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Singapur

Zwei Tage in Singapur: überraschend, faszinierend, beeindruckend

Selten hat mich eine Stadt so fasziniert und begeistert wie Singapur, vor allem auch mit unerwarteten Aspekten, der Vielfältigkeit und ein paar echten Geheimtipps, die ich von dort mitgebracht habe.

In Singapur beginnt die Asien-Reise mit der Mein Schiff 5. Wir entdecken anderthalb Tage lang den Stadtstaat, bevor wir in See stechen: die überraschende Vielfalt Singapurs, feines Essen, grüne Oasen zwischen und auf den Hochhäusern, buddhistische Tempel und spektakuläre Rooftops, das legendäre Raffles-Hotel und den dort erfundenen Cocktail Singapore Sling. Dabei stoßen wir auch auf den einen oder anderen Geheimtipp.

Singapore Sling in der Long Bar des Raffles Hotels

Ich habe von Singapur nicht viel erwartet, das gebe ich ehrlich zu. Vielleicht, weil ich den Stadtstaat für eine dieser auf Instagram gehypten Schöne-Menschen-vor-pompösen-Kulissen-Metropole gehalten habe. Wie sehr ich damit doch falsch lag. Und wie lohnend es gewesen wäre, mehr als nur knapp zwei Tage in Singapur zu verbringen.

Rooftop-Garden am Capitaspring-Gebäude

Singapur hat mich überrascht, weil es anders als so manch’ arabische Glitzer-Stadt sehr viel Seele hat und weil die Stadt sehr grün ist. Weil Singapur eine spannende Geschichte hat, die bis in die heutige Zeit hinein weiterlebt und in den verschiedenen Stadtvierteln noch so deutlich zu finden ist, trotz der vielen Hochhäuser. Und selbst – oder gerade – von den Hochhäusern haben viele einen ganz besonderen Charme, fügen sich in die Stadt ein, ergänzen sie und halten viele Überraschungen bereit.

Marina Bay Cruise Center

Die Mein Schiff 5 macht am Marina Bay Cruise Center fest, …

… mit Blick auf die Skyline Singapurs …

Skyline von Singapur, Blick vom Kreuzfahrt-Terminal aus

… und auf zahllosen Fracht- und Tankschiffe, die vor der Stadt auf Reede liegen.

An den beiden Tagen, an denen die Mein Schiff 5 in Singapur liegt, machen wir Ausflüge, die man im Wesentlichen so auch regulär über TUI Cruises buchen kann, entdecken aber auch noch ein paar Geheimtipps für individuelle Landgänge. Denn Singapur eignet sich durchaus auch dafür, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden oder eine von der Reederei unabhängige Tour zu buchen, dann freilich ohne deutschsprachige Leitung.

Merlion Park

Den Anfang machen wir aber im Merlion Park, am Wahrzeichen Singapurs, der Merlion-Statue mit Blick auf das bekannte Hochhaus Marina Bay Sands.

Der Merlion ist eine mystische Kreatur, halb Löwe, halb Fisch. Die 8,6 Meter hohe Statue speit Wasser aus ihrem Maul und blickt auf die Bucht unterhalb des Marina Bay Sands …

Marina Bay Sands und der bekannteste Infinity-Pool der Welt

Das weltbekannt Marina Bay Sands Hotel mit seinem riesigen Infinity-Pool, der sich über den Dächern der drei Hochhaustürme erstreckt, ist erst einmal eines dieser typischen Instagram-Motive. Cool, faszinierend, spektakulär – für mich aber nicht das Highlight der Stadt, nicht weil es nicht spektakulär wäre, sondern weil es faszinierendere und überraschendere Attraktionen in Singapur gibt.

