Ocean Majesty

Die zehn ältesten noch fahrenden Kreuzfahrtschiffe

Kreuzfahrtschiffe sind meist rund 25 bis 30 Jahre im Einsatz, längere Lebenszeiten sind selten. Die ältesten noch aktiven Kreuzfahrtschiffe müssen die immer schärferen Sicherheits- und Brandschutzvorschriften erfüllen, die schon für so manch beliebtes Schiff das Aus bedeutet haben. Aber auch die steigenden Ansprüche der Passagiere machen es älteren Kreuzfahrtschiffen nicht einfacher.

Wenn Kreuzfahrtschiffe ausgemustert werden, fristen sie ihre letzten Tage oft noch als Casino-Schiff oder schwimmendes Hotel, bevor sie irgendwann still und leise abgewrackt werden. Allerdings gibt es Ausnahmen. Die Sea Cloud beispielsweise ist das älteste noch fahrendes Luxus-Kreuzfahrtschiff, sie wurde 1931 in Dienst gestellt. Mit der ehemaligen Stockholm ist ein Schiff mit sehr bewegter Vergangenheit immer noch in Dienst: Sie versenkte bei einer Kollision 1957 die legendäre Andrea Doria und machte später Karriere als Kreuzfahrtschiff in der DDR.

Viele der Kreuzfahrtschiff-Methusalems stammen aus den 1960er-Jahren und kommen heute quasi als Gegenpol zu den immer größer werdenden Mega-Kreuzfahrtschiffen zur Geltung: pure Nostalgie und Seefahrt statt und schwimmende Ferienressorts mit Tausenden von Passagieren.

Wir haben die zehn ältesten noch fahrenden Hochsee-Kreuzfahrtschiffe zusammengestellt. Dabei zählt nicht ihr tatsächlicher Einsatz als Kreuzfahrtschiff, sondern allein das Baujahr und die Tatsache, dass sie zum heutigen Zeitpunkt als Kreuzfahrtschiff eingesetzt werden. Denn einige der Schiffe haben ihre Karriere beispielsweise als Fähre oder Privatyacht begonnen und sind erst später zum Kreuzfahrtschiff umgebaut worden.

Sea Cloud (1931)

Sea Cloud
Sea Cloud vor Dubrovnik (Bild: Franz Neumeier)

Ein wahres Kleinod ist das älteste Kreuzfahrtschiff der Welt, die Sea Cloud. 1931 vom amerikanischen Millionär und Wall-Street-Broker Edward Hutton als Hussar II in der Krupp-Werft in Kiel beauftragt. Er schenkte die exquisit ausgestattete Segelyacht seiner Frau Marjorie (Marjorie Merriweather Post). Damals war die Viermastbark die größte Privatyacht der Welt, heute ist sie eines der luxuriösesten Segel-Kreuzfahrtschiffe.

Übrigens ist auch die Vorgängerin der Sea Cloud als Privatyacht von Marjorie Merriweather Post heute noch als Kreuzfahrt-Segelschiff im Einsatz. 1923 als Hussar in Dienst gestellt und zwischenzeitlich unter dem Namen Verna bekannt, ist sie heute als Segel-Kreuzfahrtschiff Mandalay für 58 Passagiere zwischen den Grenadinen in der Karibik unterwegs.

Die Sea Cloud wurde 1979 nach einer umfassenden Restaurierung zum Kreuzfahrtschiff. Denn nach einer wechselvollen Geschichte war sie zu diesem Zeitpunkt in einem sehr schlechten Zustand und musste zunächst aufwendig seetüchtig gemacht werden, um die Atlantik-Überquerung zu überstehen. Seitdem gehört die Kreuzfahrt-Segelyacht der Sea Cloud Cruises GmbH in Hamburg.

Im Winter 2010/2011 musste die Bremerhavener MWB-Werft das Kunststück vollbringen, das historische Schiff an die neuesten Sicherheitsvorschriften (SOLAS 2010), anzupassen, insbesondere in Hinblick auf den Brandschutz – bei einem Schiff mit edelster Echtholz-Ausstattung eine echte Herausforderung.

  • Besitzer: Sea Cloud Cruises
  • Länge: 109,7 m
  • Breite: 15 m
  • Passagierkapazität: 64
  • Indienststellung: 1931
  • BRZ: 2.523

Astoria (ex Athena) (1948)

Astoria 2019 im Nord-Ostseekanal (Bild: Oliver Asmussen, oceanliner-pictures.com)
Astoria 2019 im Nord-Ostseekanal (Bild: Oliver Asmussen, oceanliner-pictures.com)

Mit einem nicht sehr schmeichelhaften Auftritt hat sich die 1948 in Göteborg in Dienst gestellte Astoria in die Geschichtsbücher eingetragen, damals unter ihrem ersten Namen Stockholm. 1956 kollidierte das Schiff nämlich in dichtem Nebel mit der Andrea Doria, selbige daraufhin sank.

