MSC Seaside in der Karibik

Mit der MSC Seaside in die Karibik

Die MSC Seaside ist das Kreuzfahrtschiff in der Karibik, über das in dieser Saison alle reden. Nach einem kurzen Blick auf MSC jüngstes Schiff kurz nach der Übergabe in Triest sehen wir uns das Schiff nun ausgiebig an – und vor allem in einem Fahrtgebiet, für das sie konzipiert ist: in der Wärme der Karibik.

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Wir berichten hier auf cruisetricks.de, bei Instagram (@franz_neumeier, @cruisediary_de) und Facebook (cruisetricks, cruisediary) live von dieser Reise, werden aber zum Schiff selbst auch nach der Reise noch einiges ergänzen.

Kein anderes, großen Kreuzfahrtschiff ist derzeit so intensiv nach außen und zum Meer hin orientiert wie die MSC Seaside. Wie viel Seereise-Gefühl damit auch auf einem ziemlich großen Schiff aufkommt, wie intensiv man Meer, Wind und Sonne an Bord erlebt, werden wir auf dieser Karibik-Reise mit der MSC Seaside ebenso erkunden wie die Besonderheiten des Schiffs wie beispielsweise den neuartigen Wasserpark, den Skywalk und die spektakuläre Zip-Line, das neue Seafood-Restaurant, das Steakhaus und die panasiatische Küche.

Die Reise-Route der MSC Seaside

Fahrtroute der MSC Seaside
Fahrtroute der MSC Seaside (Karte basiert auf Open Street Maps, CC BY-SA 2.0).

Die Route der MSC Seaside ist für unseren Zweck ideal: An drei Seetagen bleibt uns viel Zeit, das neue Schiff zu erkunden. Aber auch die drei angelaufenen Häfen sind reizvoller, als man das auf den ersten Blick annehmen würde. Los geht es von Miami aus.

Vor Abfahrt haben wir eine Nacht in Miami Beach – was zumindest für ein Dinner unter freiem Himmel und einen morgendlichen Strandspaziergang ausreichen sollte.

In Nassau wollen wir uns auf die Suche nach etwas ursprünglichem, für die Bahamas typischen machen – nicht ganz einfach in diesem ganz auf Kreuzfahrt-Touristen getrimmten Hafen, aber wir haben schon ein paar Ideen und gute Tipps bekommen.

In St. Thomas auf den US Virgin Islands waren wir schon früher ein- oder zweimal und haben uns diesmal vorgenommen, das zu sehen, was man auf USVI-Werbeplaketen immer sieht: Meeresschildkröten. Davon gibt es hier besonders viele und wir haben eine Schnorchel-Tour bei einem lokalen Anbieter gebucht.

Antigua ist, anders als seine Nachbarinsel Barbuda, den beiden verheerenden Hurrikans 2017 halbwegs glimpflich davon gekommen. Wir waren vor drei Jahren schon einmal in Antigua, sind neugierig, wie es dort jetzt aussieht und werden uns die Insel von einem lokalen Guide zeigen lassen.

Anmerkung*: Cruisetricks.de fährt auf der MSC Seaside auf Einladung von MSC. Einen Teil der Anreisekosten haben wir selbst bezahlt.

8 Kommentare zu “Mit der MSC Seaside in die Karibik

  1. Viel Spaß auf der Kreuzfahrt.
    Was mich interessieren würde warum MSC wie auch Costa im Vergleich zu anderen Reedereien bei HolidayCheck so schlecht abschneidet.
    Besonders die MSC Meraviglia mit zur Zeit nur 45% und die Seaside mit gar nur 43% Weiterempfehlungsrate also im Grunde katastrophal.

  2. @Hans: Die relativ schlechten Bewertungen für MSC konnte ich noch nie nachvollziehen. Und über die Gründe kann ich deshalb auch nur spekulieren. Meine Annahme: Die Leute gehen mit falschen/überzogenen Erwartungen aufs Schiff, zahlen 500 Euro pro Woche und erwarten eine 2.500-Euro-Leistung. Die Leute lassen sich von günstigen Preisen locken, ohne zu prüfen, ob das überhaupt das richtige Schiff, das richtige Publikum, die richtigen Liegezeiten etc. für sie sind. Und dann kommen sie an Bord und regen sich über italienisches Ambiente und viele Kinder auf. Das ist ein wenig so, als würde ich mir ein grünes Auto kaufen, weil es besonders billig ist und mich dann beschweren, weil mir Grün nicht gefällt …

    Anders kann ich mir’s einfach nicht erklären.

    Ich habe mich auf der Reise mit der Seaside gezielt mit möglichst vielen anderen Passagieren, insbes. auch Amerikanern, unterhalten, wie es ihnen gefällt, wo sie Kritikpunkte sehen etc. und habe eigentlich durchweg positives Feedback bekommen, wenn man von ein paar Problemen absieht, die neue Schiffe immer mit sich bringen und bei denen MSC gerade dabei ist, sie zu beheben.

    Klar, am Seetag ist es auf den Pooldecks voll, alle Liegen belegt – aber das ist auch bei anderen Massenmarkt-Reedereien der Fall. Dafür war es auf dem riesigen Promenaden-Deck auf Deck 8 immer schön ruhig und dort hat man immer auch ein Plätzchen gefunden.

