Mundschutz gegen Viren-Infektion (Bild: Esparta Palma, CC BY 2.0)

Erstattung, Umbuchung, Reisegutschein? Reiseveranstalter appellieren: „Buchen Sie um statt zu stornieren!“

Zehntausende von Passagieren setzen sich gerade mit der Absage ihrer Kreuzfahrt auseinander. Sie müssen sich zwischen drei Varianten entscheiden: Geld zurückerstatten lassen, auf einen späteren Termin umzubuchen oder einen Reisegutschein für spätere Buchungen akzeptieren? „Retten Sie den Tourismus! Buchen Sie um statt zu stornieren!“ lautet der eindringliche Appell der Reiseveranstalter. Der Beitrag zeigt die Vorteile und Risiken der drei Varianten auf.

Besonders viel Unsinn, verunsichernde und irreführende Meinungen lese ich derzeit an allen möglichen Stellen zum Thema Erstattung, Umbuchung und Reisegutscheine. Deshalb will ich hier noch einmal zusammenfassen, was Sache ist. Außerdem finden Sie am Ende des Beitrags alle Links zu den aktuellen Reisehinweisen, Buchungs- und Storno-Erleichterungen der Reedereien.

Vorweg aber etwas, das mir in diesem Zusammenhang besonders am Herzen liegen: Glauben Sie nichts ungeprüft, was sie irgendwo im Internet lesen – weder bei Facebook, noch auf Blogs oder Websites und auch nicht in Diskussionsforen. Lassen Sie sich nicht von jeder laienhaften Behauptung verunsichern. Bei juristischen Fragen zählen keine Meinungen und Vermutungen, sondern nur die harten, juristischen Fakten.

Verlassen Sie sich auch nicht blind auf das, was ich hier schreibe. Als Journalist recherchiere ich gründlich und verantwortungsvoll, frage Juristen, prüfe die Verlässlichkeit von Quellen, aus denen ich Informationen beziehe, sortiere, bewerte und fasse übersichtlich zusammen. Aber: Ich bin kein Reisejurist.

Was ich schreibe, dient Ihnen hoffentlich als guter Anhaltspunkt und spart Ihnen Zeit bei der Suche nach Antworten. Aber wenn es darum geht, eine juristische oder finanzielle Entscheidung zu treffen, kann ich Ihnen nur raten: Fragen Sie einen Fachmann. In diesem Fall also beispielsweise eine Verbraucherzentrale oder einen Anwalt für Reiserecht. Jeder Fall ist ein wenig anders gelagert und das kann juristisch einen großen Unterschied bedeuten.

Erster Schritt: Reiseveranstalter oder Reederei kontaktieren

Bevor Sie juristische Geschütze auffahren, sprechen Sie zunächst mit dem Reiseveranstalter beziehungsweise der Reederei. Und wenn die aus verständlichen Gründen telefonisch oder per E-Mail nicht zeitnah erreichbar sind, lesen Sie die Buchungs- und Storno-Hinweise zu Covid-19, die inzwischen jede Reederei auf ihrer Website veröffentlicht und aktualisiert.

Vor allem in Zeiten wie diesen sind Anbieter oft sehr kulant – oder kennen die Rechtslage sehr genau und wollen sich gar nicht streiten, sondern gewähren ihnen Ihr Recht direkt und ohne lange Diskussionen. Das ist der einfachste Weg.

Warum erstatten Reedereien den Reisepreis nur ungern?

Reedereien (und Reiseveranstalter insgesamt) versuchen aktuell, möglichst viele Kunden von einer Umbuchung oder einer Gutschein-Lösung zu überzeugen. Der Grund dafür ist recht einfach: Die direkte Rückerstattung des Reisepreises verlangt vom Veranstalter angesichts der Vielzahl der Absagen eine enorme Liquidität – also sofort verfügbares Geld, dass sie zur Rückerstattung an die Kunden einsetzen können.

In diesen Dimensionen verfügt aber kaum ein Veranstalter sofort über ausreichend Liquidität. Also müssten sie Kredite aufnehmen (die später natürlich auch wieder zurückzahlen), um eine Insolvenz zu vermeiden. Denn Insolvenz bedeutet nichts anderes als die Unfähigkeit, zu einem bestimmten Zeitpunkt genug Geld zu haben, um die Erstattungen leisten zu können.

