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The Royal Beach Club at Paradise Island, Bahamas

„Royal Beach Club“ von Royal Caribbean ab 2025 auf Paradise Island bei Nassau

Royal Caribbean plant eine knapp sieben Hektar große Strandclub-Anlage auf Paradise Island nahe Nassau auf den Bahamas. Die Strände der Insel gehören zu den schönsten der Bahamas. Eröffnet werden soll „The Royal Beach Club“ im Jahr 2025. Seitens des Atlantis Resorts, das ebenfalls auf Paradise Island steht, regt sich allerdings noch Widerstand.

Eine wesentliche Hürde hat Royal Caribbean bei der Planung der Strandclubs gerade genommen: Die bahamaische Regierung hat das Projekt grundsätzlich genehmigt. Allerdings stehen wohl noch Umweltverträglichkeitsprüfungen aus, von deren Ausgang die Genehmigung abhängig bleibt. Das bislang dieser Prüfung ist der angeführte Kritikpunkt seitens des Atlantis Resorts an der nun erfolgten Genehmigung.

The Royal Beach Club at Paradise Island, Bahamas
The Royal Beach Club at Paradise Island, Bahamas (Projektzeichnung: Royal Caribbean Group)

„The Royal Beach Club“ soll neben Swimmingpools und privaten Cabanas mit lokaler Architektur glänzen, „außergewöhnliche Aussicht auf das türkisblaue Wasser und die weißen Sandstrände der Bahamas ergänzt“, bahamaischer Küche pflegen, Live-Musik und lokales Kunsthandwerk bieten. Der Strandclub wird vom Kreuzfahrthafen aus mit einer kurzen Wassertaxi-Fahrt sehr schnell erreichbar sein.

Eröffnung ursprünglich schon für Januar 2023 geplant

Ursprünglich sollte der Bau schon im Juli 2021 beginnen und der Club im Januar 2023 eröffnet werden. Nun nimmt das in der Pandemie zurückgestellte Projekt wieder Fahrt. 2025 will die Kreuzfahrt-Reederei „The Royal Beach Club at Paradise Island” am westlichen Ende von Paradise Island eröffnen, der Bau der Anlage soll demnächst beginnen. Die Anlage entsteht teils auf vom bahamaischen Staat gepachtetem (1,6 Hektar), teils von Royal Caribbean bereits gekauftem Grund (5,2 Hektar) und reicht offenbar etwa vom derzeitigen Paradise Beach über den Colonial Beach bis kurz vor den kleinen Leuchtturm, den man von der Hafeneinfahrt nach Nassau kennt.

The Royal Beach Club at Paradise Island, Bahamas
The Royal Beach Club at Paradise Island, Bahamas (Projektzeichnung: Royal Caribbean Group)

Das Projekt soll als öffentlich-private Partnerschaft aufgestellt sein, bei der bis zu 49 Prozent der Anteile im Besitz von lokalen Investoren sein können. Aus eingereichten Unterlagen für die Umweltverträglichkeitsprüfung geht hervor, dass der Royal Beach Club auf 3.500 Gäste beschränkt sein und Eintritt kosten soll. Die Aktivitäten und Angebote in dem Strandclub sollen überwiegend von lokalen Unternehmen und Dienstleistern bedient werden.

Auf der Projektseite von Royal Caribbean ist die Rede von einer Investitionssumme von über 110 Millionen Euro, die in insgesamt in den Beach Club fließen sollen.

Kritik an dem Strandclub-Projekt von verschiedenen Seiten

Zu Beginn der Planung vor einigen Jahren hatten Kritiker auf den Bahamas die Befürchtung geäußert, der Beach Club werde Passagiere von Downtown Nassau weglocken, sodass die lokalen Einnahmen dort zurückgingen. Royal Caribbean hatte während der Planungsphase dagegen argumentiert, der attraktive Beach Club werde immer mehr Kreuzfahrer nach Nassau bringen, weil er als neue Attraktion viele Buchungen generieren werde und dadurch mit der Zeit immer mehr Schiffe nach Nassau kämen.

Die Kapazität für den Kreuzfahrthafen hat Nassau jedenfalls bereits geschaffen. Noch vor Mitte 2023 wird die neue Cruise-Terminal-Anlage in Nassau eröffnet, wo die Piers bereits jetzt deutlich ausgebaut wurden und zuletzt am 27. Februar 2023 ein neuer Rekord mit 28.554 von sechs großen Kreuzfahrtschiffen an einem einzigen Tag aufgestellt wurde. Das neue Kreuzfahrt-Terminal (siehe unser Bericht „Nassau Cruise Port: Ein Kreuzfahrt-Hafen erfindet sich neu“) soll auch die Downtown von Nassau wieder attraktiver machen und damit neu beleben.

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Über den Autor: FRANZ NEUMEIER

Franz Neumeier
Über Kreuzfahrt-Themen schreibt Franz Neumeier als freier Reisejournalist schon seit 2009 für cruisetricks.de und einige namhafte Zeitungen und Zeitschriften. Sein Motto: Seriös recherchierte Fakten und Hintergründe statt schneller Schlagzeilen und Vorurteile, damit sich jeder seine eigene Meinung bilden kann. TV-Reportagen zitieren ihn als Kreuzfahrt-Experten und für seine journalistische Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet. Er wird regelmäßig in die Top 10 der „Reisejournalisten des Jahres“ gewählt und gewann mit cruisetricks.de mehrfach den „Reiseblog des Jahres“-Award.

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