Hanseatic Nature

Hanseatic Nature: Ein genauer Blick auf Hapag-Lloyd Cruises‘ neue Expeditionsschiff-Generation

Mit der Hanseatic Nature hat Hapag-Lloyd Cruises am 4. Mai 2019 in Hamburg den ersten Expeditions-Neubau der „Hanseatic“-Baureihe getauft. Ein Kurzportrait, Fotos und 360-Grad-Panorama-Bilder habe ich damals schon veröffentlicht. Im März 2020 hatte ich nun Gelegenheit, auf der Hanseatic Nature einige Tage lang durch die chilenischen Fjorde zu fahren und das Portrait zu überarbeiten und zu erweitern.

Auch wenn jetzt Mitte April 2020 kein Kreuzfahrtschiff fährt – die Expeditionsreisen von Hapag-Lloyd Cruises sind ohnehin oft langfristig ausgebucht. Deshalb habe ich mich entschieden, das Schiffsportrait dennoch jetzt zu veröffentlichen, in Hinblick auf den Neustart, wann auch immer das sein mag.

Die Hanseatic Nature beeindruckt zunächst einmal damit, wie effizient Hapag-Lloyd Cruises den Raum auf dem kleinen Schiff mit einer Tonnage von gerade einmal 15.651 BRZ für maximal 230 Passagiere nutzt. Drei Restaurants, drei Lounges, ein Fitness-Studio, Beauty-Salon und ein relativ großzügiges Spa finden hier Platz. Die Außendecks sind laut Hapag-Lloyd Cruises größer als bei jedem anderen Expeditions-Kreuzfahrtschiff. Und überall an Bord stellt sich für die Passagiere in der Tat ein sehr großzügiges Raumgefühl ein.

Sonnendeck Heck
Sonnendeck Heck

Das Design ist hell und orientiert sich an natürlichen Formen – „inspired by nature“, wie Hapag-Lloyd Cruises es formuliert. Der Stil erinnert ein wenig an die Europa 2, die für die Luxus-Reederei zum Maßstab geworden ist. Einzelne Design-Elemente erinnern an Vorlagen aus der Natur, etwa die Wasserhähne in den Suiten an den Ast eines Baumes oder die Wand-Dekoration im Hamptons-Spezialitätenrestaurant an Eisschollen.

In diesem Beitrag stellen wir die Hanseatic Nature vor und zeigen ihre Besonderheiten wie etwa die ausfahrbaren Glasbalkone und den „Nature Walk“ am Bug des Expeditionsschiffs. Sie finden außerdem eine Bildergalerie und interaktive 360-Grad-Panoramafotos, Informationen zu den Restaurants, den Suiten und Kabinen, zur technischen Ausstattung insbesondere in Hinblick auf Umweltschutz an Bord, Hapag-Lloyd Cruises Erklärung, warum die Hanseatic Nature weder Hubschrauber noch U-Boot hat sowie alle Fakten zum Schiff.

Mein Kurz-Fazit vorweg …

Die Hanseatic Nature wirkt auf mich sehr schlüssig und gut durchdacht. Dieser erste Eindruck vom Shipvisit 2019 hat sich auch während der Reise in Chile bestätigt. Hapag-Lloyd Cruises hat der Versuchung widerstanden, Gimmick-Features wie U-Boot oder Hubschrauber einzusetzen. Stattdessen liegt der Schwerpunkt auf Features, die der Passagier regelmäßig und intensiv nutzen kann und die viel Komfort bieten, was vor allem auf längeren Reisen viel wichtiger ist.

Observation Lounge
Observation Lounge

Die Ausnutzung der Räume empfinde ich als beeindruckend gut gelungen. Design und Raumaufteilung vermitteln einen sehr großzügigen Eindruck und außer im Innenbereich des Lido-Restaurants hat man in allen öffentlichen Bereichen einen freien Blick zu beiden Seiten des Schiffs nach draußen, oft auch 180-Grad-Blick seitlich plus vorne oder hinten – für ein Expeditionsschiff ideal. Und auch Außenflächen hat das Schiff nicht nur reichlich, sondern auch für jeden Geschmack etwas, von der großzügigen Observation Lounge über nach vorne verglasten oder teilweise geschützten Aussichtsbereichen bis hin zu komplett offen vorne am Bug.

