Prima Start zur Premieren-Cruise

Gastbeitrag von Andre Lenthe
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Bei typischem Hamburger Schmuddelwetter ging es endlich an Bord der AIDAprima. In den nächsten sieben Tagen läuft der jüngste Spross der AIDA-Flotte vier Metropolen in Westeuropa an, bevor das Schiff am kommenden Samstag zur Taufe wieder in Hamburg festmacht.

Die keine langes warten, dank der Express-Checkin-Automaten in Hamburg Steinwerder.
Die keine langes warten, dank der Express-Checkin-Automaten in Hamburg Steinwerder.

Ein kurzes Anstehen und schon ging es an Bord der AIDAprima. Um lange Wartezeiten und Menschenschlangen beim Einchecken zu vermeiden, nutzt AIDA die vom Flughafen bekannten Express-Checkin-Automaten. Nach einem kurzem Einscannen des Ausweises wird automatisch der Bordausweis ausgedruckt. Die Passagiere erreichen so deutlich entspannter ihre Kabinen.

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Pünktlich vor dem Ablegen um 19 Uhr verzogen sich dann auch die letzten Regenwolken über Hamburg und sogar die Sonne zeigte sich, wenn auch dezent.

Vorbei am Hamburgs alter Fischmarkthalle, dem Museumshafen und den Villen von Blankenese machte sich die AIDAprima auf ihren Weg die Elbe hinauf zur Nordsee.

Sonnenuntergang auf der Elbe.
Sonnenuntergang auf der Elbe.

Den wohl exklusivsten Blick auf den Hamburger Hafen erhielten die Gäste in der Spray Bar direkt im Bug des Schiffes. Hier gibt es die Möglichkeit, das Auslaufen sozusagen aus erster Reihe bei einem Gläschen Champagner zu verfolgen. Dieser Platz eignet sich übrigens hervorragend für Selfies.

Gegen den ersten, kleinen Hunger besuchten wir zunächst das neue Fuego-Restaurant auf Deck 14. Hier gibt es appetitliche und frisch zubereitete Burger, sowie andere kleine Snacks wie Chickennuggets und Spagetti. So gestärkt machten wir einen ausgedehnten Rundgang über die Außenbereiche des Schiffes, um uns erst einmal eine Orientierung zu verschaffen.

In gleich acht Bars gibt es zu Beginn der Reise sogenannte Welcome-Partys und Begrüßungen. Die größte Party findet unter dem Foliendach im Beachclub auf Deck 15 statt. Hier lässt es sich auch bei kaltem Wetter hervorragend aushalten und eine Spezialfolie sorgt auch bei Regen oder Sturm für echtes Beachfeeling.


Unter dem Motto „Beaches Around the World“ heizten die Sänger und Musiker des Beachclubs-Ensembles und ein Diskjockey den Feiernden ordentlich ein. Die neuartigen Licht- und Laserprojektionen am Foliendach und an der Wasserleinwand sind ein Highlight und laden zum Träumen ein.

Der Skywalk auf Deck 15.
Der Skywalk auf Deck 15.

Am nächsten Morgen heißt es früh aufstehen, wenn man wirklich alle Ecken des Schiffes entdecken möchte. Uns zog es zunächst erneut auf Deck 15, bei strahlendem Sonnenschein wollten wir unbedingt den Skywalk umrunden. Hier steht man auf einem Glasboden direkt über dem neuen Lanai-Deck und dem Meer.


Danach genossen wir die ersten Sonnenstrahlen des Tages, um ein paar Runden zu schwimmen und eine rasante Wasserrutschfahrt zu unternehmen. Der Racer, wie die Wasserrutsche heißt, ist ein weiteres Highlight auf dem Pooldeck und führt teilweise durch Glasröhren über mehrere Decks.


Überhaupt stand der erste Tag ganz im Zeichen der Aktivität. Dazu wird auf der AIDAprima einiges geboten. Natürlich sind Klassiker wie Shuffleboard, Volleyball und Schach an Deck zu finden. Wer es außergewöhnlicher mag, kann aber sich aber auch im Klettergarten durch luftige Höhen bewegen oder beim Twall, einem Bewegungsspiel an einer Lichtwand, im Games-Room unterhalten. Die kleinen Gäste haben die Möglichkeit, sich durch einen Wasserstrudel durchs Schwimmbad treiben zu lassen.

Am Nachmittag wird es ein bisschen ruhiger. Kussmund-Künstler Feliks Büttner lädt zur Live-Malerei im Theatrium auf den Decks 6 bis 8. Das Theatrium ist den AIDA-Stammgästen als Atrium bereits bestens bekannt, doch ist dieser Entertainmentbereich bei der AIDAprima deutlich luftiger gestaltet und wirkt so großzügiger als auf den meisten anderen AIDA-Schiffen. Im Anschluss folgt die bei vielen AIDA-Gästen beliebte Kunstauktion.

Im Brauhaus gibt es Übertragungen von Sportveranstaltungen.
Im Brauhaus gibt es Übertragungen von Sportveranstaltungen.

Doch nicht nur Kunstliebhaber kommen auf ihre Kosten. So werden viele Sportveranstaltung auf eine Videowall übertragen, beispielsweise die Sportschau im Brauhaus auf Deck 7 oder Formel 1-Rennen im Four Elements auf Deck 14.

Technikfreaks sind beim Multimedia-Workshop im Wave Club auf Deck 15 richtig. Hier wird ihnen erklärt, wie einem kleinen Roboter namens Nao mit einfachen Computerbefehlen leben eingehaucht wird. Nao ist übrigens der Bruder von Pepper.

Unwiderstehlich, der Roboter Pepper.
Unwiderstehlich, der Roboter Pepper.

Der ca. 1,30 Meter große Roboter ist der heimliche Star der Kreuzfahrt. Mit seinen runden Kulleraugen wickelt er wirklich jeden Gast um den Finger und hilft dem Personal so, für Kundenzufriedenheit zu sorgen.

Nach dem Abendessen im Restaurant Weite Welt (Deck 7) mit dem kulinarischem Schwerpunkt Spanien stand Prima-Kapitän Detlef Harms während des Talkshow-Formats „Stephans Prime Time“ in humoristischer Weise Rede und Antwort – eine wirklich gutgemachte Show, um etwas über den Bau und die noch kurze Geschichte der AIDAprima zur Erfahren.


Am Abend wurde erneut viel getanzt, gesungen und geschunkelt. Bei der Brauhausparty spielten „Die Cruisers“ bekannte Bierzelthits und Gassenhauer.

(alle Fotos: André Lenthe)

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