Vermisste Opfer auf der Costa Concordia gefunden

Taucher haben am Wrack der Costa Concordia offenbar die Leichen der beiden letzten vermissten Opfer der Schiffskatastrophe vom 13. Januar 2012 gefunden. Laut italienischem Zivilschutz könnte es sich bei den Funden um die beiden Vermissten handeln, Sicherheit habe man aber erst nach einem DNA-Test.

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Update 24.10.: Inzwischen haben die DNA-Tests ergeben, dass es sich bei den gefundenen sterblichen Überresten um die sizilianische Passagierin Maria Grazia Trecarichi handelt. Der ebenfalls noch vermiste indische Kellner Russel Rebello wird dagegen weiter vermisst, der DNA-Test ergab keine Übereinstimmung für ihn.

Bei dem Unglück der Costa Concordia vor der Insel Giglio waren insgesamt 32 Menschen ums Leben gekommen. 30 der Opfer waren in den Tagen und Wochen nach dem Unglück im Wrack der Costa Concordia gefunden worden, zwei blieben zunächst vermisst: ein indischer Kellners und eine Passagierin aus Sizilien. Die beiden Leichen wurden offenbar etwa in der Mitte aber außerhalb des Schiff auf dem Meeresgrund gefunden.

Die Suche nach den verbleibenden Opfern in bislang unzugänglichen Bereichen des Schiffs war möglich geworden, nachdem die Costa Concordia in der vergangenen Woche in der Nacht von Montag auf Dienstag in einer spektakulären Bergungsaktion wieder aufgerichtet worden war. Die Suche nach den zwei Opfern der Schiffskatastrophe hatten die Behörden nach dem Aufrichten als die dringlichste erste Aufgabe bezeichnet.

Das jüngste Opfer der Schiffkatastrophe ist die fünfjährige Daiana Arlotti aus der italienischen Stadt Rimini. Auch ihr 36jähriger Vater überlebte das Unglück nicht. Zu den Opfern zählen auch weitere Passagiere und Crewmitglieder aus Italien, außerdem Menschen aus Frankreich, Spanien, Indien, Peru, Ungarn und den USA sowie zwölf Deutsche. Das älteste Costa-Concordia-Opfer ist ein 71jähriger Franzose.

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