Nature Walk - Bugumlauf
Nature Walk – Bugumlauf

Über Essen und Service muss man bei Hapag-Lloyd Cruises eigentlich nicht viele Worte verlieren. Der Service ist auf gewohnt sehr hohem Niveau und gerade auf diesem kleinen Schiff ausgesprochen persönlich und herzlich. Die Gastronomie steht bei einem Expeditionskreuzfahrtschiff nicht ganz so im Fokus wie auf den Luxusschiffen, ist aber dennoch vor allem am Buffet und im Spezialitätenrestaurant Hamptons nicht allzu weit von der Qualität einer Europa oder Europa 2 entfernt. Die Barkarte bleibt da in ihrer Vielfalt etwas zurück, allerdings haben die beiden Luxusschiffe auch mit die besten Bars auf See, sodass das Niveau auf der Hanseatic Nature durchaus sehr gut ist.

Beeindruckende Liebe zum Detail

Bei genauerem Hinsehen fällt ein Aspekt besonders auf, in dem sich die Hanseatic Nature, wie alle Neubauten bei Hapag-Lloyd Cruises, recht deutlich von Mitbewerbern unterscheidet: Die Liebe zum Detail. Nicht, dass andere Reedereien im Luxus-Bereich weniger auf Details achten würden. Aber auf der Hanseatic Nature fällt schnell auf, dass Details hier nicht um ihrer selbst willen ausgearbeitet sind, sondern immer auch sehr praktisch und funktional sind.

Balkonkabine 628
Balkonkabine 628

Am deutlichsten fällt das beim Beleuchtungssystem der Kabinen auf. Die Leuchtkörper sind hinter geschwungenen Wandelementen verborgen. Das löst einerseits diese typische Kreuzfahrtschiff-Kabinen-Optik aus zusammengesetzten, geraden Wandelementen auf. Zum anderen erzeugt es ein sehr angenehmes, indirektes Licht. Der Clou aber ist die Lichtsteuerung. Sie ist durchaus komplex und sehr flexibel, so wie meist in Suiten luxuriöser Kreuzfahrtschiffe. Der wesentliche Unterschied aber ist: Auf de Hanseatic Nature ist die Bedienung weitgehend intuitiv, man braucht keine längere Einweisung durch den Kabinensteward, um auch nur das Licht ein- und ausschalten zu können. Sehr bequem: Beim Betreten der Kabine schaltet sich das Licht automatisch ein. Und eine Lichtschranke steuert ein automatisches Nachtlicht am Flur zum Badezimmer.

Balkonkabine 628 - Badezimmer
Bis ins letzte Detail: Ablauf-Deckel mit Hapag-Lloyd-Cruises-Logo

Weitere Beispiele für durchdachte Details: Hapag-Lloyd Cruises ist die einzige Reederei, die ich kenne, bei der es in den Schränken Klemm-Hosenbügel gibt, sodass auch empfindlicher Stoff nicht knittert. Der Gürtel des Bademantels ist nicht lose um den Mangel gewickelt, sondern bereits in die Schlaufen eingefädelt. Das Toilettenpapier ist relativ fest und dreilagig. Und auf die Spitze treibt es die Reederei mit einem Abflussdeckel unter der Toilette in Form des Hapag-Lloyd-Logos – nicht nützlich, aber auch nicht störend, sondern als Detail einfach nur beeindruckend. Mehr Details zu den Kabinen und Suiten später noch.

Ausfahrbare Glasbalkone, Eisklasse PC6 und hohe Reichweite

Die Hanseatic Nature hat drei ganz besondere Features – zwei offensichtlich, das dritte im Verborgenen: den „Nature Walk“ genannten Passagierbereich ganz vorne am Bug, zwei ausfahrbare, gläserne Balkone seitlich des Pooldecks sowie eine enorme Reichweite von laut Hapag-Lloyd Cruises annähernd 8.000 Seemeilen (knapp 15.000 Kilometer) für bis zu 36 Tage autonom auf See.

