Seabourn Venture

Seabourn Venture: Expeditionskreuzfahrt mit enorm hohem Wohlfühlfaktor

Die Seabourn Venture kombiniert den von Seabourn gewohnten Luxus mit dem Expeditionserlebnis in der Arktis oder Antarktis. Sie ist das erste speziell für Expeditionskreuzfahrten konzipierte Luxusschiff der Reederei. Cruisetricks.de war für zehn Tage vom kanadischen St. John’s bis nach Barbados an Bord und hat das neue Schiff genau unter die Lupe genommen.

Selten hat sich ein neues Kreuzfahrtschiff einer neuen Schiffsklasse so vertraut angefühlt wie die Seabourn Venture. Auch wenn die Ultraluxus-Reederei die Antarktis schon seit 2013 Expeditionskreuzfahrten im Programm hat, ist sie das erste von Anfang an speziell für Expeditionskreuzfahrten in warmen wie polaren Regionen konzipierte Schiff der Seabourn-Flotte. Und doch fühlt sich das 264-Passagiere-Schiff Seabourn Venture sehr ähnlich an wie beispielsweise die Seabourn Ovation, auf der der wir zuletzt 2018 unterwegs waren.

unser Schiffsportrait der Seabourn Venture als Youtube-Video

Genau das war das Ziel bei der Planung der Seabourn Venture: das von Seabourn gewohnte Ambiente einschließlich der typischen Innenräume, wenn auch in etwas anderer Anordnung am Schiff, das Service-Niveau und die Kulinarik auf ein vollwertiges Expeditionsschiff zu übertragen. Polarklasse PC6, 24 Zodiac-Schlauchboote, acht sehr komfortable Doppelsitzer-Kajaks, zwei U-Boote, eine gut 400.000 Dollar teure GSS-Cineflex-Kamera für formatfüllende Tierbeobachtungen aus bis zu rund acht Kilometern Entfernung, Tauch- und Schnorchel-Ausrüstung sowie ein großes, 26-köpfiges Expeditionsteam sind die auffälligsten Merkmale.

Vertrautes und Neues

Beginnen wir mit dem Vertrauten: Es gibt auf der Seabourn Venture beispielsweise wieder den Seabourn Square als gesellschaftlicher Mittelpunkt mit der für Seaborn so typischen, aufgelockerten Variante einer Rezeption, …

Seabourn Square, Deck 6 Heck
Seabourn Square, Deck 6 Heck

… einer umfangreichen Bibliothek mit überwiegend Fachbüchern zu den Expeditionsregionen …

Seabourn Square, Deck 6 Heck
Seabourn Square

… und der Café-Bar.

Seabourn Square, Deck 6 Heck
Seabourn Square, Kaffee-Bar

Selbst das Atrium ähnelt dem der Seabourn Ovation, mit einem Kunstwerk ähnlicher Art auf dem untersten Deck und einem Glasdach ganz oben.

Atrium
Atrium

Das Kunstwerk auf der Seabourn Venture besteht übrigens vollständig und einschließlich des dunklen Sockels aus Plastik-Müll aus dem Meer – wirkt aber auf den ersten Blick wie ein riesiger Halbedelstein.

Atrium
Atrium

Das Entertainment fokussiert stärker auf den Expeditionscharakter der Reisen, sodass es kein Show-Ensemble, keine Live-Band und in polaren Regionen auch keine Gast-Entertainer fürs Theater gibt. Dafür ist einen enorm großes, 26-köpfiges, überwiegend sehr erfahrenes Expeditionsteam an Bord – ein Verhältnis von rund einem Expeditionsteam-Mitglied pro zehn Passagiere.

Live-Musik gibt es in den Bars und Lounges sowie im Theater dennoch mit exzellenten Duos und Einzelkünstlern an Gitarre, Piano und mit Gesang. Auf meiner Reise von Kanada nach Barbados war beispielsweise auch der Kreuzfahrtdirektor ein hervorragender Opern-Tenor, der ebenfalls zum Entertainment beitrug, mit Auftritten im Theater (Discovery Center) oder abends im Freien am Patio-Deck.

Was im Vergleich zu den anderen Seabourn-Schiffen fehlt, ist zum einen das „The Grill“-Restaurant in Kooperation mit Starkoch Thomas Keller sowie das Retreat-Sonnendeck, das in den überwiegend polaren Fahrtgebieten des Expeditionsschiffs auch nicht sonderlich nützlich wäre.

Bow Lounge, offener Bug-Bereich und Brücke

Für Expeditionsreisen dagegen essenziell und besonders ist der großflächige, frei zugängliche Bug-Bereich bis ganz nach vorne. Dort deutet Seabourn sogar einen Bugspriet, sodass man wirklich bis ganz an die Bugspitze des Schiffs gelangt und beim Blick nach unten den Bugwulst durchs Wasser gleiten sieht.

