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Zodiak-Ausfahrt an der Küste nahe San Sebastian

Spritzige Zodiak-Fahrten und eine Wanderung im Nationalpark auf La Gomera

Vom Zodiak-Schlauchboot aus sieht die Welt oft ganz anders aus – ein großer Vorzug ganz kleiner Kreuzfahrtschiffe. Am Vormittag erkunden wir die näher Umgebung von San Sebastian auf La Gomera vom Wasser aus, bevor wir am Nachmittag ein wenig zum Wandern in den Garajonay-Nationalpark fahren.

Gestern auf El Hierro fielen die geplanten Zodiak-Ausfahrten an der Küste noch dem scharfen Wind und den hohen Wellen zum Opfer. Zwar ist der Wind heute auf La Gomera kaum schwächer, aber die Behörden sind großzügiger und erlauben die Ausfahrten.

Zunächst geht es gemütlich von San Sebastian entlang der Steilküste mit Blick auf Felsformationen, bei denen ein Geologe vermutliche seine helle Freude hätte und einen mehrstündigen Vortrag über die Gesteinsschichten, aufsteigende Magma-Schlote und Erosion halten könnte.

Der Wind peitscht über das Wasser, doch die Zodiac-Fahrer schaffen es, ihre Passagiere weitgehend trocken zu halten.

Rasante Zodiak-Jagd entlang der Steilküste bei San Sebastian

Anders bei der zweiten Zodiak-Runde, „sportlich“, für die Passagiere, die nichts dagegen haben, so richtig nass zu werden. Und das werden wir…

„sportliche“ Zodiak-Fahrt

Bei 20 Knoten Windgeschwindigkeit mit dem Zodiac über die Wellen zu rasen, lässt einen alles andere für eine Weile vergessen. Der Wind treibt die Gischt von den Wellenkämmen in wilder Jagd über das Wasser, sodass sich immer wieder kleine Regenbogen bilden.

Die Zodiak-Fahrer der World Voyager geben Vollgas und zeigen, was so ein Schlauchboot leisten kann. In Zodiaks bin ich in der Arktis und Antarktis schon oft gefahren, aber so rasant noch nie. Was für ein Spaß!

„sportliche“ Zodiak-Fahrt

Ich habe mich schon lange nicht mehr so lebendig gefühlt. Nachdem wir wieder an Bord der World Voyager sind, brauche ich noch eine Weile, bis ich das breite Grinsen aus meinem Gesicht bekommt.

Wandern im „Fabelwald“ des Garjonay-Nationalpark

Bei unserem letzten Besuch auf La Gomera im Dezember 2020 hatten wir Pech: Strömender Regen vereitelte eine längere Wanderung im berühmten Lorbeerwald auf La Gomera. Diesmal haben wir mehr Glück: Der scharfe Wind peitsch zwar die Wolken über die Bäume und durch den Wald, aber es regnet nicht.

Wanderung im Garajonay-Nationalpark
Wanderung im Garajonay-Nationalpark

Wer den Lorbeerwald auf La Gomera zum ersten Mal sieht, wird sich vermutlich wundern, denn der Name verspricht etwas anders, als man dort erlebt. Denn natürlich besteht der Wald nicht nur aus Lorbeer, sondern aus einer Vielzahl unterschiedlicher Baumarten. Tipp: Zur Wanderung wärmer und winddicht anziehen, denn auch wenn es unten an der Küste 25 Grad warm und sonnig ist, kann es hier oben über 1.000 Metern auch mal nur 15 Grad kühl und windig sein.

Der Wald in dem 1981 gegründeten Nationalpark ist das größte noch erhaltene Gebiet eine subtropischen Urwalds, der einst große Teile Europas und es Mittelmeerraums bedeckte. Feuchte Passatwinde treiben dichte Wolken quasi als vertikalen Regen durch die üppige Vegetation, der kondensiert und den Wald und damit auch die ganze Insel La Gomera mit Wasser versorgt. Jetzt im Frühjahr blüht im Wald unter anderem der Storchenschnabel und bedeckt Teile des Waldbodens mit einem dichten, lila Farbteppich.

der Teide auf Teneriffa im Sonnenuntergang
der Teide auf Teneriffa im Sonnenuntergang

Zurück in San Sebastian zeigt sich uns der Vulkan Teide auf der Nachbarinsel Teneriffa zum Sonnenuntergang mit wolkenfreiem Gipfel – ein eher seltener Anblick …

Sonnenuntergang bei La Gomera
Sonnenuntergang bei La Gomera

… und ein farbkräftiger Sonnenuntergang hinter La Gomera.

Anmerkung*: Cruisetricks.de fährt auf der World Voyager auf Einladung von Nicko Cruises.
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