Bislang einmalig auf einem Kreuzfahrtschiff sind die ausfahrbaren, gläsernen Balkone jeweils seitlich des Pooldecks. Dabei öffnet sich das rundum verglaste Pooldeck und schiebt jeweils eine ebenfalls rundum verglaste Glas-Plattform über die Bordwand hinaus nach außen und gewährt so einen Blick auch auf die 14,3 Meter tiefer liegende Meeresoberfläche.

ausfahrbarer Glasbalkon
ausfahrbarer Glasbalkon

Von diesen Glasbalkonen bietet sich ein interessanter Blick quasi von außen auf das fahrende Schiff, vor allen aber eine unverstellte Aussicht auf die vorbeiziehende Natur oder das Meer. Durch die hohe Vollverglasung ist es hier ziemlich windgeschützt und mit zwei, drei Schritten gelangt man zurück aufs Pooldeck. Dadurch eignen sich die Glasbalkone auch sehr gut für nur einen schnellen Blick nach draußen, ohne dass man gleich Polarparka und warme Hosen anziehen muss.

Höchste Eisklasse und enorme Reichweite

Besonders wichtig war Hapag-Lloyd Cruises bei der Planung, dass die neuen Expeditions-Kreuzfahrtschiffe möglichst überall einsetzbar sind. Das bedeutete vor allem, die für Passagierschiffe höchst mögliche Eisklasse PC6 – mit hohem Aufwand vor allem beim Stahlbau – und eine hohe Reichweite für lange, autonome Fahrtrouten. 15 bis 20 Tage Seeausdauer seien in der Branche üblich, erläuterte Neubau-Projektleiter Henning Brauer schon anlässlich der Indienststellung des Schiffs in Hamburg. Die Hanseatic Nature jedoch erreiche 36 Tage ohne Nachschub an Treibstoff, Proviant und Wasser. Kein anderes Kreuzfahrtschiff außer der Bremen erreiche einen solchen Wert, sagt Brauer.

Hanseatic Nature
Hanseatic Nature

Die Energie-Effizienz will die Reederei außerdem mit dem Einsatz von – in der Kreuzfahrt neuartigen – Promas-Rudern und zugehörigem Spezial-Propeller sowie einer besonderen Rumpfkonstruktion senken. Letzteres allein soll rund fünf Prozent Kraftstoff-Einsparung bringen.

Ungewöhnlich für ein so kleines Schiff: Die Hanseatic Nature kann Landstrom aufnehmen und hat das laut Reederei in Hamburg-Altona auch bereits getestet. Neubau-Projektleiter Henning Brauer erläuterte bei Indienststellung 2019: „Wir haben in einem sehr frühen Stadium viel Zeit und Geld investiert, um den Treibstoffverbrauch zu senken. Das tun alle, wir haben das aber noch einmal weiter gesteigert, indem wir sehr frühzeitig mit DNV GL eine spezielle Rumpfoptimierung angefasst haben. Allein dieser Schritt hat uns mehrere Monate gekostet. Wir haben ein spezielles Ruder eingebracht, das bei Kreuzfahrtschiffen nach meinem Kenntnisstand so auch noch nicht verbaut wurde, um einfach in vielen Bereichen den Verbrauch zu senken.“

Kleine Seitenhiebe auf andere Reedereien, die derzeit ihr Expeditionsgeschäft erweitern oder neu in diesem Markt gehen, können sich Brauer und Hapag-Lloyd Cruises‘ CEO Karl Pojer nicht verkneifen. Pojer: „Expedition lässt keinen Spielraum für Experimente.“ Deshalb sei viel Erfahrung und die beste Technik sehr wichtig.

Nature Walk: Deckumlauf für Passagiere am Bug

Ein besonderes Feature der Hanseatic Nature ist auch der „Nature Walk“ genannte Deckumlauf am Bug. Entlang der Bordwand auf einem erhöhten Stahl-Steg über dem Arbeitsdeck können Passagiere hier seitlich und bis ganz nach vorne an den Bug laufen.

Nature Walk - Bugumlauf
Nature Walk – Bugumlauf

Wem das zu intensiv oder zu nahe am Eis ist, findet auf Deck 9 ein großflächiges Außendeck mit freiem Blick nach vorne und optional einen Bereich in zweiter Reihe durch eine Glaswand windgeschützt. Wer es ganz bequem haben möchte, hat den Blick nach vorne aus der Observation Lounge direkt darunter. Wie bei Hapag-Lloyd Cruises üblich, steht außerdem die Brücke in der Regel für Passagiere offen.