Hinter diesem Außenbereich liegt die Bow Lounge: Ein Raum, der ganz der Navigation und dem Seefahrterlebnis gewidmet ist. Hier gibt es große Monitore mit Seekarten, Bordkameras und Navigationsdaten live wie auf der Brücke. Dazu kommen iPads, auf denen man beispielsweise Wind- und Wellenvorhersagen abrufen kann.

Bow Lounge
Bow Lounge

Apropos Brücke: Zwar gibt es auf der Seabourn Venture keine generell offen zugängliche Brücke, aber freien Zugang zu bestimmten Zeiten. Ein Plausch mit dem Kapitän oder den Offizieren während der Reise ist also auch direkt an deren Arbeitsplatz immer wieder möglich.

Brücke
Brücke

Mud Room, Expedition Lounge und Wärmeschrank in den Suiten

Um die Landgänge bei Expeditionen möglichst gut in das Luxus-Ambiente der Seabourn Venture zu integrieren, hat die Reederei einen für die Passagiere recht flexiblen Ansatz für nasse und schmutzige Stiefel und Kleidung gewählt: Direkt beim Ein- und Ausstieg zu den Zodiac-Schlauchbooten auf beiden Seiten des Schiffs liegen Mud Rooms „The Landing Zone“. Dort gibt es die üblichen Bürsten und Waschmöglichkeiten für Stiefel und jede Suite hat ein eigenes Ablagefach in einem Regal.

Wer möchte, kann in der Expedition Lounge, die direkt am Aufgang vom Mud Room angesiedelt ist, an der Bar seine Erlebnisse und Fotos mit Mitreisenden teilen. Die Expedition Lounge ist – mehr noch als das Design der übrigen Innenräume – im Stil einer kuscheligen Berghütte in den Rocky Mountains gehalten. Sogar (künstliches) Feuer flackert hier in zwei Kaminen.

In der Suite gibt es dann einen beheizten Schrankplatz zum Trocknen des Expeditionsparkas inklusive Edelstahl-Wanne zum Abstellen und Trocknen nasser Schuhe.

Großflächige Außendecks

Für ein Expeditionsschiff sind gerade auch für polare Fahrtgebiete großflächige Außendecks wichtig, denn wenn schon Naturerlebnis, dann hautnah. Insgesamt 2.750 Quadratmeter Außenfläche hat die Seabourn Venture laut Reederei – mehr als zehn Quadratmeter pro Passagier.

Besonders sticht dabei der bereits angesprochene Bugbereich hervor. Auf Deck 6 unterhalb der Brücke und vor der Bow Lounge ist nicht nur ein Umlauf, sondern das komplette Vordeck frei zugänglich.

Deck 9, Aussenbereich der Constellation Lounge
Deck 9, Aussenbereich der Constellation Lounge

Nach vorne gibt es zudem Außenflächen vor der Constellation Lounge auf Deck 9 sowie direkt darüber auf Deck 10.

Deck 10, vorne
Deck 10, vorne

Am angestuften Heck gibt es Außenflächen auf allen Decks mit Ausnahme von Deck 8, denn hier liegen zwei Signature Suites mit eigenem Heck-Balkon und Whirlpool.

Infinity Pool
Blick auf das Patio Deck und den Infinity Pool

Zwei Whirlpools mit großartigem Blick aufs Meer machen die Sky Bar hinter dem Club auf Deck 9 sehr attraktiv.

Sky Bar, Deck 9
Sky Bar, Deck 9

Spa und Fitness-Center auf Deck 7 haben einen überdachten, aber nach hinten offenen Außenbereich, der frei zugänglich ist.

Spa
Spa-Außenbereich

Hinter dem Seabourn Square auf Deck 6 ist ein ebenfalls weitgehend überdachter Außenbereich bequemen Polstermöbeln und mit Heizstrahlern ein schöner Ort, um einmal ein Buch im Freien zu lesen.

Seabourn Square, Außenbereich
Seabourn Square, Außenbereich

„The Patio“ am Heck auf Deck 5 schließlich ist zugleich ein – bei Bedarf mit Heizstrahlern beheizter – Außerbereich für das Restaurant „The Colonnade“ und das Pooldeck der Seabourn Venture mit zwei Whirlpools, einem recht großen Infinity-Pool und der Patio Bar.

Hier gibt’s regelmäßig auch Live-Musik, abendliche Tanzpartys und auch mal Show-Einlagen. Wetterabhängig finden am Patio auch Events wie der Epicurean Farewell am letzten Kreuzfahrtabend statt.

Große Bar mit Aussicht: Constellation Lounge

Wer die Aussicht lieber im Warmen genießt, ist in der Constellation Lounge auf Deck 9 vorne richtig. Sie entspricht der Observation Lounge auf den übrigen Seabourn-Schiffen, wobei es die Bezeichnung „Constellation Lounge“ auch auf früheren Seabourn-Schiffen schon einmal gab.

