Ausblick auf der Brücke eines Kreuzfahrtschiffs

Wie geht es weiter mit der Kreuzfahrt in der Corona-Krise?

Wie könnte die Kreuzfahrt in Zeiten von Corona und nach der Krise aussehen? Weil wilde Spekulationen niemandem weiterhelfen, haben wir Fakten und seriöse Einschätzungen zusammengetragen. Sie geben solide Hinweise, damit sich jeder sein eigenes Bild machen kann.

Lesen Sie auch unser Update zum Status der Kreuzfahrt in Coronavirus-Zeiten vom 11. Mai 2020: „Update: Wie geht’s der Kreuzfahrt in der Coronavirus-Krise im Mai 2020?“, das diesen Beitrag ergänzt und aktualisiert.

So abrupt, wie die Kreuzfahrt Mitte März 2020 zum Stillstand gekommen ist, wird sie nicht innerhalb weniger Wochen wieder zurückkommen. Für eine ernsthafte Prognose, wann die ersten Kreuzfahrtschiffe wieder fahren könnten, ist es zu früh. Und wann die komplette Kreuzfahrtflotte weltweit wieder in Dienst gehen kann, steht in den Sternen.

Klar ist auch: Die aktuellen Kreuzfahrt-Absagen durch die Reedereien bedeuten im Umkehrschluss nicht, dass die Reisen nach diesen Terminen zwingend stattfinden werden. Die meisten Reedereien sagen Kreuzfahrten etwa vier bis sechs Wochen im Voraus ab. Einen Überblick über den derzeitigen Stand der Absagen bei allen Reedereien gibt unser Beitrag „Coronavirus: Übersicht aktueller Kreuzfahrt-Absagen und Routenänderungen“.

Zum einen halten sich die Reedereien die Tür offen für unerwartet positive Entwicklungen. Zum anderen dienen die eher kurzfristigen Absagen auch der rechtlichen Absicherung. Um Schadensersatzforderungen wegen entgangener Urlaubsfreuden zu vermeiden, kommt das Storno erst dann, wenn anhand objektiver Kriterien weitgehend klar ist, dass eine Reise nicht stattfinden kann. Das ist beispielsweise bei konkret mit Datum benannten Reise- oder Einreisebeschränkungen, bei Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes für den Termin der geplanten Reise oder bei behördlichen Verboten wie in den USA der Fall.

Die gleichen Kriterien gelten übrigens auch, wenn der Passagier von sich aus eine Kreuzfahrt stornieren will. Allein eine gefühlt hohe Wahrscheinlichkeit, dass eine Reise wohl nicht wird stattfinden können, reicht aus juristischer Sicht nicht für ein kostenfreies Storno aus.

Update 4. Mai 2020: Mit Carnival Cruise Line hat die erste Kreuzfahrt-Reederei Pläne für einen Neustart nach dem kompletten Shutdown präsentiert: Am 1. August 2020 sollen die ersten acht Schiffe von drei amerikanischen Häfen aus wieder in See stechen. Die Bahamas rechnen mit einer Rückkehr von nennenswertem Kreuzfahrt-Tourismus im 4. Quartal, also ab Oktober 2020.

Carnival Corp rechnet mit längeren Auszeiten für den größeren Teil der Flotte

Börsennotierte Unternehmen müssen regelmäßig umfangreihe Unternehmensdaten und präzise Einschätzung der Zukunftsaussichten einreichen und veröffentlichen. Ähnliches gilt bei der Ausgabe von neuen Aktien. Vom weltgrößten Kreuzfahrtunternehmen, Carnival Corp., zu dem auch AIDA und Costa gehören, gibt es daher sehr aktuelle Daten. Die sollte man allerdings unter dem Hintergrund strenger Börsenregeln betrachten. Sie sind tendenziell eher pessimistisch, weil Unternehmen nicht riskieren können, später wegen zu positiver Einschätzungen belangt zu werden.

Carnival gibt an, dass im Rahmen der aktuellen Einschätzung der Corona-Krise die Liquidität bis zum Ende des Geschäftsjahres am 30. November 2020 ausreiche. Zusätzliche Finanzierung für die Zeit danach sei möglich.

Wann die Kreuzfahrtschiffe wieder in Dienst gehen könnten und wann die Häfen wieder öffneten, sei aktuell nicht abschätzbar. Die Nachfrage könne aber auch in der Zeit danach erst einmal schwach sein. Man könne nicht vorhersehen, ob und wann jede der Marken innerhalb der Carnival Corp. wieder auf das Preis- und Nachfrage-Niveau der Zeit vor dem Covid-19-Ausbruch gelangen werde. Auch ein allgemeiner wirtschaftlicher Abschwung, höhere Arbeitslosigkeit, sinkende Einkommen könnten dies negativ beeinflussen. Einen großen, wirtschaftlichen Abschwung prognostiziert auch der Internationale Währungsfond (IWF).

Carnival Corp. erwartet einen Liquiditätsbedarf – also fällige Zahlungen – von monatlich rund einer Milliarde Dollar für die Zeit des Stillstands der Kreuzfahrt. In dieser Summe enthalten sind unter anderem der Erhalt der Kreuzfahrtschiff-Flotte, Rückzahlung von Kundengeldern, die Bedienung von Krediten und die Kosten für Neubauten.

Ein Teil der Schiffe werde im „warm lay up“ mit einem Großteil der Crew an Bord betrieben. Ein anderer Teil werde voraussichtlich längerfristig stillgelegt. Dafür ist nur eine relativ kleine Zahl an Crewmitgliedern nötig, um die Vorschriften für einen sicheren Schiffsbetrieb zu erfüllen. Aber beispielsweise auch die Klimaanlagen sowie die Systeme für Frisch- und Abwasser muss die Crew in dieser Zeit funktionsfähig und in hygienisch einwandfreiem Zustand halten.

Ein Schiff im „warm lay up“ verursacht laut Carnival von je rund zwei bis drei Millionen Dollar monatlich. Die längerfristig aufgelegten Schiffe kosten demnach etwa ein Million Dollar monatlich. Zur Frage, was unter „längerfristig“ zu verstehen ist, will Carnival sich aufgrund der Unsicherheit und Einzigartigkeit der Situation nicht festlegen.

Aktuell geht Carnival dem Bericht zufolge davon aus, dass eine „substantial majority“, also eine große Mehrheit der Flotte längerfristig außer Dienst bleiben wird. Die Kreuzfahrtflotte aller Marken der Carnival Corp. umfasst derzeit 104 Schiffe.

Reedereien beschaffen sich viele Milliarden Dollar an zusätzlicher Liquidität

Die Kreuzfahrtunternehmen schöpfen alle Möglichkeiten aus, um liquide zu bleiben. Dabei geht es um Beschaffung von Krediten, Finanzierungen und Einsparungen in Milliardenhöhe. Öffentlich zu beobachten ist das nur bei den drei großen, börsennotierten Unternehmen CCL, RCCL und NCLH, aber ähnliches dürfte bei nahezu allen Kreuzfahrtunternehmen stattfinden.