Eine Umbuchung oder die Ausstellung eines Reisegutscheins für die Zukunft belastet die Liquidität eines Reiseunternehmens dagegen akut nicht. Insofern können Urlauber hier auch ihrem Reiseunternehmen helfen. „Retten Sie den Tourismus! Buchen Sie um statt zu stornieren!“ lautet daher der eindringliche Appell der Reiseveranstalter.

Kreuzfahrt-Buchung ist mit Sicherungsschein abgesichert

Für eine Umbuchung einer abgesagten Kreuzfahrt auf einen späteren Termin sprechen gleich zwei Aspekte:

  • Reedereien bieten aktuell sehr attraktive Konditionen für Umbuchungen. Meist gibt es zehn bis sogar 25 Prozent Rabatt auf ohnehin schon günstige Preise oder ein schönes Guthaben fürs Bordkonto.
  • Noch relevanter aber: Eine feste Reisebuchung ist mit einem Sicherungsschein gegen Insolvenz des Veranstalters abgesichert.

Fast alle Reedereien sind bei der Umbuchung von abgesagten Kreuzfahrten und selbst bei noch bestehenden Reisen sehr kulant beziehungsweise haben großzügige Regelungen für kostenfreie Umbuchungen. Das sollte man sich also bei der jeweiligen Reederei sehr genau ansehen.

Eine absolute Sicherheit – das will ich der Vollständigkeit halber erwähnen – bietet auch ein Sicherungsschein nicht. Das hat die Mega-Insolvenz von Thomas Cook im vergangenen Jahr gezeigt. Ab einer Schadenssumme von 110 Millionen Euro pro versichertem Unternehmen zahlt auch die Insolvenzversicherung nicht mehr. Thomas Cook war so groß, dass dieser Betrag nicht ausreichte. Dafür sprang die Bundesregierung mit Steuergeldern ein und versprach die Übernahme der nicht gedeckten Schäden. Trotz aller Beteuerungen der Politik hat sich an der Rechtslage selbst bislang noch nichts geändert.

Reisegutschein hält den Reisetermin flexibel

Nicht jeder Urlauber ist in der Lage, sich bereits auf einen neuen Reisetermin festzulegen. Eine Umbuchung in solchen Fällen vielleicht dennoch eine Prüfung wert, aber eher schwierig. Deshalb bieten die meisten Reedereien auch die Möglichkeit, die schon geleisteten Zahlungen gleich als Guthaben für eine zukünftige Kreuzfahrt einzubehalten, also quasi einen Gutschein auszustellen.

Wie auch bei den Umbuchungen gewähren die Reedereien dabei oft einen Bonus, um die Kunden zu motivieren, einen solchen Gutschein anzunehmen.

Problematisch sind Gutscheine deshalb, weil sie – anders als fest gebuchte (oder umgebuchte) Pauschalreisen – bei Insolvenz des Reiseveranstalters nicht abgesichert sind. Für Gutscheine gibt es keinen Sicherungsschein.

Deshalb fordert beispielsweise der Reiserechtswissenschaftler Prof. Dr. Ernst Führich von der Bundesregierung eine insolvenzsichere Gutschein-Lösung. Das würde einerseits die Kunden absichern und es andererseits Reiseveranstaltern deutlich erleichtern, ihre Kunden von einer Gutschein-Lösung zu überzeugen.

Das aktuelle Corona-Notstand-Dekret in Italien vom 2. März und wohl auch eine vergleichbare Notstandsregelung in Belgien sehen übrigens vor, dass in dieser Ausnahmesituation Reiseveranstalter das Recht haben, Gutscheine auszustellen, statt Anzahlungen beziehungsweise den Reisepreis direkt zurückzuerstatten. In Deutschland und den übrigen EU-Ländern gibt es eine solche Regelung bislang nicht.

Deutsches Reiserecht verpflichtet zur Erstattung

Das deutsche Reiserecht, teils basierend auf der Pauschalreiserichtlinie der EU, sieht eine Pflicht zur Erstattung des Reisepreises beziehungsweise von geleisteten Anzahlungen vor, wenn der Veranstalter eine Reise von sich aus absagt.