Constellation Lounge, Deck 9 vorne
Constellation Lounge, Deck 9 vorne

Die Lounge ist sehr ähnlich aufgebaut wie auf den anderen Schiffen: Mit einer ovalen Bar in der Mitte, Piano und kleiner Tanzfläche auf einer Seite sowie unterschiedlich gestaltete Sitzgruppen entlang der bodentiefen Fensterfronten seitlich und nach vorne.

Constellation Lounge, Deck 9 vorne
Constellation Lounge, Deck 9 vorne

Wenn es draußen etwas Spannendes zu sehen gibt, ist man in wenigen Schritten auf dem Außendecks vor der Lounge. Die beiden Türen nach draußen schließen leise und sind mit einer Schleuse versehen. Auch bei schlechtem Wetter sind daher beim Öffnen der Tür wenig Beeinträchtigungen für die Mitreisenden in der Lounge zu befürchten – was längst nicht auf allen Expeditionsschiffen so gut wie hier gelöst ist. Dieses Schleusenprinzip kommt auch in allen anderen öffentlichen Räumen mit Tür nach draußen zum Einsatz, etwa im Buffet-Restaurant, am Seabourn Square oder in der Bow Lounge.

Constellation Lounge, Deck 9 vorne
Constellation Lounge, Deck 9 vorne

Die Cocktail-Karte der Constellation Bar ist nicht sonderlich umfangreich, umfasst aber feine Drinks, die der amerikanische Star-Barkeeper Brian van Flandern für Seabourn entwickelt hat, etwa den Gatsby Mint Julep oder den NYC Cosmopolitan. Und natürlich gibt es, auch wenn sie nicht explizit auf der Karte stehen, alle Barklassiker. Hier wie auch an den übrigen Bars des Schiffs beraten die Barkeeper kompetent, um den passenden Drink zu finden, wenn man sich einmal unsicher ist.

Expedition Lounge, Discovery Center und Entertainment

Im Zeichen des Expeditionsfeelings steht die Expedition Lounge im eleganten Blockhütten-Design und das anschließende Discovery Center. Letzteres entspricht dem Grand Salon der anderen Seabourn-Schiffe und ist sowohl Show Lounge als auch – auf der Seabourn Venture in besonderem Maße – Vortragsraum für das Expeditionsteam, die hier ihre „Conversations“ abhalten, wie Seabourn die Fachvorträge hält und schon mit dieser Bezeichnung zu mehr Diskussion anregen will.

Discovery Center
Discovery Center

Nicht jeden Abend gibt es auf der Seabourn Venture ein Show-Element in der Discovery Lounge, aber gelegentlich treten hier auch – in nicht-polaren Regionen – Gastkünstler auf. Oder die Musiker oder der Kreuzfahrt-Direktor spielen eigene Bühnenprogramme, und das auf sehr hohem, künstlerischem Niveau.

Discovery Center
Gastkünstler Violinist Michael Bacala im Discovery Center

Im Vordergrund steht auf einem Expeditionsschiff aber natürlich das, was sich draußen in der Natur abspielt und die zugehörigen Vorträge und täglichen Recaps. Dennoch gibt es in den Bars und Lounges viel exzellente Live-Musik vom Barpianisten, Einzelkünstlern mit Gitarre und Gesang oder einem Duo.

Viele Optionen bei Essen und Restaurants

Für das relativ kleine Schiff mit maximal 264 Passagieren gibt es angenehm viele und unterschiedlich gestaltete Optionen zum Essen. Feste Tischzeiten oder zugewiesene Tische gibt es nicht. Die Passagiere haben immer die Wahl zwischen mehrgängigem, elegantem Dinner im „The Restaurant“, der legeren Variante im „The Colonnade“ – abends mit Bedienung am Tisch, tagsüber als Buffet plus a-la-minute-Gerichte, der Sushi-Bar in der Lounge-Atmosphäre des „The Club“ und dem rund um die Uhr verfügbaren Room Service, über den man sich zu den Öffnungszeiten des Restaurants auch die Gerichte von der Restaurant-Speisekarte in die Suite bestellen kann.

The Colonnade, Buffet-Restaurant
The Colonnade, Buffet-Restaurant

Besonders schön bei Seabourn gelöst: In der (ansonsten nicht immer ganz rund laufenden) Smartphone-App und im Kabinen-TV gibt es täglich eine Gesamtübersicht zu allen angebotenen Menüs der Restaurants, sodass man sich einen guten Überblick darüber verschaffen kann, wo es am jeweiligen Tag gerade das gibt, was man am liebsten essen möchte.