Dazu gehört beispielsweise die Ausschöpfung oder Neuschaffung von Kreditrahmen von 2,2 Milliarden Dollar bei Royal Caribbean Cruises Ltd., die Ausgabe neuer Anleihen bei Carnival Corp (4 Milliarden Dollar), der Plan von Norwegian Cruise Line Holdings, Unternehmensanteile an Privatinvestoren zu verkaufen und viele weitere, ähnliche Maßnahmen dieser Kreuzfahrtunternehmen.

Royal Caribbean und Norwegian profitieren beispielsweise auch von der Stundung bei staatlich garantierten Exportkrediten für Kreuzfahrtschiff-Neubauten aus Werften in Deutschland, Italien und Frankreich. Seatrade Cruise News nennt hier Beträge von etwa 450 Millionen Dollar vorübergehender bis April 2021 Einsparungen bei Royal Caribbean für die in Deutschland gebauten Schiffe (u.a. Quantum of the Seas, Celebrity Eclipse, Celebrity Equinox, Celebrity Solstice, Celebrity Silhouette). NCL wird dadurch um 386 Millionen Dollar entlastet (Norwegian Bliss, Norwegian Breakaway, Norwegian Encore, Norwegian Escape, Norwegian Getaway, Norwegian Joy). Auch Carnival Corp. könnte solche Erleichtungen bei Schiffsfinanzierungen noch nutzen, insbesondere für viele bei Fincantieri in Italien gebaute Schiffe.

Positive Einschätzung von Börsen-Analysten und institutionellen Anlegern

Positives ist aus der Finanzwelt zu melden: Der Börsenanalyst Harry Curtis, Nomura Instinet Managing Director and Senior Equity Analyst, schätzt die Liquidität der drei größten, börsennotierten Kreuzfahrtunternehmen mittelfristig als ausreichend ein. Carnival Corp, Royal Caribbean Cruises Ltd. und Norwegian Cruise Line Holdings hätten genügend Liquidität beziehungsweise Möglichkeiten, sich Geld zu leihen, um auch eine Phase mit nahezu keinen Umsätzen bis ins erste Quartal 2021 durchzuhalten.

Das Vertrauen in die Zukunft der Kreuzfahrt zeigt sich auch bei institutionellen Anlegern. Der Staatsfonds Saudi-Arabiens hat kürzlich die niedrigen Aktien-Kurse genutzt, um seine Beteiligung an Carnival Corp. auf 8,2 Prozent zu erhöhen. Bekannt wurde das am 6. April. Der „Public Investment Fonds“ ist einer der größten Staatsfonds der Welt und dient zur Finanzierung von Großprojekten in Saudi-Arabien.

Die Aktien von Carnival Corp., NCLH und Royal Caribbean haben allerdings seit Beginn der Coronakrise innerhalb weniger Wochen bis zu über 80 Prozent ihres Wertes verloren. Seitdem schwanken die Kurse innerhalb einer recht großen Bandbreite. Analyst Harry Curtis gibt für die Aktien von CCL, NCLH und RCL eine Kaufempfehlung.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Überblick vom 15. Mai (und weiter aktualisiert) zu „Finanzen und Status der vier größten Kreuzfahrt-Unternehmen in der Corona-Krise“.

Wert der weltweiten Kreuzfahrtschiff-Flotte um 2,34 Prozent gesunken

Eher theoretischer Natur, dennoch aber für die Einschätzung der wirtschaftlichen Situation der Reedereien nicht uninteressant sind die Berechnungen des eng mit dem Schiffsbroker Seasure Shipbroking Ltd. verbundenen, britischen Unternehmens „Vessel Value“.

Vessel Value berechnet den Wert von insgesamt 483 Kreuzfahrtschiffen weltweit zum Stichtag 31. März 2020 mit 167 Milliarden Dollar. Im Vergleich zum Wert am 1. Januar, bevor sich die Corona-Krise begonnen hat auszuwirken, ist das ein Rückgang um vier Milliarden Dollar. Das entspricht einem Wertverlust von lediglich 2,34 Prozent, auch wenn der absolute Betrag sehr hoch erscheint.

Weitere Zahlen zur Einordnung: Cruise Industry News gibt übrigens die Zahl der Hochsee-Kreuzfahrtschiffe in ihrem jährlichen Bericht mit 423 an. 235 davon sind hauptsächlich für den nordamerikanischen aktiv, 143 für den europäischen und 45 für den asiatischen und australischen Markt.

Düstere Aussichten für Kreuzfahrtschiff-Werften

Deutlich düsterer sieht die Situation für Kreuzfahrtschiff-Werften aus. Während Kreuzfahrten auf absehbare Zeit wieder möglich sein werden, rückt die Bestellung neuer Kreuzfahrtschiffe in weite Ferne. Die Meyer Werft schildert in einem eindrücklichen Video, wie es um Neubau-Aufträge und die Perspektiven für die Werften steht. Bis 2023 oder 2024 sei nicht mit neuen Aufträgen zu rechnen, möglicherweise auch länger. Bis sich die Werft von dieser Krise erholt habe und wieder auf dem Stand vor der Coronakrise sein werde, könne es bis 2030 dauern, sagt Werft-Chef und Inhaber Bernard Meyer.

Video ThumbnailWie könnte die Kreuzfahrt in Zeiten von Corona und nach der Krise aussehen? Weil wilde Spekulationen niemandem weiterhelfen, haben wir Fakten und seriöse Einschätzungen zusammengetragen. Sie geben solide Hinweise, damit sich jeder sein eigenes Bild machen kann. Lesen Sie auch unser Update zum Status

Eine Zusammenfassung der Kernaussagen des Videos lesen Sie in unserem News-Beitrag „Harte Einschnitte in der Kreuzfahrt-Industrie bei Reedereien und Werfen“.

Voraussetzungen für einen Neustart der Kreuzfahrt

Damit Kreuzfahrtschiffe wieder fahren können, müssen zumindest die folgenden, wichtigsten Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Wegfall von Reisebeschränkungen und Quarantänevorschriften
  • Verfügbarkeit von Flügen (oder andere Transportmittel) zu den Hafenstädten
  • Öffnung von Häfen für Kreuzfahrtschiffe
  • Aktive, touristische Infrastruktur an Land
  • Crew verfügbar, also auch Wegfall von Reisebeschränkungen für deren Herkunftsländer

Auch wenn sich die Bedingungen verbessern und Kreuzfahrten partiell wieder möglich machen, wird eine gewisse Vorlaufzeit nötig sein: Die Schiffe müssen frische Lebensmittel ordern und laden, die Crew muss eingeflogen werden, bei längerfristig aufgelegten Schiffen muss auch die Technik wieder vollständig hochgefahren werden und einiges mehr.

Am wahrscheinlichsten erscheint daher, dass Kreuzfahrten zunächst partiell wieder beginnen können – nämlich sobald sich die Situation in einer oder mehreren Regionen normalisiert. In Asien gibt es erste Signale, dass die Kreuzfahrt in einigen Wochen einen vorsichtigen Neustart wagen könnte.

Im Mittelmeer wollen die Kreuzfahrt-Häfen im Rahmen der Vereinigung „MedCruise“ enger zusammenarbeiten, Lobby-Arbeit für die Kreuzfahrt betreiben und gemeinsame Protokolle und Hygiene-Maßnahmen entwickeln, um Kreuzfahrten bald wieder möglcih zu machen.

