BOLT-Achterbahn, Carnival Celebration

Vollgas 57 Meter über dem Meer: Die rasante „BOLT“-Achterbahn der Carnival Celebration

Eine richtige Achterbahn auf einem Kreuzfahrtschiff? Ja, das gibt es! Der „BOLT – Ultimate Sea Coaster“ rast auf der Carnival Celebration und der Mardi Gras von Carnival Cruise Line hoch oben über dem Meer rund um den Schornstein. Auf der Carnival Celebration bin ich mitgefahren – rasant, spektakulär, faszinierend.

Mit bis zu 60 Kilometer pro Stunde und einer Beschleunigung von über 1 G rasen die zweisitzigen Fahrzeuge auf der Mardi Gras in einer Höhe von 57 Meter über dem Meeresspiegel auf 220 Metern Länge. Angetrieben werden die Fahrzeuge von Elektromotoren.

Die Geschwindigkeit der Achterbahnfahrt bestimmt der Fahrer übrigens selbst. Wer es besonders rasant will: Für die zwei Fahrtrunden stehen insgesamt 15 Sekunden Booster zur Verfügung, die man beliebig am Stück oder aufgeteilt einsetzen kann. Also zumindest für mich: Vollgas und in den Kurven den Booster dazu, um es voll auszukosten.

Billig ist der Spaß allerdings nicht: Zwei Runden kosten 15 Dollar, aber hoch über dem Meer auf einem Motorrad-ähnlichen Achterbahn-Wagen auf einer einzelnen Schiene rund um das halbe Schiff und den Schornstein der Carnival Celebration zu rasen ist halt auch einmalig. Wer mit „BOLT“ fahren will, sollte frühzeitig an Bord um eine Reservierung kümmern – was bequem über die Carnival-Smartphone-App geht. Vor allem an den Seetagen sind die Fahrten nämlich trotz des hohen Preises schnell ausgebucht.

Gebaut wurde die „BOLT“-Achterbahn wurde übrigens in Deutschland, genauer: München, bei Maurer Rides hergestellt. Ausführlich über die Achterbahn berichtet haben wir schon im November 2019. Damals nämlich hatte Maurer Rides die erste Achterbahn für Carnival Cruise Line, die für die Mardi Gras, nahe München probeweise aufgebaut. Mit Projektleiter Marco Hartwig sprach ich damals im Interview ausführlich über die „BOLT“-Achterbahn für Carnival Cruise Line.

Anmerkung*: Cruisetricks.de reist auf der Carnival Celebration auf Einladung von Interconnect / Carnival Cruise Line. Die BOLT-Achterbahnfahrt habe ich selbst bezahlt.
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4 Kommentare

4 Gedanken zu „Vollgas 57 Meter über dem Meer: Die rasante „BOLT“-Achterbahn der Carnival Celebration“

  1. So etwas hat auf einem Schiff überhaupt nichts verloren :-(
    Da kann mir jemand diese Reise schenken, fahre ich nicht mit.

    Aber genauso ist auch etwa ein „Aqua-Park“, ein „Auto-Scooter“
    oder diese überaus hässliche „Venom-Drop-Rutsche“ (MSC) ein no-go auf einem Kreuzfahrtschiff.
    Dafür gibt es ja genug tolle Freizeitparks, die auch ich gerne besuche (z.B. Europapark).

  2. @Manfred: Warum so ein pauschales und generelles Urteil „hat auf einem Schiff nichts verloren“? Andere Menschen haben vielleicht andere Prioritäten im Urlaub und wissen so etwas durchaus schätzen und genießen. Die Welt ist bunt, jeder kann und sollte machen, was er/sie gerne möchte. Man muss eine Achterbahn auf einem Kreuzfahrtschiff ja nicht mögen und man muss mit so einem Schiff auch nicht fahren. Aber es gibt doch genug Alternativen, sodass man auch Menschen, die eine Achterbahn eben mögen, ebenfalls glücklich sein lassen kann …

  3. Lieber Franz,
    am Ende deiner Beiträge steht ja schließlich,
    „Gedanken zu …..“

    Ja, und diese mache ich mir eben.
    z.B. dass bei den Reedereien, der gegenwärtige Trend zu immer größeren schwimmenden Freizeitparks nicht okay ist.
    Dafür gibt es schließlich allein in Deutschland, viele fantastische Freizeitparks.

    Aber eine Achterbahn oder ein Auto-Scooter auf einem Schiff…….. geht’s noch ?
    Und was kommt als nächstes ? Vielleicht für die Kinder, ein Zoo mit echten Tieren ?

    Mir ist natürlich klar, Geschmäcker sind verschieden. Zum Glück !
    Man stelle sich nur etwa vor, jeder fährt mit meinem Lieblingsschiff, der „Queen Elizabeth“, das wäre ja furchtbar :-(

    Liebe Grüße (auch an deine Carmen)
    Manfred

  4. Lieber Manfred,
    ich persönlich sehe es ja auch so, dass ich eine Achterbahn auf einem Kreuzfahrtschiff nicht unbedingt brauche, meine persönlichen Schwerpunkte auf eine Kreuzfahrt liegen auch woanders. Aber warum diese Generalisierung? Dieses pauschale „hat auf einem Schiff nichts verloren“ als Absolutheitsanspruch? Was sprich objektiv dagegen? Ich hab‘ ja kein Problem damit, wenn Du sagst „gefällt mir persönlich überhaupt nicht“. Aber diese generelle Ablehnung schreibt anderen vor, was sie gut und schlecht finden sollen und was sie tun und lassen sollen.
    Zoo mit echten Tieren wäre insofern etwas anders, als es Tierquälerei wäre und da wäre eine objektive Grenze überschritten (ganz abwegig ist übrigens selbst dieser Gedanke nicht; Libyen hatte mal ein Kreuzfahrtschiff mit einem riesigen Aquarium für Haie an Bord geplant; das Schiff fährt heute – ohne Aquarium – als MSC Preziosa). Aber was ist falsch an einer Achterbahn oder Autoscooter? Was macht einen Vergnügungspark an Land „besser“ für eine Achterbahn als ein Vergnügungspark auf See (was die großen Schiffe heutzutage ja nunmal sind)?
    Warum ist der Trend zu großen Vergnügungsparks auf See nicht okay? Was spricht objektiv dagegen? Es gibt ja auch einen Trend wieder zu mehr kleineren Schiffen; einen Trend zu mehr Luxus- und Expeditionsschiffen. Es ist also auch nicht so, dass sich die ganze Kreuzfahrt nur in diese eine Richtung entwickeln würde. Der Markt wächst nur einfach und diversifiziert sich weiter. Das ist doch eher positiv.
    Wie geschrieben, ich sage ja nicht, dass jeder diese Riesenschiffe mögen muss. Aber man sollte anderen Menschen doch gestatten, sie eben zu mögen. Und wie Du schon sagst: Was, wenn all diese Menschen auf die QE wollten, mangels Alternativen? Es ist doch gut, dass es auch diese Vergnügungspark-Schiffe gibt, denn dann kann jeder dort mitfahren, wo es ihm am besten behagt und man stört sich nicht gegenseitig.
    Herzliche Grüße
    Franz

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