Im Hauptrestaurant mit dem simplen Namen „The Restaurant“ gibt es Frühstück, Mittagessen und Dinner mit Bedienung am Platz als eleganteste Variante an Bord. Die Krawatte darf aber auch hier im Schrank bleiben.

In „The Colonnade“ gibt es Frühstück und Mittagessen als Buffet plus a-la-minute zubereitete Gerichte mit Bedienung am Platz sowie zum Abendessen eine legere Alternative zum Hauptrestaurant mit Bedienung am Platz und eigener Menükarte. Mittags sind die Gerichte meist themenbezogen, auf meiner Reise beispielsweise italienisch, griechisch, mexikanisch oder karibisch.

The Colonnade, Buffet-Restaurant
The Colonnade

Eine besonders leichte und ungezwungene Dinner-Variante bietet die „The Club“-Lounge mit frisch zubereitetem Sushi und Sashimi mit Cocktails und Champagner und dezenter Live-Musik-Begleitung.

Daneben gibt’s in der Bow Lounge morgens, mittags und nachmittags jeweils kleine Snacks, ebenso an der Kaffee-Bar des Seabourn Square, wo es tagsüber außerdem ziemlich gute, frisch an Bord hergestellte Eiscreme gibt.

Seabourn Square, Deck 6 Heck
Eiscreme an der Kaffee-Bar des Seabourn Square

In der Constellation Lounge wird täglich ein eleganter Afternoon Tea mit Sandwiches, Scones, einer feinen Tee-Auswahl (mein Tipp: der rauchige Imperial Lapsang Souchong) und natürlich Champagner serviert.

Constellation Lounge, Afternoon Tea
Constellation Lounge, Afternoon Tea

Das Niveau der Küche habe ich auf meiner Reise als exzellent erlebt, die Grundprodukte haben sehr hohe Qualität, die Präsentation der Gerichte ist auf hohem Niveau liebevoll und modern. Insgesamt kann die Küche auf der Seabourn Venture mit den besten der Branche mithalten. Und auch die Auswahl der kostenfreien Weine ist sehr gut.

Nicht zu vergessen: Im Restaurant gibt es jeden Tag mehrere größere Tische, bei denen Offiziere, Entertainer und Mitglieder des Expeditionsteams Gastgeber sind, und an die Passagiere auf Wunsch eingeladen werden, auch mehrfach pro Reise. Besonderen Augenmerk legt der Restaurantleiter dabei auf Alleinreisende, die gerne in Gesellschaft dinieren möchten.

All-inclusive-Konzept

Zu Nebenkosten an Bord der Seabourn Venture gibt es nicht viel zu schreiben: Seabourn hat eines der umfangreichsten All-Inclusive-Konzepte der Kreuzfahrtbranche. Sämtliche Speisen und die meisten Getränke sind ohnehin inklusive, auch Champagner (Montaudon). Selbst einige Landausflüge sind in jedem Hafen inklusive. Trinkgelder werden explizit nicht erwartet. Internet-Zugang ist im Basis-Paket kostenfrei, das Premium-Paket beinhaltet zusätzlich Streaming und VPN für 19,95 Dollar Aufpreis pro Tag.

Sonderlich rasant, das sei an dieser Stelle angemerkt, ist das Basis-Internet nicht. Und man stößt auch immer wiedermal auf Websites, die aus nicht nachvollziehbaren Gründen gesperrt sind. Für normalen Anwendungen wie E-Mail, Whatsapp, Facebook, Instagram oder das Herunterladen der Digitalversion der Tageszeitung reicht das Basis-Internet aber allemal gut aus.

Extra zu bezahlen sind teure Weine, sehr besondere Cocktails (bis hin zum Louis XIII Sidecar für 219 Dollar) und Premium-Spirituosen (zum Beispiel Johnny Walker Blue Label, 4cl für 14 Dollar), exklusivere Landausflüge, Kajak-Touren (199 Dollar), U-Boot-Tauchgänge (499 bis 899 Dollar) und Spa-Anwendungen.

Crew und Service

Das Erlebnis von Ultraluxus steht und fällt mit der Crew und dem Service. Dabei kommt es sowohl auf Feinheiten an als auch auf das grundsätzliche Service-Konzept – denn nicht jeder empfindet erstklassigen Service automatisch als perfekt, wenn er nicht zu den eigenen Gewohnheiten und Wünschen passt.

So, wie ich Seabourn-Service schon auf der Seabourn Ovation erlebt habe, so präsentiert er sich auch jetzt wieder auf der Seabourn Venture: Das Verhältnis zwischen Crew und Passagieren ist herzlich und familiär, beinahe freundschaftlich. Zugleich ist der Service nahezu makellos und professionell. Trotz bis zu 264 Passagieren an Bord merkt sich die Besatzung die Namen der Passagiere recht schnell, ebenso wie Vorlieben etwa an der Bar.

