Landstrom für Charleston, Quebec City und Montreal

Eine amerikanische und zwei kanadische Städte planen, ihre Kreuzfahrt-Terminals mit Landstrom für umweltfreundliche Stromversorgung von Kreuzfahrtschiffen auszustatten: Charleston in South Carolina sowie Quebec City und Montreal in Kanada.

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Recht konkret, wenn auch noch ohne definitives Start-Datum, sind die Planungen in Quebec City und Montreal, wo die Landstromversorgung zu einem Investitionspaket der Regionalregierung von Quebec zur Förderung des Kreuzfahrt-Tourismus gehört. 24 der geplanten 60 Millionen Dollar dieses Programms soll für die Landstrom-Ausrüstung der Cruise Terminals aufgewendet werden.

In Charleston, South Carolina, hat der Stadtrat einer Ausrüstung mit Landstrom-Einrichtungen für ein geplantes neues Kreuzfahrt-Terminal zugestimmt. Die Kosten von 7,1 Millionen Dollar solle zum größten Teil von der Stadt aufgebracht werden, 1,5 Millionen Dollar will Carnvial Cruise Lines aufbringen, um die regelmäßig von Charleston aus fahrende Carnival Fantasy schiffsseitig mit den nötigen Einrichtungen zur Nutzung des Landstroms auszustatten.

Allerdings ist der Bau dieses Terminals in Charleston bislang umstritten. Umweltschutzgruppen wollen den Neubau komplett verhindern. Auch eine Ausrüstung des Terminals mit Landstrom wird wohl an der grundsätzlichen Ablehnung der Umweltschützer von regelmäßigen Kreuzfahrtschiff-Anläufen in Charleston nichts ändern.

In Nordamerika sind bislang Kreuzfahrt-Terminals in Brooklyn, Vancouver und Los Angeles mit Landstrom für Kreuzfahrtschiffe ausgerüstet.

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