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Unterwegs in Honduras und Belize: Karibik intensiv mit der Le Dumont D’Urville von Ponant

Es könnte meine bislang intensivste Karibik-Kreuzfahrt werden: Mit der Le Dumont D’Urville von Ponant fahre ich ab Belize City für acht Tage entlang der Küste von Belize und Honduras. Von Brüllaffen und Rotfußtölpel an Land über Korallenriffe, Delfine und Seekühe unter Wasser bis zu intensiven Begegnungen mit Einheimischen, ihrer Kultur und Geschichte.

Begleiten Sie mich auf dieser Reise live: Sofern die Internetverbindung vor Ort es erlaubt, berichte ich täglich hie auf cruisetricks.de von dieser Expeditionsreise mit der Le Dumont D’Urville, ebenso wie in Bildern bei Instagram (@franzneumeier) und Facebook (@cruisetricks).

Es ist meine zweite Warmwasser-Expeditionskreuzfahrt in kurzer Zeit und doch ein gänzlich anderes Erlebnis. Acht Tage lang kreuze ich auf der Le Dumont D’Urville der französischen Luxusreederei Ponant in karibischen Gewässern vor Belize und Honduras: kein Abklappern großen Karibik-Inseln auf Kreuzfahrtschiff-Standardrouten, sondern ganz kurze Fahrtstrecken zu kleinen, fast nie angelaufenen Orten und Inseln und einem intensiven Eintauchen in die Natur in die Kultur der Region.

Karibische Natur, Unterwasserwelt und Kultur intensiv

Die Reise verspricht eine intensive Kombination aus Naturerlebnis, Kultur und Geschichte. Wir werden in glasklarem Wasser am zweitgrößten Barrier-Riff der Welt schnorcheln, dem Mesoamerikanischen Riff, das sich in der Karibik von Mexiko über Belize und Guatemala bis Honduras erstreckt, und dabei hoffentlich viele Meeresschildkröten, Delfine, Rochen, Seekühe und zahllose kleinere Meerestiere sehen.

Bei Zodiac-Fahrten durch Mangrovenwälder und bei Wanderungen freue ich mich auf Begegnungen vor allem mit Brüllaffen, Leguanen, Geckos, einer großen Kolonie Rotfußtölpel auf Half Moon Caye und – hoffentlich nicht zu sehr aus der Nähe – Krokodilen.

Fahrtroute der Le Dumont D'Urville
Fahrtroute der Le Dumont D’Urville (Kartenmaterial: OpenStreetMap, CC BY-SA 2.0)

Was diese Expeditionskreuzfahrt aber wirklich außergewöhnlich machen soll, sind Begegnungen mit Einheimischen und ihrer Kultur – etwa den Garifuna auf Chachahuate Island und im Cayos Cochinos Archipel vor Honduras sowie den Caracoles auf der kleinen Insel Bonacca, ebenfalls vor Honduras, die wegen ihrer Stelzenhäuser und den dazwischen verlaufenden Wasserwegen auch „Venedig der Karibik“ genannt wird.

Garifuna-Tänzerinnen (Bild: maisa_nyc, CC BY-SA 2.0 DEED)
Garifuna-Tänzerinnen (Bild: maisa_nycCC BY-SA 2.0 DEED)

Diese Expeditionsreise ist bei Ponant neu im Programm und umfasst auch Anläufe von Inseln, die laut Ponant bislang noch nie von Kreuzfahrtschiffen besucht worden sind, wie Cayos Cochinos und Cuero y Salado in Honduras. Die Reederei hat die Fahrtroute und die Stopps nach eigenem Bekunden gemeinsam mit den lokalen Gemeinschaften entwickelt, um den Passagieren die Möglichkeit zu geben, einerseits die Kultur, Geschichte und Essen der Menschen hier zu erleben, andererseits aber typische Schäden und negative Folgen von Tourismus zu vermeiden.

In dieser Hinsicht bin ich besonders gespannt, wie gut Ponant diese heikle Aufgabe gelingt, touristisch unerschlossene und vom Tourismus bislang unbeschädigt gebliebene Destinationen so sanft zu behandeln, dass es auch dabei bleibt.

Unterwegs mit der Le Dumont D’Urville

Die 2019 in Dienst gestellte Le Dumont D’Urville von Ponant ist 131,5 Meter lang und bietet auf fünf Passagierdecks Platz für 184 Passagiere. Sie ist das vierte von bislang sechs Schiffen der Explorer-Klasse von Ponant. Ihre Schwesternschiffe sind Le Lapérouse (2018), Le Champlain (2018), Le Bougainville (2019), Le Bellot (2020) und Le Jacques Cartier (2020).

Le Dumont D'Urville (Bild: Studio Ponant / Fred Michel)
Le Dumont D’Urville (Bild: Studio Ponant / Fred Michel)

Eine Besonderheit dieser Schiffsklasse ist eine Lounge namens „Blue Eye“, in der zwei große Unterwasser-Fenster den Blick auf das Meer unter dem Schiff erlauben, untermalt mit der Geräuschkulisse, die Unterwasser-Mikrophone außerhalb des Schiffs in diese Lounge übertragen.

Die Le Dumont D’Urville fährt unter französischer Flagge, oder genauer: der Flagge der französischen Überseegebiet Wallis and Futuna in der Südsee mit der Hauptstadt Mata Utu. Benannt ist das Schiff nach dem französischen Entdecker und Marineoffizier Jules Dumont D’Urville (1790 bis 1842), der den Süd- und Westpazifik, Australien, Neuseeland und die Antarktis erforschte. D’Urville Island in Neuseeland trägt seinen Namen (Maori-Name der Insel: Rangitoto ki te Tonga).

Nach meiner Reise werde ich die Le Dumont D’Urville und damit die Explorer-Klasse von Ponant ausführlich vorstellen.

Anmerkung*: Cruisetricks.de reiste nach Honduras und Belize und mit der Le Dumont D'Urville auf Einladung von Ponant.
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Cruisetricks.de reiste nach Honduras und Belize und mit der Le Dumont D'Urville auf Einladung von Ponant.

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Über den Autor: FRANZ NEUMEIER

Franz Neumeier
Über Kreuzfahrt-Themen schreibt Franz Neumeier als freier Reisejournalist schon seit 2009 für cruisetricks.de und einige namhafte Zeitungen und Zeitschriften. Sein Motto: Seriös recherchierte Fakten und Hintergründe statt schneller Schlagzeilen und Vorurteile, damit sich jeder seine eigene Meinung bilden kann. TV-Reportagen zitieren ihn als Kreuzfahrt-Experten und für seine journalistische Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet. Er wird regelmäßig in die Top 10 der „Reisejournalisten des Jahres“ gewählt und gewann mit cruisetricks.de mehrfach den „Reiseblog des Jahres“-Award.

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