Crew-Verabschiedung, The Patio
Crew-Verabschiedung am letzten Kreuzfahrt-Tag am Patio-Deck

Anders als sonst oft üblich, wird man bei Seabourn übrigens mit Nachnamen angesprochen: „Mr. Neumeier“ – mit dem ernsthaften und oft erfolgreichen Versuch der korrekten, deutschen Aussprache des Namens. Das wirkt mehr auf Augenhöhe als ein oft eher unterwürfiges „Sir“ oder „Mr. Franz“.

Caviar in the Surf
Caviar in the Surf am Strand

Der Service protzt nicht und drängt sich nicht in den Vordergrund, bewegt sich damit einerseits im Hintergrund, ohne sich aufzudrängen, ist andererseits aber sofort zur Stelle, wenn man es wünscht.

Epicurean Farewell am Patio-Deck

Wie persönlich und individuell der Service durchweg ist, zeigt exemplarisch eine Episode von der Seabourn Venture: Ich hatte mich am ersten Reisetag mehr oder weniger im Vorbeigehen kurz mit dem – aus Österreich stammenden – Hoteldirektor unterhalten. Etwa sechs Tage später beim Ausschiffen ins Tenderboot erinnert er sich offenbar trotz Maske noch an mich und grüßt auf Deutsch.

Und auch das ist selbst auf Luxusschiffen nicht vollkommen selbstverständlich: Ein „Nein“ gibt es – bei Wünschen in vernünftigem Rahmen – auf der Seabourn Venture nicht. Wenn einmal etwas nicht umsetzbar ist, findet sich eine Lösung. Und sei es nur der grandiose Mojito Martini, den mir ein Bartender an der Patio Bar zauberte, als ihm gerade die Minze für den Mojito ausgegangen war, den ich eigentlich bestellen wollte.

Sonnendeck für Crew
Sonnendeck für Crew

Und auch das spielt für einen exzellenten Service und gute Crew eine wichtige Rolle: Die Besatzung hat auf der Seabourn Venture ein eigenes Außen- und Sonnendeck, nämlich ganz oben auf Deck zehn hinten, gleich oberhalb der Sky Bar.

Die Suiten auf der Seabourn Venture – Veranda Suite Nr. 624

Besonders auf längeren Reisen und Expeditionskreuzfahrten ist es besonders wichtig, dass man sich in seiner Kabine beziehungsweise Suite wohlfühlt. Auch deshalb gehören die Suites der Seabourn Venture zu meinen persönlichen Highlights.

Denn die Veranda Suite (ich habe in Nummer 624 gewohnt) kommt meiner Idealvorstellung einer Kreuzfahrtschiff-Kabine sehr nahe. Ausschlaggebend dafür ist noch nicht einmal das modern-unaufgeregte und zugleich elegante Design, sondern vor allem die vielen gut durchdachten Details. Vieles davon, was ich im Anschluss beschreibe, klingt trivial, fehlt in Kreuzfahrtschiff-Kabinen aber häufig.

Veranda-Suite 624
Veranda-Suite 624

Seabourn ist es in den Suiten gelungen, viele optionale Features einzubauen: Dinge, die manche Passagiere schätzen, aber eben nicht alle. Da ist beispielsweise das Nachtlicht. Auf anderen Schiffen gibt es das, oder eben nicht. Hier gibt es dafür einen Schalter – wer es möchte, kann es nutzen, wer nicht, schaltet es ab.

Andere Features sind einfach sehr komfortabel und praktisch. Der recht große, gläserne Tisch vor dem Sofa beispielsweise ist höhenverstellbar, also ohne Kompromisse sowohl als Couch-Tisch als auch für In-Suite-Dining nutzbar. Auch der Tisch am Balkon ist solide und groß genug, um als Esstisch zu dienen.

Veranda-Suite 624
In-Suite-Lunch am Balkon

Selten in Kreuzfahrtschiffkabinen anzutreffen ist eine Wanduhr – so einfach wie praktisch, wenn auch bei Zeitzonenwechsel mehr Arbeit für den Kabinensteward.

Veranda-Suite 624
Veranda-Suite 624

Die Suite hat an allen sinnvollen Stellen Steckdosen: Universal, Schuko, US-Standard und USB, auch über den Nachtkästchen auf beiden Seiten.

Der Spiegel- und Schreibtisch fügt sich unauffällig neben dem Barschrank ein, ist aber groß genug, um daran bequem mit Laptop und Maus zu arbeiten, wenn man das auf Reisen denn tun will oder muss. Für eine bequeme Sitzposition muss man sich den Stuhl dafür allerdings mit ein oder zwei Kissen erhöhen.

Veranda-Suite 624
Veranda-Suite 624

Das Bett ist eines der bequemsten, in dem ich je geschlafen habe und mit einer Auswahl an drei verschiedenen Kissen-Härten findet jeder das passende.