Nature Walk - Bugumlauf
Nature Walk – Bugumlauf

Auch seitlich und am Heck gibt es Außenflächen, beispielsweise auf Deck 9 sowie hinter der „Ocean Academy“ auf Deck 8. Laut Hapag-Lloyd Cruises hat die Hanseatic Nature so viel offene Decksflächen wie kein anderes Expeditionsschiff.

Nature Walk - Bugumlauf
Nature Walk – Bugumlauf

Mein Eindruck von der Reise durch die chilenischen Fjorde bestätigt das: Eng wurde es eigentlich nie irgendwo. Selbst bei der Fahrt beispielsweise durch die spektakulären Kirke Narrows musste man keine Sorge haben, einen gutem Platz auf einem der Aussichtsdecks nach vorne oder am Nature Walk zu bekommen – einschließlich Blick auf die Delphine, die bei dieser Gelegenheit ihren Spaß daran hatten, direkt am Bugwulst der Hanseatic Nature zu spielen.

Warum die Hanseatic Nature weder Hubschrauber noch U-Boot hat

Einige der angekündigten, neuen Expeditions-Kreuzfahrtschiffe anderer Reedereien haben spektakuläre Features wie kleine U-Boote oder Hubschrauber. Hapag-Lloyd Cruises hat jedoch darauf verzichtet.

Der für die Neubauten bei Hapag-Lloyd Cruises zuständige Projektleiter Henning Brauer erklärt die Gründe dafür: „Wir haben auf ziemlich wenig verzichtet, aber wir haben überlegt: Was hilft dem Gast und dem Reiseerlebnis? Und was ist ein reines Katalog-Gimmick?“

„Was hilft dem Gast und dem Reiseerlebnis? Und was ist ein reines Katalog-Gimmick?”

„Zwei Sachen, gegen die wir uns entschieden haben, waren ein U-Boot oder auch Hubschrauber, die natürlich im ersten Augenblick erst einmal gut klingen. Aber wenn man dann tatsächlich durchdenkt, wie das im Schiffsbetrieb aussieht: Wenn Sie einen Hubschrauber starten wollen, müssen Sie erst einmal alle Außendecks schließen, für längere Zeit. […] Das sieht in Drohnen-Filmen, in der Vermarktung toll aus, wenn ein Hubschrauber über die Antarktis fliegt. Aber die 20.000 Pinguine in der Pinguin-Kolonie werden sich herzlich bei Ihnen bedanken, wenn Sie da drüber rauschen.“

„In vermindertem Maß haben Sie dasselbe mit einem U-Boot, wo auch immer nur ein Bruchteil der Gäste mitfahren kann. Wir haben solche Dinge angedacht und überlegt, was wir dafür auf dem Schiff opfern müssten und kamen zu dem Schluss, dass wir in diesem Raum an Bord andere Dinge bauen können, die dem Gast deutlich höheren Mehrwert bieten.“

Entertainment

Entertainment bedeutet auf Expeditions-Kreuzfahrtschiffen vor allem: Natur-Erlebnis, Informationsvermittlung und Experten-Vorträge. Dafür gibt es vor allem die Ocean Academy mit interaktiver Video-Wand sowie das sehr wandelbare „Hanseatrium“.

Hanseatrium-Lounge
Hanseatrium-Lounge

Das Hanseatrium kombiniert Lounge, Bar und Vortragsraum und lässt sich durch variable Raumteiler recht flexibel nutzen. Besonders fallen hier die riesigen Video-Displays auf – Präsentationen und Videos bei Vorträgen, aber auch als Design-Elemente, die sich je nach Fahrtgebiet anpassen lassen. Für kalte Fahrtgebiete sieht man hier beispielsweise eine Eislandschaft, durch die Vögel flattern.

Hanseatic Nature: Video-Wand im Hanseatrium

Das großflächige Display an der Decke simuliert den Blick aus einem U-Boot nach oben, über das beispielsweise Wale oder Delphine hinwegziehen.

Hanseatrium-Lounge
Hanseatrium-Lounge

Spätestens am Abend wird das Hanseatrium dann zur Bar und Lounge. Für Unterhaltung sorgt dann ein Barpianist an einem großen Flügel, der sich auch mal für ein klassisches Konzert eignet.

