Kreuzfahrtschiff mit Covid-19-Mundschutz-Maske

Juristische Fragen rund um Kreuzfahrten und Covid-19

[Werbung] Covid-19 wirft zahlreiche Rechtsfragen auf – gerade auch bei Kreuzfahrten. Cruisetricks.de hat in mehreren Beiträgen juristische Fragen zum Coronavirus und der Kreuzfahrt aufgegriffen. In diesem FAQ-Beitrag haben wir für Sie die häufigsten gestellten Fragen zusammengestellt und mit den jeweiligen Beiträgen verlinkt, in denen Sie Antworten finden.

Bitte beachten Sie, dass alle juristischen Tipps nur allgemein Hinweise und Leitlinien zur Orientierung sein können. Typischerweise muss in jedem konkreten Einzelfall geprüft werden. Denn häufig kommt es auf kleine, juristische Details an, wie ein Fall rechtlich zu betrachten ist.

Kreuzfahrt- und Pauschalreisevertrag: Storno durch Reederei, Kündigung und Reise-Rücktritt

Reise-Hindernisse, Risiken, Änderungen

Zahlung, Rückerstattung, Gutscheine

Cruisetricks.de darf keine Rechtsberatung erteilen …

BITTE BEACHTEN SIE: Cruisetricks.de darf keine Rechtsberatung in konkreten Fällen erteilen. Das dürfen nur Anwälte und Juristen von Verbraucherzentralen. Bitte kommentieren Sie daher nicht, wenn Sie eine juristische Auskunft zu ihrem konkreten Fall haben möchten, denn das dürfen wir leider nicht beantworten.

Wir können lediglich auf den Inhalt der oben verlinkten Beiträge hinweisen, aus denen Sie Rückschlüsse für Ihre konkrete Situation ziehen können. Grundsätzlich empfehlen wir, sich zunächst mit dem Reiseveranstalter oder mit der Reederei in Verbindung zu setzen. Ergibt sich daraus keine Lösung, sollten Sie gegebenenfalls die Beratung einer Verbraucherzentrale oder eines Anwalts zu suchen.

5 Kommentare

5 Kommentare zu “Juristische Fragen rund um Kreuzfahrten und Covid-19

  1. Sehr geehrter Herr Franz Neumeier,
    auch ich habe bereits im Jänner 2020 diese Weltkreuzfahrt mit der MSC Poesia gebucht, ganz genau wie das Ehepaar Birgit + Detlev Becker und möchte, nachdem das gebuchte Schiff plötzlich nicht mehr zur Verfügung steht, den Vertrag kostenfrei lösen.
    Darf auch ich Sie bitten, weil das ein sehr spezieller Fall ist, dass Sie mir eine Mail mit mehr Details zukommen lassen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Josef Bartl

  2. Es gelten die AGB der Kreuzfahrtveranstalter (d.h. Kreuzfahrtgesellschaft oder ggf. bei Gruppenreisen
    des Reiseveranstalters, falls dieser auf eigene AGB verweist) zum Zeitpunkt der Buchung.
    Die AGB enthalten üblicherweise Regelungen für den Fall von Leistungsänderungen.
    Erhebliche und unerhebliche Leistungsänderungen müssen dem Kunden unverzüglich unter Angabe des Änderungsgrundes mitgeteilt werden.
    Bei Annullierungen und Leistungsänderungen, die erheblich sind und die den Gesamtzuschnitt der Reise
    erheblich beeinträchtigen, ist dem Kunden bei Mitteilung der Leistungsänderung die Vertragsänderung anzubieten,
    wobei der Kunde das Recht hat, von der gebuchten Reise zurückzutreten oder der Änderung zuzustimmen.
    Fristen sind ggf zu beachten.
    Im Falle der Weltreise mit MSC Poesia ab 5.1.2021 ab/bis Genua wurde die Leistungsänderung (Schiffswechesel mit
    einer angeblich “brandneuen” Route nicht unverzüglich angezeigt. Erst nachdem Kunden auf der Homepage von MSC bzw. bei den Angeboten von Online-Reisebüros festgestellt haben, dass MSC Poesia ab Januar 2021 in der Karibik unterwegs ist,
    wurden die Kunden nach entsprechenden Anfragen informiert, dass die Weltreise angeblich mit MSC Magnifica statt-
    finden soll. Der Änderungsgrund wurde nicht angegeben.
    Auf der Homepage von MSC ist weder die neue Weltreise mit MSC Magnifica noch die “brandneue” Route
    veröffentlicht, vielmehr wird immer noch die Weltreise mit MSC Poesia und “brandneuer” Route angeboten.
    Nach Kündigung des Reisevertrags wegen dieser Leistungsänderung wird vom Reiseveranstalter abgestritten, dass es sich bei Schiffswechsel und Routenänderung um erhebliche Leistungsänderungen handelt.
    Ein Rücktritt sei kostenfrei nicht möglich, die Stornokosten würden je nach Zeitpunkt des Rücktritts erhoben und
    betragen bei MSC bis 120 Tage vor Reisebeginn 15 %, was dem Anzahlungsbetrag bei MSC entspricht.
    Die Frage ist, ob man aufgrund dieses Sachverhaltes sofortige Klage erheben sollte.

  3. Sehr geehrte Frau Dr.Oeff,auch wir haben die oben genannte Reise von Herrn Bartl gebucht
    und gehören nun zu den ‘Fragenden” und “Suchenden”.Wir haben auch alle Informationen nur aus der Presse und nicht vom
    Veranstalter. Ich freue mich,auf diesem Weg Gleichgesinnte zu finden.Eine juristische Klärung wird eventuell unumgänglich.
    MfG Ingrid Lindau

  4. @Fraz ,Deine Coroa Themen sind vom 19.6.20.
    Inzwischen gibt es weitere Corona Risiken: Schnelltest am Hafen und Passagier darf nicht aus Schiff oder Passagier ist ziuhause in Quarantäne ist aber selber Corona negativ.

  5. @EdeBO: Ich denke, die einzig sinnvolle Lösung dafür ist eine entsprechende Versicherung für ein paar Euro. Da lohnt es sich nicht, wegen den paar Euro einen komplizierten Rechtsfall draus werden zu lassen.
    Wobei die meisten normalen Reiseabbruchversicherungen zahlen, wenn man im Hafen positiv getestet wird und die Reiserücktrittversicherung, wenn schon zu Hause der PCR-Test positiv ausfällt.
    Man muss ja nicht jedes Thema mit Anwälten austragen, wenn man es auch einfach und günstig anders lösen kann ;-)

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