMEA International Representative sowie die „Eurozone“, zu der künftig Spanien, Frankreich, Deutschland, Italien, Österreich und Schweiz gehören.

Die Eurozone-Niederlassung in Barcelona wird von der bisherigen Geschäftsführerin für Spanien und Frankreich, Belén Wangüemert, geleitet. Er bekleidet den neu geschaffenen Posten des Associate Vice President und Geschäftsführers. Das neue Eurohub-Büro in Barcelona soll bis zum Sommer 2017 voll einsatzbereit sein. Bis Oktober soll die Restrukturierung komplett abgeschlossen sein.

Größeres Salesteam

Ziel der Umstrukturierung soll es sein, in Europa schlagkräftiger zu werden und den aus Unternehmenssicht sehr erfolgreichen Markt besser bedienen zu können. Geplant sind demnach zusätzliche Sales-Mitarbeiter, um der wachsenden Nachfrage nach Kreuzfahrten in Europa „sicherer und erfolgreicher begegnen zu können“.

Royal Caribbean betont ausdrücklich, dass die Restrukturierung nichts mit schlechten Geschäftszahlen zu tun habe. Vielmehr lägen die Ergebnisse derzeit sogar über den Erwartungen. Europa sei dabei sogar der Hauptwachstumsmotor. Zu den Kreuzfahrtmarken von RCCL gehören Royal Caribbean International, Celebrity Cruises und Azamara Club Cruises.

Frankfurter Büro schließt

Für den deutschen RCL-Standort in Frankfurt bedeutet die Umstrukturierung die Schließung des dortigen Büros. Mit Ausnahme des Geschäftsführers Dr. Jörg Rudolph bleibt der Mitteilung von RCL nach das Führungsteam im Unternehmen und berichtet künftig an Belén Wangüemert im European Operational Hub in Barcelona. Von dort aus werden die Aktivitäten in Deutschland künftig gesteuert. Auch ein deutschsprachiges Team wird es dort geben. Sales-Mitarbeiter werden aber weiterhin auch in Deutschland ansässig sein und vom Home Office aus arbeiten.

1 Kommentar zu “Royal Caribbean agiert künftig von Barcelona aus

  1. Na prima, dann kann sich RCCL das Deutschlandgeschäft künftig „abschminken“. Es war bereits seit dem Weggang von Tom Fecke eine mittlere Katastrophe, irgendeine annähernd vernünftige Kundenbetreuung zu erfahren, da die derzeit tätigen Callcenter von massiver Unkenntnis befallen waren. Künftig werden wir Germans dann wohl als Abfallprodukt der Amis so mitgenommen. Friss Vogel oder stirb!!! Aber Gottseidank haben andere Mütter auch noch schöne Töchter.

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