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Minverva (Bild: Swan Hellenic)

Noch vor der Taufe: Swan Hellenics neue „Minerva“ am 29. Oktober in Hamburg

Die „Minerva“ legt am 29. Oktober einen Zwischenstopp in Hamburg ein, bevor sie zur Taufe nach London und anschließend zu ihrer ersten Antarktis-Saison weiterfährt. Das Expeditionskreuzfahrtschiff ist einer von drei Neubauten, die Swan Hellenic innerhalb von nur einem Jahr auf den Markt bringt und die Traditionsmarke damit neu belebt.

Auch wenn Swan Hellenic sich als internationale Reederei positioniert, ist ihr der deutsche Markt wichtig: Ihr zweites Vertriebsbüro nach London hat Swan Hellenic in Düsseldorf eröffnet. Und jetzt schickt die Reederei ihr erstes Expeditionskreuzfahrtschiff, die Minerva, direkt aus der Werft in Helsinki zunächst zu einer Stippvisite nach Hamburg, bevor sie dann wenige Tage später in London unter der Tower Bridge getauft werden soll. Für Expedienten soll es bei ihrem Hamburg-Besuch Besichtigungsmöglichkeiten geben.

Die Ursprünge der Marke Swan Hellenic gehen bis in die 1930er-Jahre zurück. Doch 2017 ging die Muttergesellschaft der britischen Traditionsmarke in Insolvenz. Nun lebt die Marke Swan Hellenic neu auf und steigt mit gleich drei neuen Kreuzfahrtschiffen innerhalb nur eines Jahres ins Expeditionsgeschäft ein.

Intensives Erleben der Destination will Swan Hellenic in den Vordergrund stellen

Die neue Reederei will dabei an die Stärken der Traditionsmarke anknüpfen und den Schwerpunkt auf hochwertige Lektoren und Expeditionsguides legen. Das intensive Erleben der Destination soll Swan Hellenic im Vordergrund stehen, während traditioneller Luxus eher nebensächlich ist. Die Schiffe seien zweifellos ein 5-Sterne-Produkt, sagt CEO Andrea Zito. Aber gemeint sei damit kein Luxus im Sinne von „glitzernd, opulent und barock“, sondern ein möglichst unmittelbares Erlebnis der bereisten Regionen.

Man wolle „real expeditions“ anbieten, keine „soft expeditions“, wie Andrea Zito betont. Deshalb habe man sich für sehr kleine Schiffsgrößen entschieden.  Für besondere Destinationen wie beispielsweise Franz-Josef-Land in der russischen Arktis sei das essenziell. So könne man beispielsweise alle Passagiere für Anlandungen und Ausfahrten innerhalb von 30 Minuten in die Zodiac-Schlauchboote bringen.

Im Oktober 2021 und April 2022 geht mit der Minerva und der Vega jeweils ein neues 152-Passagiere-Schiff in Dienst, im Herbst/Winter 2022 soll ein etwas größerer, derzeit noch namenloser Neubau folgen.

Die Schiffe sind laut Swan Hellenic bewusst nicht mit Features wie Hubschrauber oder U-Booten ausgestattet, wie das derzeit bis einigen anderen Expeditionsschiff-Neubauten zu beobachten ist. Stattdessen bekommen Minerva, Vega und Co. mit PC5 eine sehr hohe Eisklasse – laut Andrea Zito als derzeit einzige Expeditionskreuzfahrtschiffe abgesehen der Le Commandant Charcot von Ponant (PC2, also auch eisbrechend) und den beiden Lindblad-Schiffen National Geographic Endurance und Resolution (ebenfalls PC5).

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