Die heutige Astoria hat allerdings mit der Stockholm von damals kaum noch etwas gemeinsam. Unzählige Male wurde sie umgebaut, renoviert und verkauft. 1960 beispielsweise ging sie an den Freien Deutschen Gewerkschaftsbund FDGB der DDR und diente sie einige Jahre lang unter dem Namen Völkerfreundschaft als Kreuzfahrtschiff – häufig für besonders verdiente Parteikader, aber beispielsweise auch für Studenten. 1966 bis 1985 fuhr sie im Winter für die Stena Line in die Karibik.

Als Asylbewerber-Unterkunft fungierte das Schiff von 1986 in Oslo unter dem Namen Friedjof Nansen, bevor es nach Italien verkauft wurde und 1993, erneut komplett umgebaut, als Italia I bei Star Lauro fuhr. Unter dem Namen Italia Prima fuhr sie ab 1995 unter Vollcharter für Neckermann Reisen, von 1998 bis 2001 als Valtur Prima für Air Maritim Seereisen.

2005 schließlich wurde das Kreuzfahrtschiff an Classic International Cruises verkauft und bekam nach umfangreichen Umbauten den Namen Athena. 2013 übernahm nach der Insolvenz von CIC der Portugiese Rui Alegre das Schiff in die Flotte der neu gegründeten Reederei Portuscale Cruises und benannte sie nach Azores um. Seit 2015 ist das Schiff an CMV verchartert und fährt seit 2016 unter dem Namen Astoria.

  • Besitzer: CMV
  • Länge: 160 m
  • Breite: 21 m
  • Passagierkapazität: 552
  • Indienststellung: 1948
  • BRZ: 16.144

Nordstjernen (1956)

Nordstjernen
Nordstjernen (Bild: Franz Neumeier)

Bei Blohm & Voss in Hamburg gebaut, war die Nordstjernen seit 1956 mit einigen Unterbrechungen auf der Postschiff-Route entlang der norwegischen Küste für Hurtigruten in Dienst.

2012 schied die Nordstjernen aus dem Liniendienst aus und wurde im selben Jahr nach Bergen an die Vestland Rederi AS verkauft und umfassend renoviert – auch mit finanzieller Hilfe der norwegischen Denkmalschutzbehörde. Die Nordstjernen steht in Norwegen nun unter Denkmalschutz.

Seit 2015 setzt Hurtigruten die Nordstjernen in den Sommermonaten aber wieder als Kreuzfahrtschiff für Spitzbergen-Routen ein. Bereits während ihrer Postschiff-Zeit war das Schiff im Sommer immer wieder in Spitzbergen im Einsatz.

Erwähnt sei an dieser Stelle auch die 1964 in Dienst gestellt Lofoten. Im strengeren Sinne ist sie allerdings nicht als Kreuzfahrtschiff im Einsatz, sondern fährt im Wesentlichen auf der norwegischen Postschiff-Route entlang der Küste. Im Januar 2021 soll sie die Flotte verlassen.

  • Besitzer: Hurtigruten
  • Länge: 88,78 m
  • Breite: 16,2 m
  • Passagierkapazität: 149
  • Indienststellung: 1956
  • BRZ: 2.191

Serenissima (1960)

Serenissima 2018 im Nord-Ostseekanal (Bild: Oliver Asmussen, oceanliner-pictures.com)
Serenissima 2018 im Nord-Ostseekanal (Bild: Oliver Asmussen, oceanliner-pictures.com)

Als norwegisches Postschiff mit dem Namen Harald Jarl begann die heutige Serenissima 1960 und fuhr für Hurtigruten bis 2001 im Linienverkehr entlang der Küste Norwegens.

2001 wurde das Schiff an Elegant Cruises verkauft, fuhr ab 2002 unter ihrem neuen Namen Andrea und wurde 2003 und 2003 nach und nach für ihren neuen Einsatz als Kreuzfahrtschiff umgebaut. 2012 ging das Schiff an Premier Cruises und bekam 2013 ihren heutigen Namen Serenissima. Sie fährt unter für ein Kreuzfahrtschiff ungewöhnlichen Flagge – der von St. Vincent und den Grenadinen.