    An der Rezeption sind die Warteschlangen oft lang – da habe ich mich auch mal dazu gestellt und zugehört, was die Probleme so sind: nichts Ungewöhnliches und Vieles war einfach nur – sorry – haarsträubende Dummheit der Leute, teils regelrecht mit Slapstick-Charakter und jedenfalls keine MSC-spezifischen Aspekte.

  3. Hallo Franz,

    das was du sagst, kann ich für die Meraviglia auch nur total bestätigen. Die schlechten Bewertungen sind nicht gerechtfertigt.

    Kannst du noch sagen wie sich die Nationalitäten auf der Seaside verteilen? Der Großteil Amerikaner?
    Und wie hast du den Service im Allgemeinen empfunden?

    Vielen Dank!

  4. Hallo Daniel,

    das Publikum war weit überwiegend aus Nordamerika, USA und Kanada. Der Service war vollkommen in Ordnung und freundlich. Unser Kabinen-Steward war geradezu perfekt und auch in den Bars und Restaurants war die Crew freundlich, entspannt und relativ flott (im Yacht Club ohnehin, siehe separater Bericht). Barkellner nehmen die Bestellungen mit einem kleinen Computer an ihrem Arm auf, was zwar etwas umständlich in der Bedienung zu sein scheint, aber gut klappt und letztlich die Bestellung schneller an der Bar landet.

    Herzliche Grüße,
    Franz

  5. Super Bericht wie immer, sehr informativ.
    Kleine Ergänzung: Die Kellner-Klingel im Buffetrestaurant ist keine Neuheit der Seaside, damit werden seit etwa einem Jahr Zug um Zug alle MSC-Schiffe ausgerüstet, ich glaube die Splendida war die Erste. Mittlerweile sollten das bald alle Schiffe in der Flotte haben.
    @Hans
    Ich bin seit 40 Jahren auf Schiffen unterwegs, meine Erfahrungen bei MSC sind bis auf eher unfähiges Personal bei der Rezeption und dem einen oder anderen kleine Aussetzer beim Essen (Salat ohne Dressing, ungewürzte „Thailändische“ Speisen im Aisa-Restauarnt, „Tsatsiki“ mit Zwiebel- und Gurkenstückchen) hervorragend. Ich schätze auch die italienische Küche mit frisch auf dem Schiff gemachter Pasta, leichten Soßen, frischem Eis, echter Pizza und hervorragenden Meeresfrüchten; den besten Fisch meines Lebens habe ich tatsächlich auf einem MSC-Schiff gegessen, eine gebackene Dorade, die einfach nur perfekt war.
    Der eine oder andere deutsche Gast besteht aber halt auf seine 75 Sorten Wurst zum Frühstück und schwere Soßen, das bekommt man auf einem internationalen Schiff eher nicht. Viele meckern auch über die Durchsagen in 5 Sprachen, das hat man bei TUI und Aida tatsächlich nicht.

    Abschließend kann ich nur sagen – die Meraviglia ist im Berlitz-Guide vor der Preziosa an 6. Stelle in ihrem Segment, nach der Queen Mary 2 und den 4 neuen TUI-Schiffen und vor jedem anderen Megacruiser von NCL, RCCL, Aida, Costa, Princess und sogar Celebrity.

  6. Danke für die Ergänzungen! Die Kellner-Klingel ist mir auf der MSC Seaside das erste Mal begegnet, weswegen ich davon ausgegangen bin, dass sie mit der neuen IT auf diesem Schiff zu tun hat. Aber umso schöner zu wissen, dass es das jetzt überall gibt :-)

  7. Der Reisebericht ist aber schon sehr positiv geschrieben…aber klar, wenn die Reederei weiß, dass sie Journalisten, äh Blogger, an Bord hat, dann wird sie sich schon Mühe geben, dass alles passt. Und zum Beispiel dem Kabinensteward vorab eine klare Ansage machen…
    Dass man als Blogger eher positiv schreibt, kann man ihm kaum vorwerfen – man ist ja auch das Wohlwollen der Reedereien angewiesen. Ansonsten darf man sich seine Reisen selber zahlen.

  8. @Detlev: Ich schreibe weder „positiv“ noch „negativ“, sondern beschreibe, was ich vor Ort sehe und erlebe. Wenn etwas gut ist, dann ist es eben gut. Und dort, wo etwas weniger gut ist, beschreibe ich auch das, so wie es ist.

    Und ich widerspreche: Doch, man sollte auch einem Blogger sehr wohl einen Vorwurf machen (so wie übrigens auch Journalisten, die genau so von Reedereien eingeladen werden, das nur häufig nicht einmal kennzeichnen), wenn er absichtlich falsches Informationen verbreitet; denn nichts anderes wäre es, wenn ich „eher positiv“ schreiben würde. Aus berufsethischer und moralischer Sicht wäre dieser Vorwurf absolut angebracht.

    Aber noch aus einem anderen Grund würde ich nicht „positiv“ schreiben: Jeder meiner Leser kann ja nachprüfen, was ich schreibe und was hätte ich davon, wenn niemand mehr mich mein Blog liest, weil man sich nicht darauf verlassen kann, dass es stimmt? Da würde mich auch ein „Wohlwollen“ der Reederei nichts helfen. Denn das „Wohlwollen“ ist auch nur so lange vorhanden, wie ich eine nennenswerte Zahl an Lesern habe.

    Es wäre also sehr dumm, nicht der Realität entsprechend zu berichten, denn damit würde ich mir mein eigenes, berufliches Grab schaufeln …

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