Manche Reedereien erwähnen in den Info-E-Mails an die Kunden die Möglichkeit der Erstattung erst gar nicht, sondern bieten nur Umbuchungen an. Andere verstecken den Hinweis oder sagen gleich direkt, dass die Erstattung erst später kommen wird.  So bietet TUI Cruise beispielsweise bis zum 30. April erst einmal nur Umbuchungen abgesagter Reisen an und ergänzt: „Eine Umbuchung kommt für Sie nicht in Frage? Dann stornieren wir Ihre Buchung automatisch nach dem 30.04.2020 kostenfrei.“

Eigentlich muss diese Erstattung auch innerhalb von 14 Tagen erfolgen. Dieser knappe Zeitrahmen dürfte angesichts aktuell der enormen Fallzahlen ein wenig unrealistisch sein. Reedereien versuchen denn auch, die auf verschiedenste Weise möglichst hinauszuzögern – auch aus den oben erwähnten Gründen der Liquidität.

Möchten Sie eine Erstattung, fordern Sie den Reiseveranstalter beziehungsweise die Reederei dazu ausdrücklich auf, sicherheitshalber per Einschreiben und Rückschein. Online-Nachricht oder E-Mail lassen sich später kaum beweisen.

Bleiben Sie gelassen!

Zu guter Letzt: Bleiben Sie gelassen, auch wenn die Situation schwierig ist. Denken Sie daran, dass auch auf Seiten der Reedereien und Reiseveranstalter nur Menschen arbeiten, die ihr bestes Tun, um mit einer nie dagewesenen Notsituation zurecht zu kommen.

Nicht nur auf Seiten der Kunden steht viel Geld auf dem Spiel. Auch die Reedereien sehen sich einer unglaublichen Herausforderung gegenüber, innerhalb weniger Tage Zehntausende bis Hunderte Millionen von Euro an Rückerstattungen leisten zu müssen, was letztlich auch den Spielraum für Kulanz und für individuelle Einzellösungen stark einschränkt.

Mein Rat: Sichern Sie sich ab. Lassen Sie sich gegebenenfalls von einem Anwalt oder einer Verbraucherzentrale beraten, um Ihre Rechts zu sichern. Aber verlangen Sie von Ihrer Reederei oder ihrem Reiseveranstalter nichts Übermenschliches.

Denn letztlich haben Reedereien wie Passagiere alle das gleiche Ziel: Möglichst bald wieder auf Kreuzfahrt gehen zu können.

Reisehinweise, Buchungs- und Storno-Erleichterungen der Reedereien

ReedereiKreuzfahrtabsagen, Covid-18-Infos, Buchungs-, Storno- und Umbuchungsbedingungen
AIDAReisehinweise und Buchungsbedingungen
AzamaraReisehinweis von Azamara (Englisch), Buchungsbedingungen
Carnival Cruise LinesReisehinweise und Buchungsbedingungen von Carnival (Englisch)
Celebrity CruisesReisehinweise von Celebrity (Englisch), Buchungsbedingungen
CostaReisehinweise und Buchungsbedingungen von Costa
Crystal CruisesReisehinweise von Crystal Cruises (Englisch)
Cunard LineReisehinweise von Cunard, Buchungsbedingungen
Disney Cruise LineReisehinweise und Buchungsbedingungen von Disney (Englisch)
Hansa TouristikReisehinweise von Hansa Touristik
Hapag-Lloyd CruisesReisehinweise von Hapag-Llyod Cruises
Holland America LineReisehinweise von HAL (Englisch), Buchungsbedingungen
MSCRouten-Updates von MSC, Buchungsbedingungen, Erstattungsangebote
Nicko CruisesReisehinweise von Nicko Cruises
Norwegian Cruise Line (NCL)Reisehinweise von NCL, Buchungsbedingungen
Oceania CruisesReisehinweis von Oceania, Buchungsbedingungen
Phoenix ReisenReisehinweise von Phoenix Reisen
Princess CruisesReisehinweise von Princess (Englisch), Buchungsbedingungen
Regent Seven Seas CruisesReisehinweis von Regent (Englisch)
Royal Caribbean InternationalReisehinweise von RCI (Englisch), Buchungsbedingungen
Seacloud CruisesReisehinweise von Seacloud Cruises
ScenicReisehinweise und Buchungsbedingungen von Scenic (Englisch)
SeabournReisehinweise von Seabourn (Englisch)
Silversea CruisesReisehinweise von Silversea (Englisch), Buchungsbedingungen
TUI CruisesReisehinweise und Buchungsbedingungen von TUI Cruises