  • Besitzer: Premier Cruises
  • Länge: 87,41 m
  • Breite: 13,29 m
  • Passagierkapazität: 600
  • Indienststellung: 1960
  • BRZ: 2.598

Funchal (1961)

Funchal im Nord-Ostseekanal (Bild: Oliver Asmussen, oceanliner-pictures.com)
Funchal im Nord-Ostseekanal (Bild: Oliver Asmussen, oceanliner-pictures.com)

Die Funchal wurde 1961 in Dänemark gebaut und fuhr zunächst für die portugiesische Gesellschaft Empressa Insula de Navagacao als Linienschiff für Post und Passagiere auf der Route Lissabon – Azoren – Madeira. Für ein Schiff dieses Alters recht ungewöhnlich: Sie hat ihren ursprünglichen Namen ohne Unterbrechung bis heute behalten.

Zu einem reinen Kreuzfahrtschiff wird die Funchal 1973 umgebaut, ihre Dampfturbinen werden durch moderne Dieselaggregate ersetzt. 1987 an die Warwick Shipping Company verkauft und lange an die schwedische Fritidskryys verchartert gehört später Arcalia Shipping, vermarktet von dessen Tochterunternehmen Classic International Cruises. Um den Sicherheitsanforderungen von SOLAS 2010 gerecht zu werden, wurde die Funchal von 2011 an umfangreich renoviert, zeitweise standen die Arbeiten aber still.

2013 übernahm nach der Insolvenz von Arcalia/CIC der Portugiese Rui Alegre das Schiff in die Flotte der neu gegründeten Reederei Portuscale Cruises und setzte die Renovierungsarbeiten fort. Ihren Namen darf die Funchal, anders als die übrigen Schiffe der Portuscale-Cruises-Flotte, weiter behalten.

2019 kaufte eine britische Firma aus Liverpool das Schiff mit dem Ziel, es zu einem Partyschiff umzubauen, das von Liverpool zu den Party-Ressorts auf Ibiza, Marbella und Mallorca fahren sollte. Ende 2019 beerdigte der Eigentümer diese Pläne. Das Schiff liegt weiterhin in Lissabon auf und soll 2020 verkauft werden.

  • Besitzer: Signature Living
  • Länge: 154 m
  • Breite: 19 m
  • Passagierkapazität: 471
  • Indienststellung: 1961
  • BRZ: 9.563

Hebridean Princess (1964)

Hebridean Princess
Hebridean Princess (Bild: Tom Bastin, CC BY 2.0)

Erst spät in ihrem Leben wurde die heutige Hebridean Princess zum luxuriösen Kreuzfahrtschiff: 1964 gebaut fand ihr Umbau zum Kreuzfahrtschiff 1989 statt. Davor war das Schiff als Autofähre unter dem Namen Columba unterwegs.

1964 als Columba gebaut bediente sie die ersten Jahre als Fähre die Isle of Mull, später auch andere schottische Inseln. 1968 wurde sie umgebaut, um statt 600 dann 870 Passagiere aufnehmen zu können.

Nach einem umfassenden Umbau 1989 wurde die bisherige Fähre zum Luxus-Kreuzfahrtschiff Hebridean Princess und begann auf Routen rund um die Inseln Schottlands. Heute fährt die Hebridean Princess nach wie vor auf sehr besonderen Routen, nämlich meist küstennah entlang der schottischen, irischen und englischen Küsten und vor allem – durch ihren geringen Tiefgang von nur drei Metern möglich – auch in viele schottische Buchten und Seen, die für größere Kreuzfahrtschiffe unerreichbar sind.

Einen besonderen Passagier beherbergte das Schiff für neun Tage im Juli 2006: Königin Elisabeth II charterte die Hebridean Princess für einen königlichen Familien-Urlaub, um ihren 80. Geburtstag zu feiern. Das Schiff muss der Queen gefallen haben, denn im Juli 2010 kam sie es erneut für zwei Wochen auf das Schiff.

  • Besitzer: Hebridean Island Cruises
  • Länge: 72 m
  • Breite: 14 m
  • Passagierkapazität: 49
  • Indienststellung: 1964
  • BRZ: 2.112

Marco Polo (1965)

 Marco Polo 2018 im Nord-Ostseekanal (Bild: Oliver Asmussen, oceanliner-pictures.com)
Marco Polo 2018 im Nord-Ostseekanal (Bild: Oliver Asmussen, oceanliner-pictures.com)

Die Marco Polo wurde 1965 in der Mathias-Thesen-Werft als Alexandr Pushkin für die sowjetische Baltic Shipping Company gebaut und war zunächst ein kombiniertes Passagier- und Frachtschiff. Zu Beginn wurde sie sowohl für Linienverkehr zwischen Leningrad und Montreal eingesetzt als auch im europäischen Winter als Kreuzfahrtschiff in der Karibik. Das Schiff verfügt über einen verstärkten Rumpf, um auch in Packeis noch navigieren zu können.

