Kreuzfahrthäfen: Arabien, Orient

Wüste, Gewürze, Basar, Kamele: Zu einer Orient-Kreuzfahrt schießen einem sofort diese Klischee-Bilder in den Kopf. Vielen denken aber auch an die künstliche Glitzer- und Shopping-Welt von Dubai, an die zum Kultur- und Vergnügungspark mutierte Stadt Abu Dhabi oder den geheimnisvoll-traditionelle Oman. Gerade auf Orient-Kreuzfahrten kommt es auf gute Vorbereitung an, wenn man dort etwas Authentisches erleben möchte.

Abu Dhabi (VAE)

Sheikh-Zayed-Moschee, Abu Dhabi

Sir Bani Yas Island (Abu Dhabi, VAE)

Geländewagen-Safari auf Sir Bani Yas Island

Dubai (VAE)

Dubai

Ras Al Khaimah (VAE)

Nationalmuseum Ras Al Khaimah

Khor Fakkan (Sharjah, VAE)

Sandwüste zwischen Khor Fakkan und Dubai

Manama (Bahrain)

Kamele in Bahrain

Doha (Katar)

Moschee am Souk Waqif

Dubai gilt als Shopping-Paradies – obwohl die Preise meist über denen in Europa liegen und bei der Rückreise gegebenenfalls Zoll anfällt. Der Faszination dieser Glitzerstadt können sich nur wenige entziehen, auf den Burj Khalifa will jeder einmal hoch. Und doch ist die Wüste rund um Dubai eigentlich viel spannender. Für Schiffsfans ist eine Besichtigung des inzwischen zum Hotel umgebauten Oceanliners Queen Elizabeth 2 im Hafen von Dubai ein sehr lohnenswertes Pflichtprogramm.

Abu Dhabi setzt auf Entertainment und Kultur: Eine Formel-1-Erlebniswelt (Ferrari World) gibt es hier ebenso wie einen spektakulären Ableger des Louvre. Ein besonders Erlebnis ist auch die große Scheich-Zayid-Moschee, die allerdings inzwischen von Massentourismus überrollt wird und ihren Flair von noch vor einigen Jahren fast komplett eingebüßt hat. Eine Besichtigung ist fast nur noch mit vorheriger Online-Registrierung möglich.

Näher an ein authentisches Orient-Erlebnis kommt man als Kreuzfahrt-Tourist beispielsweise am Souq Waqif von Doha in Katar, einem Ausflug in die raue Bergwelt von Sharjah oder bei einem individuell organisieren Abstecher in das kleine, noch recht traditionelle Emirat Ras Al Khaimah. Das hat zwar auch ein eigenes Kreuzfahrt-Terminal, konnte aber bislang keine Reederei davon überzeugen, dort direkt anzulegen.

Und mit Sir Bani Yas Island gibt es in der Region auch einen Privatstrand der Reedereien, vor allem von MSC mit entwickelt, aber auch von anderen genutzt. Sir Bani Yas Island bietet da typische Stranderlebnis an einem strahlend weißen Sandstrand. Sehr empfehlenswert ist aber ein Safari-Ausflug auf die Insel, wo in einer Art Reservat zahlreiche Tiere in (fast) freier Wildbahn zu sehen sind, beispielsweise Antilopen und Giraffen und mit etwas Glück sogar Geparden.

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