Regional begrenzte Fahrtgebiete und Quellmärkte

Was normalerweise für die Kreuzfahrt ein Vorteil ist, wird jetzt teils zum Nachteil. Die hohe Flexibilität macht es normalerweise einfach, beispielsweise in der Karibik einem Hurrikan auszuweichen oder bei politischen Unruhen im Nahen Osten die Fahrtrouten relativ schnell anzupassen.

Das ganze System ist aber hoch komplex und setzt voraus, dass all die viele Dienstleistungen und Voraussetzungen funktionsfähig und vorhanden sind, die für ein reibungsloses Ineinandergreifen nötig sind. Die Corona-Krise hat aber einen Großteil davon außer Funktion gesetzt. Am besten dürfte daher ein Neustart dort gelingen, wo die Systeme  sich wieder stabilisieren beziehungsweise so wenig komplex wie möglich sind.

Reisen mit sehr begrenztem Radius wie etwa eine Antarktis- oder Spitzbergen-Expeditionskreuzfahrt werden also beispielsweise leichter möglich sein. Denn in diesen Beispielen ist mit Argentinien (Ushuaia) oder Chile (Punta Arenas) beziehungsweise Norwegen jeweils lediglich ein Land beteiligt und Landgänge finden nur in der Natur und nicht in bevölkerten Orten stattfinden. Regulatorischen Hürden sind damit überschaubar, Anpassungen wie beispielsweise Tests und einige Tage in Quasi-Quarantäne an Land vor der eigentlichen Kreuzfahrt leicht umsetzbar. Auch Veranstalter von Flusskreuzfahrten könnten relativ früh profitieren.

Leichter werden sich auch Reedereien wie beispielsweise AIDA, TUI Cruises, Phoenix oder Hapag-Lloyd Cruises tun, die nur in einem einzigen Quellmarkt aktiv sind. Denn mit Reisebeschränkungen, Vorschriften und Infektionsstatus nur eines Landes umzugehen ist wesentlich berechenbarer und weniger komplex als bei einer Passagierzusammensetzung aus mehreren Dutzend Herkunftsländern.

In sehr begrenztem Umfang sind auch „Cruises to Nowhere“ denkbar. Vor allem Mega-Kreuzfahrtschiffe, die so viel an Bord bieten, dass sie unterwegs auch ohne Hafenstopps auskommen, wären dafür geeignet. Ob es dafür ausreichen Nachfrage gibt, bliebe durch die Reedereien zu klären.

Vertrauen und Sicherheitsgefühl zurückgewinnen

Neben harten Faktoren wie Reisebeschränkungen und Infrastruktur ist aber auch neues Vertrauen bei den potenziellen Passagieren nötig. Je nach Quellmarkt werden die Reedereien einen gewissen Aufwand und Zeit investieren müssen, um dieses Vertrauen zurückzugewinnen. Ohne statistisch stichhaltige Zahlen zu haben, zeichnen Diskussionen bei Facebook und in Foren doch ein recht klares Bild. Viel Kreuzfahrt-Fans würden bei nächster Gelegenheit ohne zu Zögern wieder buchen. Potenzielle Neukunden haben eine Kreuzfahrt dagegen erst einmal von ihrem Wunschzettel gestrichen. Auch eine Studie in Großbritannien kommt zu einem solchen Ergebnis.

In Zusammenhang mit der Zaandam und der Coral Princess waren durch Covid-19 bedingte Todesfälle an Bord der Schiffe vor allem in den USA in den Schlagzeilen. In Deutschland und Europa hatten eher die Quarantäne-Situationen und lange Heimreisen wegen Coronavirus-bedingt gesperrter Häfen für Aufregung gesorgt. In allen Märkten gleichermaßen am Vertrauen in eine Kreuzfahrt gerüttelt hat die lange Quarantäne-Zeit der Diamond Princess in Yokohama.

Vor allem gilt es für die Reedereien, das Ansteckungsrisiko an Bord drastisch zu reduzieren. Bereits vor dem Shutdown der Kreuzfahrt war kurzzeitig eine Altersobergrenze von 70 in Kombination mit ärztlicher Gesundheitsbescheinigung sowie Einschränkungen bei chronischen Erkrankungen eingeführt worden. Vorstellbar wären beispielsweise auch Schnelltests auf Covid-19 vor der Einschiffung, soweit solche Tests bis dahin verfügbar sind.

Entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, ist der eine Teil. Der andere ist, diese Maßnahmen so zu kommunizieren, dass potenzielle Kunden auch darauf vertrauen.

Gute Buchungslage in den USA für 2021

Die Los Angeles Times berichtet von einer sehr positiven Entwicklung bei den Buchungszahlen für Kreuzfahrten für 2021. Die Rede ist von neun bis sogar 40 Prozent höheren Buchungszahlen beim Vergleich des gleichen Zeitraums 2021 zu 2021. Und nur ein eher kleiner Teil dieser Buchungen besteht demnach aus Umbuchungen von für 2020 abgesagten Reisen.

Wie könnte ein Neubeginn aussehen?

Unter welchen Bedingungen ganz praktisch betrachtet ein Neubeginn möglich sein wird, deuten sowohl die US-Gesundheitsbehörde als auch das asiatische Kreuzfahrtunternehmen Dream Cruises an. Im Rahmen der Verlängerung einer „no sail order“ für Kreuzfahrtschiffe in amerikanischen Gewässern werden sehr detaillierte Vorsorge-Pläne eingefordert. Dream Cruises hat einen umfangreichen Katalog an Hygiene-Maßnahmen veröffentlicht, die gelten sollen, sobald die Schiffe wieder fahren.

Katalog der Hygiene-Maßnahmen bei Crystal, Dream und Star Cruises zum Schutz vor Covid-19

Wie eine Kreuzfahrt zu Zeiten des Coronavirus aussehen könnte, ist ganz konkret erkennbar an einem umfangreichen Maßnahmenkatalog, den Genting Cruise Lines für seine Marken Crystal Cruises, Dream Cruises und Star Cruises veröffentlich hat. Zu diesen Maßnahmen gehören unter anderem:

  • Keine Selbstbedienung im Buffet-Restaurant
  • Crew trägt in Passagierbereichen Gesichtsmasken
  • Hauskeeping- und Bar-Personal muss Einmalhandschuhe tragen
  • Temperaturmessung bei Ein- und Ausschiffung, Personen über 70 müssen Gesundheitszeugnis vorlegen
  • Zweimal täglich Temperaturmessung bei der gesamten Crew
  • Infrarot-Fieber-Screening an der Gangway
  • Kabinen-Reinigung zweimal täglich und diverse Desinfektionsmaßnahmen im Badezimmer
  • Desinfektion der Kabinengänge zweimal täglich
  • Keine Umwälzung von Luft durch die Klimaanlage, vollständig Frischluftzufuhr für Kabinen und öffentliche Bereiche
  • Hohe Frequenz bei der Reinigung von öffentlichen Bereichen zwischen zweistündlich (Aufzüge, Freizeiteinrichtungen) bis zwei- bis zehnmal täglich
  • Reduzierung von Passagierbereichen auf die Hälfte der Passagier-Kapazität, um mehr Abstand zu gewährleisten
  • Ausflugsbusse werden auf halbe Passagierzahl reduziert

Neue Hygiene- und Notfallplan-Vorschriften der CDC

Einen deutlichen Hinweis, auf was sich Reedereien – und damit auch Passagiere – für Kreuzfahrten einstellen müssen, geben die Detail der „no sail order“ der US-Gesundheitsbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevetion), die am 15. April in Kraft tritt.

