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World Voyager

World Voyager: Mein Fazit

Mein persönliches Fazit für das Schiff fällt rundweg positiv aus, wäre da nicht ein Aspekt, der eigentlich gar nichts mit dem Schiff selbst zu tun hat: Nicko Cruises tut sich keinen Gefallen damit, diese Schiffsklasse im Katalog weiterhin mit „5-Sterne-Niveau“ anzupreisen.

Das weckt falsche Erwartungen oder liefert Leuten, die nach dem Haar in der Suppe suchen, Argumente auf dem Silbertablett. Da hilft auch die Fußnote nicht, dass es sich dabei um eine Nicko-interne Einstufung und Nicko-eigene Wellensymbol-Logos handelt, auch wenn das Schiff innerhalb der Fluss- und Hochseeflotte von Nicko Cruises sicherlich die relativ höchste Wertung verdient.

Aber „fünf Sterne“ schafft überflüssigerweise falsche Erwartungen, obwohl die World Voyager auf eine andere als die allgemein als „Luxus“ verstandene Weise durchaus große Stärken hat.

Observation-Lounge, Deck 7
Observation-Lounge, Deck 7

Die Stärken der World Voyager liegen nicht in der klassischen Luxuswelt von Butler, Kaviar und Champagner. Sondern in den Vorzügen eines sehr kleinen, recht umweltfreundlichen Schiffs mit wenig Passagieren mit leger-familiärem Ambiente, herzlichem Service und mit Fahrtrouten, die nur selten von Kreuzfahrtschiffen gefahren werden.

Restaurant-Aussenbereich am Heck
Restaurant-Aussenbereich am Heck

Die Kabinen liegen über dem von den meisten Kreuzfahrtschiffen gewohnten Standard, zumal bei der geringen Schiffsgröße. Das Essen ist modern und auf gutem Niveau, die Bar-Karte für den deutschen Markt sogar sehr kreativ und vielfältig bei günstigen Preisen.

Mahi Mahi mit japanischem Ratatouille
liebevoll angerichteter Teller: Mahi Mahi mit japanischem Ratatouille

Die Observation Lounge ist ebenso wie das offene Observation Deck am Bug ein Highlight. Und auch das Innendesign der World Voyager ist in meinen Augen sehr stilvoll, modern und dennoch gemütlich.

Observation-Deck am Bug
Observation-Deck am Bug

Daten zur World Voyager

  • Tonnage: BRZ 9.934
  • Fertigstellung: 2020
  • Jungfernfahrt: 10. April 2021
  • Flagge: Portugal
  • Passagiere: 200
  • Crew: 105
  • Länge: 126 Meter
  • Breite: 19 Meter
  • Tiefgang 4,7 Meter
  • Eisklasse: 1B
World Voyager
World Voyager
Anmerkung*: Cruisetricks.de fährt auf der World Voyager auf Einladung von Nicko Cruises.
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1 Kommentar

1 Gedanke zu „World Voyager: Mein Fazit“

  1. Danke für den sehr guten Beitrag, man merkt im Vergleich zu manch anderen Foren sofort den Profi-Journalisten ohne „Profilierungs-Schnick-Schnack“.

    Als Reisender auf der ersten Transatlantik Reise 2019 mit der World Explorer (auch im Oktober 2019 noch in vielen Teilen eine schwimmende Baustelle) habe ich mit besonderem Interesse gelesen, dass man aus den Fehlern gelernt hat und nun mit der World Voyager ein Schiff auf dem Markt hat, welches das schon bei der World Explorer erkennbare Potential dieser Schiffsklasse nun tatsächlich voll ausspielt und nicht durch unfertige schlampige Verarbeitung die ersten Gäste wie bei der World Explorer eher nachhaltig verschreckt. Offensichtlich hat man auch aus den Erfahrungen (siehe Pool, der bei der ersten Atlantiküberquerung bei jedem Auslaufen wegen Überflutung des Sonnendecks unter den Gästen schon fast eine Lachnummer war. Motto: „Andere Schiffe haben eine Auslaufmelodie, die World Explorer einen Auslaufpool“) gelernt.

    Ihre Meinung zu der unglücklichen 5 Sterne Bewertung kann ich voll teilen, auf der schon erwähnten Transatlantik Reise gab es nicht wenige Reisende mit Erfahrungen aus der 5-Sterne+ Kategorie des bekannte die 5Sterne + Klasse fast als Referenz definierenden deutschen Anbieters. Diese Reisegruppe lässt sich nicht beeinflussen durch Randbemerkungen von nicko, was man eigentlich mit 5-Sterne meine, den Goldstandard setzt da nun mal der bekannte jährliche Kreuzfahrfahrt-Guide. Inwieweit Nicko aus dieser Reisegruppe Folgebuchungen generieren konnte, weiß nur nicko selbst.

    Mit der richtigen Einstellung könnte für mich aber die World Voyager wieder eine Reisealternative der nächsten Jahre werden, sobald ich die vielen durch Pandemie-Reiseabsagen entstandenen Reiseguthaben diverser Anbieter erstmal „abgearbeitet“ habe.

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