1979 bis 1985 war das Schiff an die deutsche Transocean Tours verchartert, 1985 dann an CTC Cruises für Europa- und Australien-Kreuzfahrten. 1991 schließlich wurde das Schiff an Orient Lines verkauft und hier auf ihren heutigen Namen Marco Polo umgetauft. Orient Lines ließ das Schiff bis 1993 in Griechenland umfassend umbauen und modernisieren. Für Orient Lines fuhr sie bis 1998.

Auch nach einem Eigentümerwechsel zu Norwegian Cruise Line fuhr sie weiter für Orient Lines, bis Norwegian die Marco Polo an die griechische Reederei Global Maritime verkaufte, selbige das Schiff erneut an Transocean vercharterte. Seit 2010 fährt die Marco Polo für die britische Cruise & Maritime Voyages.

  • Besitzer: Cruise & Maritime Voyages
  • Länge: 176 m
  • Breite: 24 m
  • Passagierkapazität: 820
  • Indienststellung : 1965
  • BRZ: 22.080

Ocean Majesty (1966)

Ocean Majesty
Ocean Majesty (Bild: Franz Neumeier)

1966 als Juan March in Valencia gebaut fuhr die heutige Ocean Majesty zunächst für Cia Transmediterranea als Fähre vom spanischen Festland zu den Balearen. Bis 1989 fuhr sie weiterhin unter den Namen Sol Christina und Kypros Star auf Linienstecken im östlichen Mittelmeer, bevor sie 1989 an die griechische Majestic International Cruises verkauft zu einem 535-Passagiere-Kreuzfahrtschiff umgebaut wurde. Als solches bekam sie zum ersten Mal ihren heutigen Namen Ocean Majesty und fuhr zunächst für Majesty International Cruises.

1994 wurde sie komplett renoviert und wechselte den Namen auf Olympic, nun an Epirotiki Lines verchartert wurde sie erneut umbenannt zu werden, diesmal in Homeric. 1995 schließlich bekam sie den Namen Ocean Majesty, den sie bis heute behalten sollte. Seitdem wurde das Schiff an verschiedene Kreuzfahrtanbieter verchartert, häufig an den britischen Veranstalter Page & Moy. Seit Mai 2013 fährt die Ocean Majesty für den deutschen Veranstalter Hansa Touristik.

  • Besitzer: Majesty International Cruises
  • Länge: 135,5 m
  • Breite: 19,2 m
  • Passagierkapazität: 550
  • Indienststellung: 1966
  • BRZ: 10.417

Knyaz Vladimir (1971)

Royal Iris – aktueller Name: Knyaz Vladimir (Bild: Franz Neumeier)

Bei Chantiers de l’Atlantique in Saint-Nazaire als Autofähre mit dem Namen Eagle gebaut, wurde die heutige Knyaz Vladimir 1981 zum Kreuzfahrtschiff umgebaut. Das Schiff wechselte im Laufe seines Lebens häufig den Namen: Eagle, Azur, The Azur, Elouise, Royal Iris, Roy Star und schließlich Knyaz Vladimir.

Als The Azur fuhr sie von 1987 bis 1994 für Chandris Lines und ist damit das älteste noch existierende Schiff dieser Reederei, die später in Celebrity Cruises aufging. Nach zehn Jahren bei Festival Cruises ging das Schiff 2005 an die israelische Kreuzfahrtreederei Mano Cruises und bekam den Namen Royal Iris. Seit 2017 heißt das Kreuzfahrtschiff Knyaz Vladimir und fährt unter russischer Flagge für Black Sea Cruises mit Heimathafen Sotchi.

