TUI Cruises übernimmt medizinische Versorgung selbst

TUI Cruises übernimmt künftig die medizinische Versorgung an Bord seiner Kreuzfahrtschiffe Mein Schiff 1, Mein Schiff 2 und Mein Schiff 3 selbst. Der Dienstleister „Clinic im Centrum“, der die Bordhospitäler boslang betreibt, scheidet damit je nach Schiff zwischen Ende März und Mitte Juni aus.

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Laut TUI Cruises sollen künftig immer zwei erfahrene, deutsche Ärzte mit Erfahrung in der Notfallmedizin an Bord sein. Abrechnet wird allerdings wie auf anderen Kreuzfahrtschiffen auch auf Privatrechnung. Eine Auslandskrankenversicherung ist deshalb für Kreuzfahrten generell sinnvoll (siehe auch „Die richtige Auslandskrankenversicherung“).

TUI Cruises übernimmt die medizinische Versorgung auf der Mein Schiff 1 am 24. März 2014, auf der Mein Schiff 2 am 4. Mai und auf der Mein Schiff 3 von Anfang an, also ab 12. Juni. Und auch die Bordklinik der Mein Schiff 4 soll von TUI Cruises selbst betrieben werden.

Lediglich für den Fall, dass ein Passagier ausgeschifft und in en Krankenhaus gebracht oder vorzeitig nach Deutschland zurückreisen muss, bedient sich TUI Cruises weiterhin eines Dienstleisters. Das Unternehmen „med con team“ soll sich in solchen Fällen um die Organisation der Rückreise-Betreuung kümmern.

2 Kommentare zu “TUI Cruises übernimmt medizinische Versorgung selbst

  1. Bei dieser Gelegenheit fällt mir ein, dass es doch auch spezielle Kreuzfahrten / Reisen für Dialysepatienten gibt. Jedenfalls habe ich davon mehrfach gelesen. Das wäre doch auch mal ein spannendes Thema für den Postcast! Vielleicht täte sich da auch eine echte Marktlücke auf, denn eine deutsche Reederei einen Kassenarzt beschäftigen würde – die Einnahmen würden sicher den personellen Aufwand nicht decken, aber ein echtes Aushängeschild wäre es schon! Viele Grüße!

  2. Das mit dem Kassenarzt muss ich TUI Cruises mal vorschlagen. Aber ich glaube, das klappt nicht – da würden dann alle Passagiere mit ihren Wehwehchen hinlaufen, bei denen ihnen schon ihr Hausarzt gesagt hat, dass das nichts ist und der arme Arzt wäre völlig überlaufen und hätte keine Zeit mehr, echten Notfällen zu helfen. Ich glaube, es ist ein ganz gutes Regulativ, wenn ein Arztbesuch nicht einfach kostenlos sprich: via Krankenkasse abgerechnet wird ;-)

    Dialyse-Kreuzfahrten werden immer wiedermal angeboten, ehrlich gesagt habe ich das aber noch nie genauer recherchiert. Das ist ein Thema, wo man ohnehin ein gutes, fachkundiges Reisebüro oder einen Spezialveranstalter braucht, der sich da genau auskennt. In den USA habe ich am Fluss auch schon erlebt, dass sich ein Passagier bei jedem Anleger vom Krankenwagen abholen ließ, zur Dialyse ins Krankenhaus fuhr und pünktlich zur Abfahrt wieder da war … Da habe ich höchsten Respekt!

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