Die CDC verlangt von den Reedereien einen sehr umfangreichen Hygiene-Plan zur Verhinderung von Neuinfektionen an Bord der Schiffe. Zwar sind diese Anforderungen ausdrücklich als Notfallmaßnahmen für die Zeit der Coronavirus-Krise deklariert und einige werden danach wieder wegfallen. Im Kern könnten die neuen Regeln aber durchaus weltweit und längerfristig relevant werden. Denn an den strengen CDC-Vorschriften orientiert sich die Kreuzfahrtindustrie im Hygiene-Bereich schon seit jeher als Quasi-Sandard.

Verlangt im Rahmen der „no sail order“ wird unter anderem eine explizite Überwachung von Covid-19 oder grippeähnlichen Erkrankungen an Bord, Laborproben und -tests, Strategien zur Eindämmung und Prävention, tägliche und wöchentliche Berichte, Desinfektionsprotokolle, Notfallversorgungseinrichtungen an Bord, die sich auf dem Niveau eines Krankenhauses bewegen sollen, Schutzausrüstung für die Crew und Ausbildung der Besatzung.

Die Kreuzfahrtreedereien müssen nachweisen, wie sie für die neuen Aufgaben Personal beschaffen und wie sie das mit einer minimalen Belastung für US-Bundes-, Landes- oder Kommunalverwaltungen und Gesundheitssysteme der USA umsetzen wollen. Dazu gehört auch die bereits vor der Verlängerung der „no sail order“ in Kraft gesetzte Anordnung, dass die Rückführung von Passagieren und Crewmitgliedern nicht mehr in Linienmaschinen stattfinden darf. Letztere gehört wohl zu den Bestimmungen, die nach Ende der Coronavirus-Krise wieder entfallen werden.

Wann also werden die ersten Kreuzfahrtschiffe wieder fahren?

Zum aktuellen Zeitpunkt ist es schwer vorstellbar, dass Kreuzfahrten in den kommenden paar Wochen wieder beginnen können, als wäre nichts gewesen. Einige Kreuzfahrtschiffe sind sogar noch immer aus der Zeit vor dem Shutdown unterwegs und suchen nach Möglichkeiten, ihre Passagiere auszuschiffen und nach Hause zu bringen. Strikte Hafensperren, Reisebeschränkungen und Quarantäne-Vorschriften machen das sowohl für Passagiere als auch bei der Rückführung von Crewmitgliedern in ihre Heimat äußerst schwierig.

Für die Zeit des Neubeginns könnte die Einschätzung des amerikanischen Reisemarkt-Analysten Robert Cole der Realität nahekommen, die ein Forbes-Beitrag von 4. April zitiert: „Bis Schnellscreening-Tests, serologische Tests, Virostatika und Impfstoffe allgemein verfügbar sind, muss die Kreuzfahrtindustrie überdimensional viel leisten, die Schiffe möglicherweise mit geringerer Auslastung fahren und die Urlaubsstimmung der Passagiere regelmäßig für Screening-Aktivitäten unterbrechen.“

Wir werden diesen Beitrag von Zeit zu Zeit aktualisieren und mit weiteren Fakten ergänzen, sobald sich die Situation deutlich ändert oder sich neue Perspektiven abzeichnen. Darüber hinaus wäre es pure Spekulation, über ein Datum zu sprechen, wann Kreuzfahrten in nennenswertem Umfang wieder starten könnten. Und Spekulationen helfen letztlich niemandem, wie eingangs bereits erwähnt. Zum aktuellen Zeitpunkt bleiben wohl erst einmal nur Geduld und Hoffnung – nicht nur auf einen baldigen Neustart der Kreuzfahrt, sondern vor allem auf ein schnelles Abflauen der Coronavirus-Pandemie.

32 Kommentare

32 Kommentare zu “Wie geht es weiter mit der Kreuzfahrt in der Corona-Krise?

  1. @Lars Behrens: Tut mir leid, aber ich habe den zitierten Text hier entfernt, da ein Zitat in dieser Länge (und übernommen von einer zugangsgeschützten Website) gegen Urheberrechte verstoßen würde.

    Inhaltlich als Anmerkung: Ich habe hier in diesem Beitrag bewusst auf solche Ausführungen wie in dem zitierten Forumsbeitrag verzichtet, weil es sich fast durchweg um Vermutungen, Annahmen und Spekulationen handelt. Es klingt nicht abwegig, was da beschrieben wird, aber spekulatives gibt es da draußen schon genug und es bringt uns nicht weiter, sondern führt nur zu falschen Annahmen, Gerüchten und weiteren Vermutungen. All das bringt uns einer soliden Aussage über die Zukunft nicht näher. Meine Meinung :-)

    Ich denke, manchmal muss man einfach sagen: Wir wissen es nicht und müssen es jetzt einfach mal abwarten.

  2. Herr Neumeier, Ihre Beiträge sind wirklich ein Lichtblick in der Branche. Seriös recherchiert, informativ und gut geschrieben. Ich habe den Anzahlungsbetrag für meine ausgefallenen Kreuzfahrt gerade für eine Neubuchung in 2021 verwendet. Jeder der Schiffe und die Kreuzfahrt liebt, wird darauf nicht verzichten wollen. Es dürfen nicht die Gegner und Kritiker dieser wunderschönen Reiseart gewinnen. Aufgehoben ist nicht aufgeschoben.

  3. @Volker Witt: Danke für die lieben Worte! Ja, die Kreuzfahrt steuert in eine sehr schwierige Zeit, aber sie wird sich erholen und ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte: schneller, als man vielleicht befürchten könnte. Ist Corona erst einmal auf die eine oder andere Weise unter Kontrolle, werden die Menschen umso mehr Urlaub machen wollen. Und ein Kreuzfahrtschiff ist, abseits eines Infektionsrisikos für alle möglichen Krankheiten, das ich überall an Land letztlich auch habe (und dort unter deutlich weniger kontrollierbaren Bedingungen), eine sehr abgesicherte, verlässliche, berechenbare Art, Urlaub zu machen. Genau so etwas wird gefragt sein, glaube ich. Schwierig ist die Frage der wirtschaftlichen Lage: Wie viele Menschen können sich in bzw. nach der Krise den Urlaub noch leisten?

  4. Eine schöne Zusammenfassung. Ich habe zwei Anmerkungen:

    Ich teile nicht die Einschätzung, dass Börseninformationen tendenziell eher pessimistisch sind. Unternehmen müssen eine Balance finden zwischen möglichst aktienkurs-freundlicher, also positiver, Darstellung und realistischer Darstellung. (Groß)Aktionäre werden bei zu pessimistischer Darstellung nervös und lassen schon mal Köpfe in der Führungsetage rollen, sollten diese das Unternehmen zu schlecht darstellen.