Veranda-Suite 624
Veranda-Suite 624

Schrankplatz ist großzügig vorhanden, schon mit dem begehbaren Kleiderschrank, der insbesondere auch sehr viel Platz für hängende Kleider bietet, und zwar auch für lange Hosen und Abendkleider, ohne unten aufzustehen. Zusätzlichen Schrankplatz gibt es in einer viertürigen Kommode unter dem großen Flachbildschirm-TV.

Veranda-Suite 624
begehbarer Kleiderschrank

Für ein Expeditionsschiff wichtig ist der beheizte Schrank für nasse Kleidung sowie die Expeditionsstiefel, oder in warmen Fahrtgebieten etwa für die Schnorchel-Ausrüstung. Zusätzlich gehört zu jeder Suite auch ein großes Regalfach im „Mud Room“ direkt hinter dem Ankunftsbereich unten im Schiff bei Zodiac-Fahrten, in denen man solche Ausrüstung ebenfalls ablegen kann, wenn man sie nicht mit in die Kabine nehmen möchte.

Veranda-Suite 624
Schrankbereich mich Heizung

Ebenfalls eine Expeditionsschiff-Besonderheit: Seabourn unterscheidet auf der Seabourn Venture nicht mehr zwischen den klobigen, orangefarbenen Rettungswesten und den platzsparenden, selbst aufblasenden Zodiac-Westen. Letztere sind auch als Rettungswesten zugelassen und dienen für beide Zwecke.

Veranda-Suite 624
Rettungsweste

Auf Einweg-Plastik verzichtet Seabourn komplett, weswegen in der Suite wiederverwendbare Alu-Flaschen für Landausflüge bereitstehen, ebenso wie große Wasserkaraffen zum Nachfüllen. Nachfüllstation gibt es aber auch an mehreren Stellen am Schiff wie etwa im Fitness-Studio.

Passend zum Luxus-Anspruch ist jede Kabine mit einem Swarowski-Fernglas mit exzellenter optischer Qualität ausgestattet.

Badezimmer

Das geräumige Badezimmer hat ein breites Waschbecken mit zwei drehbaren Wasserhähnen, sodass beide Bewohner der Suite das Bad bequem gleichzeitig nutzen können. Es gibt sowohl eine Dusche als auch eine Badewanne. Die Dusche könnte allerdings etwas größer sein und eine Fußstütze wäre hier für die Damen auch ganz praktisch.

Veranda-Suite 624
Badezimmer – Waschbecken, Badewanne

Die Beleuchtung – wieder eines dieser flexiblen Features – ist zweigeteilt schaltbar, von der Decke und seitlich am großen Spiegel, sodass es jeder nach seinem Geschmack heller oder weniger hell haben kann.

Duschgel von Molton Brown gibt‘s gleich in vier verschiedenen Duftrichtungen, eine davon exklusiv für Seabourn entwickelt – in Plastik-Flaschen, aber wiederverwendbar und nachfüllbar.

Guest Laundry

Ebenfalls ein Wohlfühlmerkmal: Die Seabourn Venture hat eine kostenlose Guest Laundry mit mehreren Waschmaschinen, Trockner und Bügeleisen. Gerade auf Expedition kann man hier einfach mal schnell ein paar durchgeschwitzte Shirts waschen, ohne den Reinigungsservice in Anspruch zu nehmen, oder schnell ein Hemd für ein etwas eleganteres Dinner aufbügeln.

Guest Laundry
Guest Laundry

Weitere Suiten-Typen

Besonders erwähnenswert sind zwei weitere Suiten-Typen auf der Seabourn Venture: Die Panorama Veranda Suiten, von denen ich eine kurz besichtigen konnte, sowie die zweistöckige Wintergarden Suiten.

Die Panorama Suiten sind für Expeditionsreisen in polare Regionen besonders attraktiv, da sie neben einem Balkon auch eine große Sitzecke mit bodentiefen Panoramafenstern haben.

Panorama-Suite 613
Panorama-Suite 613

Die Wintergarden Suite eignet sich für Passagiere, die auch auf einem kleineren Expeditionskreuzfahrtschiff dennoch viel Platz für sich allein haben wollen. Diese Suiten erstrecken sich über gleich zwei Ebenen, was man sonst nur auf den ganz großen Mega-Kreuzfahrtschiffen findet.

Penthouse Suite 825 rollstuhlgerecht
Blick auf eine der zweistöckigen Wintergarten-Suite von außen

Weitere Suiten-Kategorien wie die Penthouse Suite und die Owner Suite zeigt unsere Bildergalerie zur Seabourn Venture in allen Details.

Spa, Fitness, Sauna

Die Seabourn Venture hat ein relativ großes Fitness-Studio mit Meerblick, außerdem eine Sauna mit Panoramafenster und einen größtenteils überdachten Außenbereich zum Heck hin. All das ist frei nutzbar.

