Costa Smeralda (Bild: Costa)

Costa verschiebt Neustart auf 13. März, Costa Smeralda geht als erstes Schiff wieder in Dienst

Costa verschiebt den Neustart nach der Winterpause auf 13. März 2021. Als erstes Kreuzfahrtschiff soll die Costa Smeralda wieder mit Passagieren in See stechen.

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Der Neustart soll bei Costa zunächst nur mit einem Schiff, der Costa Smeralda, stattfinden. Die ursprünglich vom 1. Februar bis 12. März geplanten Reisen der Costa Deliziosa, Costa Firenze und Costa Luminosa wurden abgesagt. Wann diese Schiffe wieder in Betrieb gehen, will die italiensiche Reederei demnächst bekannt geben. Eigentlich wollte Costa schon am 31. Januar mit der Costa Deliziosa wieder an den Start gehen.

„Costa ist der Meinung, dass die Gäste unter den derzeitigen restriktiven Regelungen keine angemessenen Urlaubserlebnisse während der Landausflüge genießen und die Häfen und ihre Umgebung nicht ausreichend erkunden könnten“, schreibt Costa in einer Pressemitteilung zum verschobenen Neustart. Konkurrent MSC sieht das anders und schickt die MSC Grandiosa trotz strikter Pandemie-Beschränkungen in Italien schon am 24. Januar wieder auf Kreuzfahrt.

Bei Costa spielen allerdings wahrscheinlich auch IT-Probleme eine Rolle, die seit Weihnachten anhalten und von denen auch die Schwesterreederei AIDA betroffen ist. Zur genauen Natur dieser IT-Probleme haben sich bislang weder AIDA noch Costa öffentlich geäußert. Experten vermuten einen folgenreichen Hacker-Angriff.

Die Costa Smeralda, Costas erstes mit Flüssiggas (LNG) betriebenes Kreuzfahrtschiff, fährt vom 13. März an auf Sieben-Nächte-Routen mit Anläufen in Savona, La Spezia, Civitavecchia, Neapel, Messina und Cagliari.

Bis dahin braucht die Costa Smeralda allerdings noch Ersatz für eines ihrer Rettungsboote. Zu allen Schwierigkeiten in der Pandemie kam am heutigen Freitag noch ein Unfall in Savona hinzu. Beim Anlegen war das Schiff zu nahe an den Pier geraten und hatte dabei einen Fender weggedrückt. Infolgedessen hatte sich ein Rettungsboot in einem Hafenkran verhakt und war anschließend ins Wasser gestürzt. Sowohl der Hafenkran als auch das Rettungsboot wurden schwer beschädigt. Die Costa Smeralda selbst trug offenbar keine nennenswerten Schäden davon.

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