    Zu der gute Buchungslage in den USA für 2021 stelle ich mir die Frage ob es dazu Informationen bezüglich des Preisgefüges gibt? Könnten da extreme Rabatte hinter stecken, und seien es indirekte über Zusatzleistungen und Upgrades?

  5. @Jan: Die Frage nach den Preisen bei den Buchungen in den US für 2021 kann ich nicht beantworten. Ich denke, das ist aber auch gar nicht so wichtig. Entscheidender ist allein die Tatsache, dass die Kreuzfahrt in ihrem Image offenbar trotz teils sehr schlechter Presse offenbar nicht sonderlich gelitten hat, sprich: dass die Leute generell weiterhin buchen.

  6. Lieber Herr Neumeier,
    Ihr Beitrag ist endlich ein sachlicher Lichtblick. Endlich eine sachliche Beschäftigung, die ich schon längst von einigen Reedereien/Reiseanbietern erwartet hätte. Die “Adblocker-Ausnahme” für Ihr Portal ist gesetzt!

    Zu den Inhalten gehe ich konform. Mit einer Ausnahme: Selbstbedienungsrestaurants. Das SARS-Cov-2 Risiko wird hier mehr durch die Platzverhältnisse im Restaurant und das Verhalten der Besucher bestimmt, als über die Selbstbedienung an sich. Die Service-Kraft mir “kosmetischem” Mundschutz dürfte kein kleineres Risiko sein. Ein großes gepflegtes Selbstbedienungsrestaurant, mit reichlich Sitzabstand, Bedienung an breiten Ausgabetheken und Abräum-Personal dürfte sogar ein geringeres Infektionsrisiko darstellen, als enge Bedien-Restaurants mit unbemerkter Speisenanrichtung und viel nahem Kontakt zum Personal oder Mitreisenden.
    Oder lasssen Sie mich es anders formulieren: Manche Schiffe haben in jedem Restaurant ein SARS-Cov-2 Problem, andere in keinem – wenn denn die Betreiber damit angemessen umgehen.

    Zwei weitere sinnvolle Maßnahmen vermisse ich:
    Verkehrsregeln an Bord, die verhindern, dass sich Passagiere zu nah kommen müssen. Kabinengänge sollten bis zum nächsten Treppenhaus Einbahnwege werden. Steuerbord nach vorne, Backbord nach achtern.
    Weiterhin Teilbelegung nicht nur von Schiffen und Bussen, sondern auch von großen Veranstaltungsräumen. Hier müssen genau wie in den Restaurants Plätze zur Nicht-Nutzung gekennzeichnet werden, um Abstandsregeln einzuhalten.

    Insgesamt bleibt es spannend, wer zuerst mit wieviel dieser neuen Regeln – und geringerer Wirtschaftlichkeit oder gar nur einem Deckungsbeitrag – eine “Betriebserlaubnis” erhalten will. Ich tippe auf den Expeditionsmarkt und die pauschale Erkenntnis: Je größer das Schiff, desto später am Start.
    Spannend auch, wann die organisatorische/kalkulatorische Umsetzung der Maßnahmen soweit umgesetzt ist, dass ein vertrauensbildendes Marketing mit “den besten Schutzmaßnahmen” beginnt. Offensichtlich ist das derzeit noch nirgends der Fall. Oder herrscht gar die Meinung, dass man dies nicht benötigt? Oder ist es zu komplex und es wird mit: “Schaun’ wir mal” agiert?

    Wir persönlich erleben auch eine spannende Zeit bezüglich unserer Buchung im November und der geringsten Storno-Gebühr noch bis Ende Mai.

    Ich freue mich auf die Fortsetzung Ihrer Veröffentlichung.

    Schöne Grüße
    Ronald

  7. Lieber Ronald,

    Danke für Ihre freundlichen Worte! Was die Maßnahmen angeht, beginnen die Reedereien jetzt erst, das auszuarbeiten, insofern wird da sicherlich noch viel mehr im Detail kommen. Die CDC verlangt für die USA sehr genaue Protokolle und Pläne. Schon deshalb, aber auch aus purem Eigeninteresse wird sicherlich keine Reederei nach dem “schau’n wir mal”-Prinzip arbeiten. Da stünde viel zu viel auf dem Spiel. Die größte Herausforderung ist dabei sicherlich, die richtige Balance zu finden zwischen Schutzmaßnahmen, Wirtschaftlichkeit und Urlaubsvergnügen. Auch sowas wie Einbahn-Regelungen in den Kabinengängen wären zwar vermutlich als Präventionsmaßnahme sinnvoll, dürften aber an der praktischen Umsetzung scheitern, weil sich das wohl weder überwachen noch durchsetzen ließe. Denn wenn sich eine Kreuzfahrt wie der Aufenthalt in einem Hochrisiko-Virenlabor oder einer Vollzugsanstalt anfühlt, dann kann man es auch gleich sein lassen.

    Bei den Schiffsgrößen bin ich mir nicht so sicher. Große Schiffe hätten den Vorteil, das Abstandhalten und andere Separierungsmaßnahmen deutlich leichter umzusetzen wären, weil grundsätzlich mehr Platz vorhanden ist. Zumindest, wenn man nicht mit voller Kapazität fährt. Dafür sind auf großen Schiffen zumeist sehr viele verschiedene Nationen unterwegs, sodass Reisebeschränkungen etc. größere Probleme machen können. Eine komplizierte Herausforderung, weil es halt auch für alle Beteiligten Neuland ist … Ich denke, da können wir im Moment nur abwarten und sehen, mit welchen Lösungen und Konzepten die Spezialisten bei den Reedereien kommen und wie sich das in den Regeln und Vorschriften von Häfen und Gesundheitsbehörden sowie in die weltweiten Reisebeschränkungen einfügen wird.

    Herzliche Grüße
    Franz

  8. Guten Abend Herr Neumeier,
    herzlichen Dank für Ihre seriöse Aufbereitung zu diesem spannenden Thema in dieser besonderen Zeit.
    Ich erlaube mir ein paar Gedanken:
    Interessant wird wirklich sein, wie die Reedereien bei einer möglichen Wiederaufnahme des Betriebes vorgehen und da wird es Unterschiede geben(müssen): AIDA setzt bspw. stark auf ein Buffet-Konzept; wenn hier aber aus hygienischen Gründen kein “self-service” mehr möglich sein wird, ist das AIDA-Konzept grundsätzlich schwer umsetzbar. Ein anderes Problem kann z.B. Hurtigruten haben: hier sind baulich die Restaurant und Buffet-Bereiche mitunter so “offen”, dass eine Bedienung durch die Crew nahezu unmöglich umsetzbar ist. Es sei denn alles wird derart kompliziert, dass dann aber niemand mehr seinen “Urlaub- und Reisespaß” wird genießen können. Dies nur zwei Beispiele von vielen.
    Grundsätzlich die Pax-Kapazität zu reduzieren mag für die ersten “Nach-Corona-Reisen” nötig sein, auf Dauer wird das natürlich nicht wirtschaftlich leistbar sein – “Abstand auf Dauer” wird an Bord von Passagierschiffen also kaum möglich sein und ein täglich wiederkehrendes “Antreten” zum Temperatur-Check wird dauerhaft keine Urlaubs-Glückgefühle der Gäste auslösen – selbst wenn dafür anfänglich Verständnis vorherschen mag.