Lediglich Anwendungen und Massagen im Spa sowie der Service im Beauty-Salon sind kostenpflichtig.

Die Sache mit den U-Booten …

Die beiden U-Boote der Seabourn Venture sind einerseits das auffälligste, weil ungewöhnlichste Feature. Anderseits lösen sie hin und wieder auch Stirnrunzeln aus: Wofür braucht man U-Boote auf einem Kreuzfahrtschiff? Und sind die Kosten von 499 bis 899 Dollar – auf einem ansonsten „all inclusive“-Schiff – für einen einstündigen Tauchgang nicht ganz schön hoch?

Da ist zunächst die Marketing-Wirkung: U-Boote stechen als Feature sofort ins Auge und machen eine Unterscheidung von anderen Expeditionskreuzfahrt-Angeboten leicht. Nahezu kein anderes Schiff hat so etwas. Andere Qualitäten, die für Expeditionskreuzfahrten essenziell sind – insbesondere die Erfahrung und Qualität der Expeditionsguides – ist dagegen schwer zu erklären. Die U-Boote helfen also wohl schlicht auch beim Verkauf der Reisen.

U-Boot
U-Boot

Andererseits bergen die U-Boote auch ein gewisses Frustpotenzial für die Passagiere: Nicht richtig erklärt, wecken sie schnell falsche Hoffnungen. Zum einen müssen Tauchgänge immer wieder abgesagt werden, weil Behörden die Genehmigung verweigern oder, häufiger, das Wetter und Wellen nicht mitspielen. Für den kritischen Vorgang es Umsteigens vom Zodiac ins Tauchboot muss die See ruhig sein. Wer eine Kreuzfahrt nur wegen des U-Boots bucht, könnte also eine herbe Enttäuschung erleben.

U-Boot
U-Boot

Warum also sollte man einen Tauchgang buchen? Es ist noch nicht einmal das, was man unter Waser tatsächlich sieht – denn das hängt auch ein wenig vom Zufall ab, denn Wale oder Pinguine lassen sich natürlich nicht herbei beordern. Es ist viel mehr die Tatsache, womöglich an einer Stelle zu tauchen, an der noch nie zuvor ein Mensch war. Exklusiver und einzigartiger geht es kaum.

Die Seabourn Venture verfügt über zwei U-Boote vom Typ Cruise Sub 7 des niederländischen Herstellers U-Boat Worx für jeweils sechs Passagiere plus Pilot. Bis zu 300 Meter tief können die rund zehn Tonnen schweren Boote tauchen. Tatsächlich geht Seabourn dort, wo es möglich ist, bis auf 150 Meter Tiefe, weil noch größere Tauchtiefen mehr Zeit in Anspruch nehmen würden.

Bei acht bis neun möglichen Tauchgängen pro Tag könnten laut Seabourn innerhalb von zwei Tagen theoretisch alle Passagiere einmal im U-Boot mitfahren. Insofern stehen die Chancen, dass ein gebuchter Tauchgang zumindest irgendwann während einer längeren Arktis- oder Antarktis-Kreuzfahrt dann doch stattfindet, gar nicht so schlecht.

Und wie steht’s mit der Umwelttechnik auf der Seabourn Venture?

Seabourn hat auf der Seabourn Venture umgesetzt, was nach aktuellem Technikstand beim Klima- und Umweltschutz zuverlässig funktioniert und möglich ist. Dazu gehören auch unauffällige, aber sehr wirkungsvolle Details die eine zusätzliche Abwassernachbehandlung und der Umgang mit Foodwaste.

Die Seabourn Venture fährt mit Marine-Gasoil (MGO) mit sehr niedrigem Schwefelgehalt (0,007 Prozent) und benötigt daher keinen Scrubber. Sie setzt aber zur Reduzierung der Stickoxide einen SCR-Katalysator ein. Die Beschichtung des Unterwasserschiffs für geringe Reibung soll laut Reederei bis zu zehn Prozent Treibstoff sparen.

Brücke
Blick von der Brücke der Seabourn Venture

Einen kleinen Teil der Energie gewinnt die Seabourn Venture auch aus einem „Mags“ genannten System zur Müllverwertung. Bei einem solchen Micro Auto Gasificaton System wird Müll in einen gasförmigen Energieträger umgewandelt. Solche Systeme kommen beispielsweise auch auf den Expeditionsschiffen von Mystic Cruises zum Einsatz und werden in der Kreuzfahrt bislang ansonsten noch nicht verwendet.

Für Food Waste kommt ein Sanishredder-System des Herstellers Sanitrade zum Einsatz, dass Lebensmittelabfälle trocknet und zu einer Kaffeepulver-artigen Substanz verarbeitet, die wiederum im Mags zur Energiegewinnung genutzt wird. Dadurch wird keinerlei Lebensmittelabfälle ins Meer abgegeben, was auch Mikroplastik vollständig vermeidet.

