Majesty of the Seas in Key West (Archivbild)

Coast Guard untersagt Auslaufen der Majesty of the Seas

Peinlich für den Kapitän der Majesty of the Seas: Die amerikanische Küstenwache hat am 13. Februar 2017 das Auslaufen des Kreuzfahrtschiffs wegen Sicherheitsmängeln untersagt. Die Majesty of the Seas muss bis zur Behebung der Mängel in Port Canaveral bleiben und erst am 14. Februar in See stechen.

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Wie Passagiere im Internet berichten, wurden bei einer Inspektion der US Coast Guard fehlerhafte oder abgelaufene Rettungswesten gefunden. Außerdem gebe es Probleme nicht näher spezifizierter Art in Zusammenhang mit der Wartung des Schiffs. Die Berichte beziehen sich dabei auf die Durchsagen, die der Kapitän an Bord machte.

Die Küstenwache bestätigte den Vorfall, nannte aber keine Details zu den beanstandeten Punkten. Auf Twitter kommentierte ein Royal-Caribbean-Mitarbeiter offenbar, dass es bei vorausgegangenen Inspektionen der Küstenwache keine Beanstandungen gegeben habe, die Küstenwache nun aber auf den unverzüglichen Austausch der jetzt beanstandeten Rettungswesten bestehe.

Update: Royal Caribbean International teilte gegenüber cruisetricks.de mit, dass die beanstandeten Rettungswesten am frühen Morgen des 14. Februar (Ortszeit) ausgetauscht wurden. Man gehe daher davon aus, dass die Küstenwache das Schiff zeitnah freigeben werde. Update: Die Majesty of the Seas verlies Port Canaveral letztlich gegen 17 Uhr Ortszeit.

Die Majesty of the Seas sollte am Montag planmäßig zu einer 4-Nächte-Kreuzfahrt zu den Bahamas aufbrechen. Die Abfahrt verzögert sich nun voraussichtlich bis Dienstagnachmittag. Die beiden Hafenstopps in Nassau und auf der Privatinsel Coco Cay sollen jedoch stattfinden, lediglich ein Seetag entfällt auf der Kreuzfahrt, berichten Passagiere von Bord.

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