    Ich freue mich über updates von Ihnen besonders zu diesem Thema, da ich auch meine Recherche-Reisen für 2020 radikal anpassen musste und selbst gespannt bin, wann es wie und unter welchen Vorzeichen wieder weitergehen wird.

    Mit kollegialen Grüßen aus Bonn
    Stephan Siegert – http://www.shipsatsea.de

  9. @Stephan Siegert: Ich denke, es wird darauf ankommen, wie sehr neue Ideen, neue Konzepte, neue Herangehensweisen gefunden werden. Ein wenig hier drehen, ein wenig dort von links nach rechts schieben wird – zumindest bis Verfügbarkeit eines Impfstoffs – nicht reichen. Insofern wird es auch für Situationen wie dem offenen Buffet bei Hurtigruten Konzepte und Lösungen geben. In diesen Fall z.B.: mehr Kellner, die dann das Essen vom Buffet am Tisch servieren. Letztlich wird irgend ein Ausgleich stattfinden zwischen Wirtschaftlichkeit, Risiko und Akzeptanz/Bequemlichkeit bezüglich der Maßnahmen. Dadurch dürfte sich automatisch eine reduzierte Passagierzahl ergeben, weil die Maßnahmen einigen so unangenehm sind, dass sie lieber gar keine Kreuzfahrt machen. Aber letztlich kommt es immer wieder aufs selbe hinaus: abwarten, weil spekulieren nichts bringt …
    Herzliche Grüße
    Franz Neumeier

  10. Sehr geehrter Herr Neumann !

    Ihr profundes Wissen beeindruckt……Kompliment. !!!!
    Ihre Ruhe der Antworten auf dumme und berechtigte
    Fragen……….beeindruckt nicht minder !

    Als Kreuzfahrerbei Phönixreisen, 20mal bisher……., kann ich besonders in
    in dieser Corona Situation bei Phönix keinerlei Probleme erfahren,
    trotz zweier Umbuchungen innerhalb von Mai /Juniabfahrten bis hin
    nun zu Ende JUli immer eine tolle Servicefreundlichkeit….
    das ist u.a. auch der Vorteil kleinerer Schiffe…..verbunden mit einem
    besseren Handling der Passagierzahlen und einem individuelleren
    Eingehen auf den Kunden bei Problemen wie jetzt mit Corona pro Schiff !
    Riesenschiffe……man sollte einmal überlegen…….ist es wirklich das nun plus
    Ultra ? Muss es immer ” Äkschen ” sein ?

    Allen Betroffenen alles Gute und Hoffnung auf ein gutes Ende……gesund bleiben ist
    wichtiger als ein geplatzter Kreuzfahrttraum. Und HerrnNeumann möge
    nicht die Lust ausgehen, uns Kreuzfahrtfans ein toller Berater und Informand zu sein.

    Beste Grüße

    Klaus-Peter Müller

  11. @Klaus-Peter Müller: Vielen Dank! Und keine Sorge, die Lust, mich mit dem Thema Kreuzfahrten zu beschäftigen, vergeht mir ganz bestimmt nicht :-) Nach schwierigen Zeiten mit schlechten Nachrichten kommen auch wieder gute.

    Herzliche Grüße
    Franz Neumeier

  12. Moin aus Hamburg!
    Wie eigentlich immer ein sehr guter Artikel zu einem haarigen Thema. Auch wenn ich Fan der Kreuzfahrt bin, kann ich mir nicht vorstellen, dass sinnhafte Reisen möglich sein werden, bevor ein Impfstoff verfügbar und großflächig eingesetzt ist.

    Die Kreuzfahrt hat einfach zu viele strukturelle Nachteile:
    1: zu viele Passagiere der Risikogruppen sind an Bord, auch wenn natürlich das Bild vom schwimmenden Altersheim Quatsch ist, so ist es ja doch so, dass mehr ältere und gesundheitlich eingeschränkte Menschen an Bord eines Schiffes sind, als im Durchschnitt der Bevölkerung. Bei manchen Reedreien (Phönix, Plantours, Hapag Lloyd) noch mehr als bei den “Spaßschiffen”.
    2: Viele Menschen auf meist wenig Raum. Klar könnte man hier die max. Passagierzahl halbieren, aber würden die verbleibenden Reisenden den daraus entstehenden Mehrpreis zahlen?
    3: Bedingt durch die lange Inkubationszeit und einen teilweise nahezu symptomfreien Verlauf ist es nicht zu verhindern, dass Infizierte Gäste an Bord gehen und dort weitere anstecken. Und dann? Geht dann das Drama an Bord wieder von vorn los? Muss jeder damit rechnen, unfreiwillig für Tage oder Wochen auf dem Schiff eingesperrt zu sein?

    Und das sind nur die strukturellen Herausforderungen. Dazu kommen die ganzen organisatorischen (freie Häfen, Einreisebestimmungen, kaum erfüllbare Hygieneanforderungen usw).

    WIr haben auf den Schiffen fast eine vergleichbare Situation wie auf einem Musikfestival. VIele Menschen in guter Urlaubslaune auf engem Raum. Und ähnlich wie ein Festival funktioniert eine Kreuzfahrt auch nur dann gut. Social Distancing würde das gesamte Erlebnis zumindest deutlich abwerten.

    So bitter es ist, aber ich befürchte, dass diese Form des Urlaubs wohl noch mindestens bis Mitte / Ende 2021 quasi nicht oder nur mit grotesken Verrenkungen stattfinden wird. Und gleichzeitig hoffe ich, dass es doch anders kommt, weil vielleicht Impstoffe schneller verfügbar sind. Hab ja schließlich für 2021 eine Expeditionskreuzfahrt gebucht :) Bleibt gesund!

  13. Hallo Michael,

    danke für’s Augen Öffnen. Auch ich befürchte mittlerweile dass “Normalität wie früher” noch etwas länger auf sich warten lassen wird. “Wir stehen noch immer am Anfang” ist auch häufiger aus verschiedenen Quellen zu Lesen. Ich habe das bisher immer auf Infektionsraten bezogen, aber es ist wohl zeitlich gemeint.

    Wann wird die Pandemie denn aufhören?
    Laut wikipedia wurde die SARS-Epidemie 2008 (auch ein Corona-Virus) für beendet erklärt als jeder betroffene Staat SARS-frei galt. Keinerlei Infektionen binnen 2 Wochen, weltweit. Ob SARS-COV-2 je soweit kommen wird, dass weltweit keine Infektion mehr auftritt?
    Die anfänglich diskutierte 70% Herdenimmunität würde viele Jahre dauern, egal wie hoch die Dunkelziffer der unbemerkt Infizierten auch sein mag.
    Es wird auf einen Wettbewerb zwischen Impfung, Schnelltests, bessere Kenntnisse über Vorhersage von schlimmen Verläufen und bessere Behandlungsmöglichkeiten hinaus laufen.