Beim Abwasser setzt Seabourn ein System zur Denutrifizierung ein, die dem geklärten Abwasser zusätzlich den Stickstoff entzieht.

Seabourn Venture
DPS: „ankern“, ohne einen Anker zu setzen

Und ein Dynamic Positioning System (DPS) ermöglicht dem Schiff, an einem Ankerplatz mit Hilfe von Podantrieb und Bugstrahlrudern die Position zu halten, ohne einen Anker setzen zu müssen. Das schont den Meeresboden und ermöglicht auch den Anlauf von Schutzgebieten, in denen Ankern nicht zulässig ist. Vor allem neuere Kreuzfahrtschiffe sind inzwischen häufig mit einem solchen System ausgestattet.

Fazit: Was die Seabourn Venture besonders macht

Ohne das Schiff explizit in einer polaren Region erlebt zu haben, habe ich auf meiner Reise dennoch den Eindruck gewonnen, dass die Kombination aus Ultraluxus und ernsthaftem Expeditionsanspruch auf der Seabourn Venture gelungen ist.

Große Freiflächen mit dem Highlight am Bug und Fensterfronten vom Boden bis zur Decke in den meisten öffentlichen Bereichen, ebenso wie in der Sauna und in den Suiten geben den maximal möglichen Ausblick nach draußen.

Bugbereich vor der Bow Lounge
Bugbereich vor der Bow Lounge

Das umfassende All-inclusive-Konzept, erstklassiges Essen, das sich mit den Besten der Branche messen kann, und vor allem der lockere und unaufdringliche, aber zugleich perfekte und sehr individuelle Service schaffen die Atmosphäre für ein umfassendes Wohlbefinden.

Es ist dieses Gefühl, sich wirklich um nichts kümmern zu müssen, herrlich umsorgt zu sein, ohne dass es aufdringlich wirkt oder man das Gefühl entwickelt, den Service irgendwie in Anspruch nehmen zu müssen, um niemanden zu enttäuschen.

Margarita an der Patio Bar
Margarita an der Patio Bar

Auch hier zeigt wieder eine an sich triviale Situation, welche Details dieses Wohlfühlen ausmachen: Am Carambola Beach in St. Kitts fahre ich mit dem Tenderboot kurz zurück, um meine Schnorchelausrüstung zu holen. Ich gehe am Strand die paar Schritte zu der Stelle, an der die Schnorchel-Instrukteurin wartet, um einem zu zeigen, wo genau im Wasser das Riff ist. Sie sieht, dass ich – was ich selbst noch nicht realisiert habe – meine Flossen am Schiff vergessen habe und hat sofort welche zur Hand, hilft mir sogar beim Anziehen. Als ich von meinem Schnorchelgang zurückkomme, steht sie schon da und nimmt mir die Flossen auch gleich wieder ab.

Im Grunde ist das nicht nötig, ich komme auch allein klar. Aber es ist ungemein angenehm und bequem. Das Wissen darum, dass so etwas einfach geschieht, wenn man es braucht, verschafft einem aber die Freiheit und ein Gefühl von Unbeschwertheit, sich um nichts ernsthaft Gedanken machen zu müssen, weil eben immer für alles gesorgt ist.

Fakten: Seabourn Venture

Seabourn Venture
Seabourn Venture
  • Indienststellung: Juli 2022
  • Bauwerft: Joint Venture Cimolai und T. Mariotti, San Giorgio do Nogaro und Genua
  • Taufpatin: Alison Levine, amerikanische Extrembergsteigerin
  • Flagge: Bahamas
  • Tonnage: BRZ 23.615
  • Länge: 172,3 Meter
  • Breite: 24 Meter
  • Reisegeschwindigkeit: 17 Knoten
  • Polarklasse: PC6 (Pod-Antrieb: PC5)
  • Kabinen: 132 Veranda-Suiten
  • Passagiere: 264
  • Besatzung: 125 (plus Expeditionsteam: 26)
Anmerkung*: Cruisetricks.de fuhr auf der Seabourn Venture auf Einladung von Seabourn.
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3 Kommentare

3 Gedanken zu „Seabourn Venture: Expeditionskreuzfahrt mit enorm hohem Wohlfühlfaktor“

  1. Ist der erwähnte österreichische HotMan zufälligerweise ein gewisser Stefan Drevlak? Kommt mir bekannt vor, mit dem bin ich in den 2000ern mal auf der damaligen C.Columbus (heute MS Hamburg) gefahren, war damals auch HotMan.

  2. @Pitcairn: Ja, es ist/war Stefan Drevlak :-) … Er war auf der Seabourn Venture von Anfang an dabei, ist am Ende meiner Reise dann in Barbados abgestiegen und in seinen wohl verdienten Urlaub gegangen.

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