Hanseatrium-Lounge
Hanseatrium-Lounge

Angrenzend gibt es mit der „Invisible Lounge“ übrigens auch einen kleinen Raum für Raucher. Denn rauchen ist an Bord der Hanseatic Nature ansonsten nur noch in einem und ausgewiesenen Raucherbereich am Pooldeck erlaubt. Und das für ein internationales Publikum ausgerichtete Schwesterschiff Hanseatic Inspiration soll von 2020 an sogar komplett zum Nichtraucher-Schiff werden, auch auf den Außendecks.

Wissen und Infotainment in der Ocean Academy

Am Heck der Hanseatic Nature mit einem vorgelagerten, großflächigen Außendeck mit herrlichem Blick nach hinten liegt die „Ocean Academy“. Dieses in der Expeditionskreuzfahrt recht neue Konzept setzen auch andere Reedereien wie Ponant oder Hurtigruten auf ihren Neubauten in ähnlicher Form ein. Der rundum verglaste Raum gibt den Passagieren die Freiheit, sich aus einer umfangreichen Wissensdatenbank interaktiv über das Fahrtgebiet, Natur, Tierwelt oder Geologie zu informieren.

Ocean Academy
Ocean Academy

Die Ocean Academy ist damit eine Ergänzung und teils Alternative zu den Vortragsterminen im Hanseatrium. Wobei die Vorträge im Hanseatrium sowohl live ins Bord-TV übertragen als auch aufgezeichnet werden, sodass sie später ebenfalls individuell über den smarten Fernseher in der Kabine abrufbar sind.

Ocean Academy
Ocean Academy

Auf einer 6 mal 1,8 Meter großen Touch-Screen-Wand der Ocean Academy lassen sich individuell Artikel, Steckbriefsammlungen, Videos und Biografien abrufen, die vom Geomar-Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel erstellt werden. Tiefgehende, wissenschaftliche Texte muss man aber nicht befürchten. Vielmehr sind die gut Daten aufbereitet und zum schnellen Konsum gedacht und weniger, um sich tief in eine Materie einzulesen.

Ocean Academy
Ocean Academy

Wer seine Recherchen etwas weniger öffentlich durchführen will, kann dies auch in einem der „Study Seats“ genannten Sessel mit eingebautem Display tun, wo die gleichen Informationen verfügbar sind. Daneben gibt es in der Ocean Academy auch einen recht großen Bereich zum Mikroskopieren.

Ocean Academy
Ocean Academy

Observation Lounge

Die Observation Lounge auf Deck 8 vorne mit 180-Grad-Blick nach vorne und zur Seite ist zugleich Bar, Bibliothek und eben Aussichtslounge – inklusive Piano und in der Mitte einem großen Relief-Globus, der noch von der alten „Hanseatic“ stammt.

Observation Lounge
Observation Lounge

In unterschiedlich großen Sitzgruppen, etwas abgeschirmten Sofas mit Blick nach vorne ebenso wie mit zentral gelegenen Tischen findet hier jeder seinen Platz für ein wenig Konversation mit Mitreisenden. Oder zum Schmökern in den gut ausgewählten Büchern inklusive vieler großformatiger Bildbände der in geschwungener Form entlang der Wand erstreckenden Bibliothek. Oder für einen gemütlichen Cocktail zum Sonnenuntergang oder einen Kaffee am Nachmittag.

Observation Lounge
Observation Lounge

Besonders gesellig ist die lange Sitzbank mit Blick nach vorne, die sich rund um ein künstliches Kaminfeuer schwingt.

Die Observation Lounge ist mein persönlicher Lieblingsort auf der Hanseatic Nature und immer der erste Anlaufpunkt außerhalb der Kabine. Ob für den Blick nach vorne aus dem warmen Innenbereich des Schiffs oder auch zum Arbeiten mit dem Laptop an einem der seitlichen Tische oder für ein nettes Gespräch mit Mitreisenden an der Bar.

Anmerkung*: Cruisetricks.de fuhr auf der Hanseatic Nature in Chile auf Einladung von Hapag-Lloyd Cruises.

Weitere Teile der Serie " Hanseatic Nature: Ein genauer Blick auf Hapag-Lloyd Cruises neue Expeditionsschiff-Generation ":

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Cruisetricks.de fuhr auf der Hanseatic Nature in Chile auf Einladung von Hapag-Lloyd Cruises.

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