    Wir müssen durchhalten, bis irgendetwas davon “in Sicht” kommt. Und ausprobieren, was wie weit gelockert werden kann, ohne dass ein neuer Infektionsanstieg mit überfordertem Gesundheitssystem eintritt. Fernreisen und Kreuzfahrten sind in dieser Zeit ein fernes Luxus-Gut.
    Wenn – erhoffte – Impfstoffe zum Jahreswechsel da sein sollten, müssen dann ersteinmal größere Wirksamkeitstests erfolgen und größte Mengen davon produziert werden, bevor es normal sein wird, dass jeder Kreuzfahrer geimpft ist. Dann werden wir beim An-Bord-Gehen und bei jedem Landgang neben Bordausweis und Pass auch unser Impfzeugnis vorzeigen. Und alles ist gut.

    Ob es bis dahin (einzelne) Kreuzfahrten (Versuche) geben wird? Wir werden es sehen.

    Auf jeden Fall haben wir noch etwas Weg vor uns. Oder mit den offziellen Worten: Wir stehen immer noch am Anfang der Pandemie.

    Schöne Grüße
    Ronald

  14. Hallo Michael, hallo Ronald,

    was ich in meinem Beitrag versucht habe zu vermitteln ist, dass es – meine Meinung – eben sinnlos ist, solche Spekulationsbilder aufzubauen. Natürlich *kann* es so kommen, wir Ihr schildert Aber es *kann* eben auch ganz anders kommen. Ich denke, das viel zitierte “wir stehen noch am Anfang” bedeutet vor allem: Wir wissen einfach viel zu wenig, wir haben keine Erfahrung mit sowas”. Was bedeutet: Wir wissen eben wirklich nicht, was komme, wie schnell oder langsam es geht. Daraus abzuleiten, dass es noch Jahre dauern wird, halte ich für ebenso spekulativ (und damit, sorry, nutzlos, weil’s nicht weiterhilft), wie abzuleiten, dass es vielleicht auch ganz schnell vorbei sein könnte (angeblich soll es ja vielleicht schon im Herbst 2020 einen Impfstoff gebe). Das alles ist einfach nur spekulativ. Es gibt für jede Sichtweise endlos Argumente, Annahmen, Mutmaßungen, vermeintlich hochwissenschaftliche Erkenntnisse, die sich dann drei Tage später als Unsinn herausstellen, etc.

    Ich glaube, wir müssen diese Situation einfach aushalten: Nichts, oder nur sehr wenig zu wissen. Und dass sich dieses Nicht-Wissen nicht durch Spekulationen und Mutmaßungen kompensieren lässt.

    Herzliche Grüße
    Franz

  15. Hallo Herr Neumeier,
    ich schätze in dieser außergewöhnlichen Zeit ihre Berichte zur Situation der Kreuzfahrtwelt. Sie machen für den Leser die Themen transparent, z.B. wie ist der wirtschaftliche Stand der Reedereien, wie wird darüber nachgedacht wieder Kreuzfahrten zu starten und vor allem welche Hindernisse sind noch zu bewältigen, um diese ganzen Ideen der Reedereien wieder mit tatsächlichen Leben auf den Schiffen zu erfüllen.
    Ihre fundamentalen Recherchen und auch der Ausblick ohne rosarote Brille, aber auch ohne zu viel schwarz zu sehen, macht es für uns Leser und natürlich leidende Kreuzfahrer immer wieder spannend ihre Beiträge zu lesen.
    Super Leistung

  16. Hallo Hr. Neummeier.
    ich schätze das es nie mehr so sein wird wie früher, in allen Belangen. Ist es eine zufällige Bereinigung des Marktes, die fällig
    zu sein schien? Ein Umdenken muß sowieso in Betracht gezogen werden, in Bezug auf Schiffgröße, Überflutungen der Häfen
    bzw. der umliegenden Orte usw.. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin ein großer Fan von Kreuzfahrten, aber nachdenklich wird man in diesen Zeiten schon.
    Mit freundlichen Grüßen, Helge Zabelt.

  17. @Bernd: Vielen für die freundlichen Worte! Freut mich sehr.

    @Helge Zabelt: Eine Marktbereinigung wird sicherlich stattfinden, allerdings sehe ich das eher auf die gesamte Reise-Branche bezogen und nicht isoliert auf die Kreuzfahrt. Ich sehe bei der Kreuzfahrt keine systemischen Nachteile im Vergleich zu anderen Reiseformen, in Hinblick auf Hygiene und Steuerung von Touristen-Strömen sogar einige Vorteile. Die Nachfrage ist in den vergangenen Jahren in der Kreuzfahrt immer um die 10 bis sogar 15 Prozent gestiegen, während die übrige Reisebranche nur gering bis gar nicht gewachsen ist. Insofern wurden v.a. in den Medien viele Tourismus-Probleme der Kreuzfahrt zugeschrieben, die aber eben nur ein (sogar ziemlich kleiner) Teil es Tourismus darstellt.
    Aber, und da gebe ich Ihnen vollkommen Recht: Es gibt nach der Coronakrise zumindest eine Chance, einige Aspekte des Tourismus grundsätzlicher zu hinterfragen als bisher. Was aber bleiben wird – und was sich zuvor ebenso wie danach – nur sehr schwierig zu lösen sein wird, ist die weiter rasant zunehmende Zahl der Menschen weltweit, die auf Reisen gehen möchten und es sich leisten können, insbesondere aus China und Indien. Die Coronakrise könnte einen temporären Rückgang der Touristenzahlen verursachen, der etwas mehr Zeit gibt, über Lösungen nachzudenken.

  18. Lieber Herr Neumeier,
    als Kreuzfahrt-Fan bin ich in der Coronakrise auch am überlegen wie das alles so weiter geht/gehen kann. Umsomehr bin ich erfreut, bei der Suche nach Informationen auf Ihre tolle Berichterstattung gestoßen zu sein. Ich schließe mich gern den vorherigen Lesern an. Ein ganz dickes Lob für Ihre seriöse, gut strukturierte und gut verständliche Berichterstattung. Auch bei mir steht eine Reise im September sowie Februar bei AIDA an. Leider stellt sich AIDA mal wieder kein gutes Zeugnis aus, die Kommunikation ist unterirdisch. Der Unmut und Wut bei den Fahrern/Vielfahrern wächst mit jeder Woche. Gelder werden nicht zurück gezahlt bzw. versprochene Zahlungen für abgebrochene Reisen werden nur noch als Gutscheine ausgestellt. Hinhaltetaktiken und Auszahlverzögerungen verärgert die Kunden und führt zum Imageschaden. Eine offene Kommunikation hätte dem Unternehmen gut getan.