12 Kommentare

12 Kommentare zu “Erstattung, Umbuchung, Reisegutschein? Reiseveranstalter appellieren: „Buchen Sie um statt zu stornieren!“

  1. Wie sieht es rechtlich mit der Schlußzahlung aus, (ca. 80% das sind Tausende ),wenn abzusehen ist, daß die Reise, stand heute
    20.03.20, wahrscheinlich ausfällt oder im beshränkten Maße vom Programm abweicht. Kann man die Zahlung zurückhalten ?
    Aktueller Fall Phönix Kreuzfahrt 29.05.20. Restzahlung : 08.05.20.
    Bitte Antwort per Mail, Danke

  2. @Friedrich Ostwald: Ich schicke Ihnen gerne noch eine etwas ausführlichere Antwort per Mail, aber auch auf dem Weg bin ich nicht berechtigt, Rechtsberatung im konkreten Einzelfall zu erteilen. Das dürfen nur Verbraucherzentralen und Rechtsanwälte.

  3. Oh ich hätte auch gerne die Anwort. Ich soll am 06.04.2020 die Restzahlung leisten. Die Kreuzfahrt soll am 11.05.2020 stattfinden Viele Grüße

  4. Ich hätte mit einer Umbuchung bei Aida ja kein Problem, aber ich habe doch etwas die Befürchtung, dass Aidacruises doch mit der Masse an Forderungen in eine etwaige Insolvenz rutschen könnte und man mit nichts da stehen könnte. Es tut zwar weh, da man die Reederei schwächen würde, wenn man seinen Reisepreis rauszieht, aber Aida ist halt doch bisher nicht so vertrauenswürdig mit diversen Aussagen.

  5. Ich persönlich würde auf jeden Fall eine gebuchte Kreuzfahrt zu stornieren auch wenn Jobs in der Reisebranche und Reedereien daran hängen.
    Auch wenn es mir Leid tut ist es mein verdientes Geld das ich nicht verlieren möchte.
    Wenn alles wieder gut läuft kann ich dann noch immer neu buchen.

  6. @Bernd: Die Entscheidung muss natürlich jeder für sich selbst treffen und ich will das auch auf keinen Fall in die eine oder andere Richtung werten; das ist wirklich eine freie, persönliche Entscheidung. Aber ich will kurz anmerken, dass AIDA Teil der Carnival Corp. ist, des größten Kreuzfahrt-Unternehmens der Welt. Kürzlich hat Carnival Corp Zahlen veröffentlicht, wonach die Liquidität des Unternehmens im Februar noch bei über 11 Milliarden Dollar lag, plus Liquidität von mindestens 3 Milliarden, die sie sich zusätzlich über laufende Kredite holen. Ich denke, da ist das Risiko einer Insolvenz eher unterdurchschnittlich …

  7. Hallo meine Reise wurde durch die MSC abgesagt. Den Gutschein lehnte ich ab, sie rücken aber nicht ab als Erklräung gab es
    …….“Wie bereits mitgeteilt, stellen wir Ihnen einen Reisegutschein in Höhe des Reisepreises, gültig für alle Abfahrten bis Ende 2021, sowie ein Bordguthaben für Ihre künftige Buchung aus.
    Es ist uns bewusst, dass Sie sich auf die Reise gefreut haben und eine Erstattung Ihres Reisepreises wünschen. Da es sich bei dieser Pandemie um ein weltweit außergewöhnliches, nicht vorhersehbares und für uns ebenso unvermeidbares Ereignis handelt, für welches die reiserechtlichen Vorschriften der EU keine Regelung haben treffen können, orientieren wir uns an den Vorschriften die Italien, Frankreich und Spanien für diese Fälle bereits erlassen haben und die in Deutschland zwischen dem Deutschen Reisebüroverband und der Bundesregierung derzeit geprüft werden. Daher werden wir aktuell ausschließlich einen Reisegutschein für unsere Gäste, zuzüglich des genannten Bordguthaben anbieten.“…..

    suchen die sich jetzt Gesetze aus?