  • Besitzer: Rosmorport
  • Länge: 135,3 m
  • Breite: 21,9 m
  • Passagierkapazität: 770
  • Indienststellung: 1971
  • BRZ: 9.159

Ein Ende beim Verschrotter …

Einige klassische Kreuzfahrtschiffe, die wir in einem früheren Beitrag zu diesem Thema noch gelistet hatten, sind inzwischen ausgemustert und verschrottet worden …

Princess Daphne

  • Baujahr: 1955
  • frühere Namen: Port Sydney, Akrotiri Express, Daphne, Switzerland, Ocean Odyssey, Ocean Monarch
  • verschrottet: 2014
  • letzter Eigentümer:Classic International Cruises

Lisboa

  • Baujahr: 1955
  • frühere Namen: Port Melbourne, Therisos Express, Anar, Starlight Express, Baltica, Princess Danae
  • verschrottet: 2015
  • letzter Eigentümer: Portuscale Cruises

Porto

  • Baujahr: 1965
  • frühere Namen: Istra, Astra, Astra I, Arion
  • verschrottet: 2018
  • letzter Eigentümer: Portuscale Cruises

Ola Esmeralda

  • Baujahr: 1966
  • frühere Namen: Black Prince, Venus
  • verschrottet: 2012/13
  • letzter Eigentümer: Servicios Acuaticos de Venezuela (Saveca)

Dafür haben wir einige sehr alte Kreuzfahrtschiffe entdeckt, die in unserer bisherigen Liste der ältesten noch fahrenden Kreuzfahrtschiffe der Welt nicht enthalten waren. Und im Bereich der zu Kreuzfahrtschiffen umgebauten Segelschiffe dürfte noch das eine oder andere irgendwo auf der Welt unterwegs sein. Diese Kategorie ist vielleicht mal einen eigenen Beitrag wert.

10 Kommentare

10 Kommentare zu “Die zehn ältesten noch fahrenden Kreuzfahrtschiffe

  1. Die Delphin liegt meines Wissens seit etwa zwei Jahren in Rijeka in Kroatien auf und es scheint sich abzuzeichnen, dass Sie in absehbarer Zeit verschrottet wird. Aber aktuell scheint sie noch zu existieren und solange gibt es auch noch Hoffnung für sie. (siehe: https://www.seereisenportal.de/news/kreuzfahrt-news-schifffahrtsnachrichten/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=430&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail)

    Für diese Liste hier wäre die Delphin aber ohnehin zu jung ;-)

  2. Hallo Franz,
    eine sehr schöne, auf dem aktuellen Stand gebrachte Reportage. Ja, im Laufe der letzten 20 Jahre, habe ich so manche dieser alten Schiffe noch gesehen dazu noch such solche, die längst verschrottet wurden. Das Grösste davon war wohl die Norway, die ich noch in Bremerhaven, nach einer Schiffsbesichtigung, vielleicht der ersten Albatros oder der Maxim Gorkij (wahrscheinlich falsch geschrieben) noch sehen konnte. Eine Reportage über die inzwischen abgewrackten Schiffe, wäre wahrscheinlich umfangreicher, zumal man das eine oder sndere dabei leicht übersehen kann.

  3. Die frühere Vistamar ist die heutige “Orient Queen II” und fährt für Abou Merhi Cruises im Libanon. Sie ist mit Indienststellung 1989 noch viel zu jung für diese Liste. Die Maxim Gorkiy wurde leider schon 2009 verschrottet, wäre aber ebenfalls noch zu jung gewesen. Und die Delphin habe ich bereits in meiner Antwort zum ersten Kommentar erwähnt.

  4. @Rainer Buch: Die Norway hätte ich so gerne noch gesehen. Leider habe ich dafür meinen Bezug zur Kreuzfahrt erst viel zu spät entdeckt. Und ja, eine Geschichte über verschrottete Kreuzfahrtschiffe wäre immens aufwendig und an Vollständigkeit (oder auch nicht Korrektheit aller genannten Fakten) wäre mit vertretbarem Aufwand wahrscheinlich nicht zu denken. Aber spannend wäre es natürlich schon …

  5. Bei den abgewrackten Schiffen, wurden bei der Lisboa der Name vergessen, der das Schiff berühmt machte: Danae
    Schade um das schöne Schiff

  6. Die Ex-Vistamar ist laut Marinetraffic in Orient Queen (ohne II) umbenannt worden, nachdem die erste Orient Queen, die AMC and Louis verkauft hat, verschrottet wurde.

  7. @Iwasoisbessa: Ja, okay, stimmt teilweise. Sie hieß zunächst Orient Queen II, wurde dann in “Med Queen” umbenannt und heißt heute “Orient Queen” (ohne II). Interessanterweise bezeichnet aber selbst Abu Merhi Cruises das Schiff stellenweise als “Orient Queen II”, an anderer Stelle nur als “Orient Queen”. Der offizielle Name des Schiffs (IMO-Nummer 8701193) ist aber wohl seit Juni 2018 tatsächlich “Orient Queen”.

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