  19. Liebe Monika,

    vielen Dank für Ihre lieben Worte. Meiner Beobachtung nach ist die Situation bei allen Reedereien relativ ähnlich und ich glaube, das hat wenig mit bösem Willen zu tun (auch wenn diese Gutschein-Geschichte dennoch rechtswidrig ist, wenn Erstattung rundweg verweigert wird). Die Reedereien haben halt im Moment bei normaler Personal-Besetzung (weil zusätzliches Fachpersonal natürlich nicht schnell mal verfügbar ist) fast übermenschliches zu leisten, Hunderttausende Buchungen abzuwickeln; das dauert einfach viel länger, als allen lieb ist. Allerdings, und da stimme ich Ihnen vollkommen zu, könnte man das auch als Reederei klar kommunizieren. Denn ich glaube, Verständnis für die Situation hat aktuell fast jeder; aber halt auch nur, wenn der Umgang mit den Kunden fair und offen ist. Aber auch da bekleckern sich viele gerade nicht mit Ruhm …

    Herzliche Grüße
    Franz Neumeier

  20. Lieber Herr Neumeier, liebe Monika
    Danke für Ihre guten Erklärungen, Worte.
    Ja, die Kommunikation /Info mit AIDA (höhere Ebene, Geschäftsleitung) ist wirklich denkbar schlecht, bzw. nicht existent.
    Wie auch im Netz oft beklagt wird.
    Dass zur Zeit keine klaren Angaben/Aussagen bzgl. zukünftiger Reisen mit Aida erfolgen, ist mehr als verständlich.
    Corona gibt es seit ca. 10 Wochen. Leider.
    Bei einer klaren Anfrage an die Geschäftsleitung, warum verschiedene Reisen/Angebote nicht für
    allein Reisende gelten, keinerlei Reaktion. (Lange vor Corona). Oder Kabinen (Balkon ) trotz nicht ausgebucht,
    Ihnen und mir erhoffe ich, nach Normalisierung dieser schweren Zeit , schöne Reisen mit netten Mitreisenden.
    Herzliche Grüße
    Elisabeth

  21. Lieber Herr Neumeier,
    Ihre Informationen zum Thema “Kreuzfahrten und Corona” sind sehr sachlich und sehr informativ. Danke dafür.
    Bei all den Kommentaren muss ich aber auch mal eine “Lanze brechen” für die Reedereien und Veranstalter. Was die in diesen Tagen leisten müssen ist gewaltig und da muss man manchmal auch etwas Geduld haben. Wichtig ist aber, dass der Umgang miteinander fair und kompromissorientiert bleibt.
    Wir wollen unsere Reise für Juni diesen Jahres auf Sommer 2021 verschieben und haben angeboten unsere bereits seit langem geleistete Anzahlung jetzt gar zu verdoppeln um dem Veranstalter in diesen schwierigen Zeiten mehr Liquidität zu verschaffen. Was halten Sie davon, wenn wir das als gutes Beispiel für Kreuzfahrtfreunde in Corona-Zeiten erklären ?
    Liebe Grüße
    Gerhard W.

  22. Lieber Herr Ritter,

    Danke für die freundlichen Worte. Ich versuche tatsächlich auch bei jeder Gelegenheit in Antworten auf Kommentare das Verständnis für die Reedereien und Veranstalter zu wecken, die in der Tat vor einer Herausforderung stehen, wie es sie so noch nie gab und die natürlich auch nicht von heute auf morgen ihr Personal verzehnfachen können, um gleiche Service-Qualität wie zu “normalen” Zeiten leisten zu können.

    Die Idee, die Anzahlung zu verdoppeln, finde ich persönlich klasse. Und privat werde ich sicherlich auch einen Gutschein statt Erstattung annehmen, wenn unsere geplante Reise im September abgesagt wird (einen Funken Hoffnung habe ich da ja noch; aber der Funke ist schon sehr klein …).

    Ansonsten halte ich mich als Journalist bei dieser Frage neutral und kläre über die Fakten auf, damit jeder seine eigene Entscheidung treffen kann. Denn letztlich ist es eben eine Entscheidung, die nur jeder für sich treffen kann und muss – auch in Abhängigkeit von der eigenen, finanziellen Situation, wenn jemand z.B. von Kurzarbeit betroffen ist oder als kleine Firma/Selbständiger womöglich gerade selbst am Rande der Insolvenz steht. Und letztlich ist auch jede konkrete Situation unterschiedlich, jeder muss für sich und seine Reise abschätzen, wie sehr er/sie der jeweiligen Reederei zum jeweiligen Zeitpunkt vertraut und muss selbst abschätzen, ob er es sich leisten kann und will, bei einer möglichen Insolvenz des Veranstalters verschmerzen könnte, die Anzahlung zu verlieren, soweit nicht durch Insolvenzversicherung abgesichert. Also insgesamt eine schwierige Situation, die jeder für sich abschätzen und klären sollte.

    Aber klar: Wenn man sich dazu entschließen kann und die Möglichkeit hat, die Reedereien und Veranstalter jetzt zu unterstützen, sollte man es tun.

    Herzliche Grüße
    Franz Neumeier

  23. Als Kreuzfahrtliebhaber lesen wir ihre Berichte immer sehr gerne.
    Ihre ausgewogenen Kommentare treffen meist unsere Ansichten.
    Nur so spontan zu der Übersicht abgesagter Fahrten: Hapag-Lloyd fährt jetzt frühestens ab 27. Mai 2020.
    Viele Grüße.

  24. @Nagel: Danke :-) Haben Sie für das Datum eine offizielle Quelle? Denn Hapg-Lloyd Cruises gehört zu den wenigen Reedereien, die diese Daten eigentlich nicht öffentlich auf ihrer Website posten, sondern die betroffenen Passagiere jeweils nur direkt informieren …

  25. Auf der normalen Buchungswebseite von HL kann man als frühesten Reisetermin Mai 2020 eingeben. Als Ergebnis erhält man dann die erste Reise für den 27.5. Daraus folgere ich, daß die in den Katalogen früher im Mai beginnenden Reisen jetzt auch ausfallen.
    Gruß
    Nagel

  26. Bravo. Dieser Bericht sollte in jedem Reisebüro, natürlich im Bundestag und bei allen “Reiselustigen” Menschen als Pflichtlektüre dienen. Auch ich bin mir bei der Lektüre dieses Berichtes endgültig bewußt geworden, das ich meine gebuchte
    Kreuzfahrt mit der COSTA Favolosa im September 2020 (Westeuropa) wohl nicht “genießen” kann. Schade.

  27. Hallo Herr Neumann,
    Vielen Dank für die interssanten Ausführungen.
    Nach der jüngsten Aussage der Ital. Regierung werden
    die Grenzen ab 03. 06. für Touristen wieder geöffnet. Für wie
    wahrscheinlich halfen Sie es dass Mein Schiff 5 ab 17.06. wieder
    in der Adria fährt?

  28. @Schmidhuber: Ganz ehrlich: keine Ahnung; ich halte es für eher unwahrscheinlich. Denn nur die Tatsache, dass Italien möglicherweise wieder Tourismus zulässt, reicht dafür ja noch nicht aus. Es müssen auch Flüge existieren, touristische Infrastruktur wieder hochfahren, etc. Eine Kreuzfahrt ist leider in der Logistik recht komplex und daher kann diese Frage letztlich wirklich nur TUI Cruises selbst beantworten.
    Herzliche Grüße
    Franz Neumeier

  29. Hallo, ich würde gern mal wissen, ob es Hoffnung gibt wenn die Schiffsreise Anfang Oktober ist. Mit mein Schiff Herz.

  30. @Holz: Solange die Reise nicht abgesagt ist, gibt es immer Hoffnung. Aber ganz ehrlich und offen: Ich bin kein Hellseher, ich denke, das kann im Moment einfach niemand wirklich abschätzen. Bis Oktober sind es noch einige Monate, da kann sich noch viel ändern in dieser verrückten Zeit.

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