  8. @Katy1976: So sehr ich die Reedereien verstehe, dass sie lieber Gutscheine ausstellen, statt direkt zu erstatten (was auch aus meiner Sicht eine gute Lösung wäre, sofern diese Gutscheine mit einem Sicherungsschein o.ä. gegen Insolvenz abgesichert sind). Aber auf diese Weise ist das dann doch sehr dreist. Denn die aktuelle Rechtslage ist in Deutschland nicht etwas unklar, sondern sehr eindeutig: Es gibt ein Recht auf Erstattung, und zwar sogar innerhalb von 14 Tagen. Siehe auch: https://www.cruisetricks.de/kreuzfahrt-abgesagt-boarding-verweigert-wer-zahlt-den-schaden/

  9. Lieber Franz,
    vielen Dank für deinen hilfreichen Artikel und die viele Arbeit, die du investierst!
    Oben auf der Seite schreibst du „Problematisch sind Gutscheine deshalb, weil sie – anders als fest gebuchte (oder umgebuchte) Pauschalreisen – bei Insolvenz des Reiseveranstalters nicht abgesichert sind. Für Gutscheine gibt es keinen Sicherungsschein.“

    Im Kommentar an Katy1976 schreibst du „(was auch aus meiner Sicht eine gute Lösung wäre, sofern diese Gutscheine mit einem Sicherungsschein o.ä. gegen Insolvenz abgesichert sind“

    Heißt das, das die Gutscheine abgesichert sind, wenn im Zusammenhang mit der Gutscheinausgabe ein Sicherungsschein generiert wird?

    Viele Grüße
    Eva

  10. Liebe Eva,
    ich denke (leider) nicht, dass man im Rahmen der Versicherungsbedingungen für einen Gutschein einen Sicherungsschein ausstellen darf. Aber das ist nur Spekulation. Bei so tiefen Details zum Thema Sicherungsschein kenne ich mich nicht aus.
    Aktuell fordert der DRV ja vehement eine Absicherung von Gutscheinen durch die Politik und hat die EU-Kommission aufgefordert, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die einzelnen Länder eine entsprechende Gutschein-Regelung mit Staatsabsicherung schaffen können. Auch draus würde ich schließen, dass eine Absicherung von Gutscheinen über einen Sicherungsschein wohl nicht möglich ist.
    Herzliche Grüße
    Franz

  11. Meine Erfahrungen sind sehr aktuell:
    AIDA pur Kreuzfahrt mit der AIDA Bella: Diese Kreuzfahrt für den 17.04. 2020 wurde in der 1. Februarwoche 2020 in Folge der Corona Krise abgesagt. ( Beginn der Krise in Südostasien) Reisepreis 1298 € Das Schiff wurde ins westliche Mittelmeer verlegt.
    Der Reisepreis i.H.v. 1298€wurde aus einem verfügbaren Guthaben in Höhe von 1241 € ausgeglichen.. Es wären von mir noch 57 € zu zahlen gewesen .
    Info von AIDA nach Mitteilung der Absage:
    Alle Kunden, erhalten Ihr Geld innerhalb der Rückzahlungszeit (max 14Tage) auf dem Wege zurück, wie die Zahlung erfolgte.
    Diese Rückzahlung wurde bei mir von AIDA nicht durchgeführt und am 25.03. 2020 in einer Mail von AIDA wie folgt begründet:
    Die AIDA pur Kreuzfahrt mit der AIDA Bella am 17. April 2020 haben wir aufgrund der momentanen außergewöhnlichen Situation absagen müssen – hier wurde pro Person eine Reisepreisgutschein in Höhe von 620,50 Euro – gesamt 1241 Euro – in Abzug gebracht, sodass sich Ihre Restsumme auf 57 Euro beläuft – den Vorgang haben wir storniert – sollten Sie die 57 Euro bereits gezahlt haben, erhalten Sie diese zurück
    Diese Antwort von AIDA bedeutet für mich, dass der durch Gutscheinwert gezahlte Betrag i.H.v. 1241 € von AIDA einbehalten wird. /für mich verloren ist.

    Mit solchen Entscheidungen werden sich Reiseveranstalter , gerade in der jetzigen Phase, keine Freunde für Gutscheinregelungen machen !
    Daher kann es nach meiner Überzeugung nur eine Entscheidung geben: Niemals Gutscheine akzeptieren !!!

    Ich werde jetzt gegen diese AIDA-Entscheidung Klage erheben !!

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