Wir haben zum Sonnenuntergang einen Tisch im Restaurant der Cé La Vi Skybar im Rooftop des Marina Bay Sands im 57. Stockwerk des Gebäudes reserviert. Es ist Singapurs höchstgelegene (aber nicht die beste) Open-Air-Cocktailbar. Das Essen im Restaurant ist dagegen sehr lecker, die Preise allerdings entsprechend hoch. Doch allein für die Sonnenuntergangsstimmung bei einem warmen, sanften Wind mit Blick übers Meer und die Stadt ist es das wert.

Tipp: Wer am Marina Bay Sands die beste Aussicht haben möchte, sollte die Auffahrt zur Aussichtsplattform buchen. An den Infinity-Pool kommt man dabei allerdings nicht. Reserviert man einen Platz in der Rooftop-Bar oder dem zugehörigen Restaurant, kann man den Pool zwar immerhin sehen, darf aber nicht hinein – der Bereich ist nämlich für die Hotelgäste reserviert.

Und auch auf die Aussichtsplattform kommt man von der – ohne Zweifel sehr coolen – Rooftop-Bar nicht, sodass die reine Aussicht auf die Stadt von der Aussichtsplattform die beste ist. Für die Aussicht gibt’s aber auch eine attraktive Alternative.

Geheimtipp: Urban Gardening am Capitaspring-Gebäude

Eine vielleicht noch spektakulärere und noch dazu kostenlose Aussicht auf Singapur als vom Marina Bay Sands bietet sich vom Dachgarten des 280 Meter hohen Capitaspring-Gebäudes.

Und dabei ist die Aussicht vom Capitaspring noch nicht einmal das Faszinierendste an dem Gebäude. Der große Sky Garden am Dach des Capitaspring-Gebäudes heißt inoffiziell Chef’s Garden und das hat seinen Grund.

Sky Garden am Capitaspring-Gebäude
Sky Garden am Capitaspring-Gebäude

Hier wird Gemüse und Kräuter für das Farm-to-Table-Restaurant auf der obersten Etage des Gebäudes angebaut, in Bio-Qualität natürlich: von Minze bis Kürbis und viele exotische, essbare Pflanzen, wie und der verantwortliche ​Gärtner der Anlage, Brent Purtell, erklärt, den wir zufällig treffen.

Und in den Stockwerken 17 bis 20 haben die Architekten eine „Green Oasis“ integriert, quasi eine Parkanlage auf mehreren Ebenen, mitten in dem Hochhaus.

Der Sky Garden und die Green Oasis ist kostenlos zu besichtigen, jeweils werktags zwischen 8:30 und 10:30 Uhr sowie 14:30 und 18 Uhr – oder wenn man eine Reservierung in einem der beiden allerdings nicht ganz billigen Restaurants Kaarla und Oumi am Dach des Gebäudes hat.

Chinatown und ein kleiner Geheimtipp

Singapurs Chinatown ist ein Touristenmagnet und dennoch einen Besuch wert, schon wegen des Essens. Wir schlendern ein wenig durch die Straßen und trinken bei einer Straßenverkäuferin frisch gepressten Zuckerrohrsaft mit Limette.

Ein kleiner Geheimtipp in Chinatown ist die Singapore City Gallery: Gleich gegenüber des Maxwell Food Centre gelegen, gibt ein riesiges Modell einen Überblick über die Stadt und künftige Entwicklungsprojekte.

Singapore City Gallery

Mittagessen bei buddhistischen Mönchen

Zum Pflichtprogramm auf Singapur-Ausflügen gehört das Mittagessen in einem der Streetfood-Märkte wie dem Maxwell Food Centre mitten in Chinatown. Dort sind früher auf den Straßen verteilte Garküchen nun in einer Martkhalle zusammengefasst. Einige der Streetfood-Stände hier gibt es schon seit mehreren Generationen. Einer der Stände hatte kurzzeitig sogar einen Michelin-Stern. Den Stand gibt es noch, den Stern ebenso wie den ursprünglichen Koch des berühmt gewordenen Hühnchengerichts aber nicht mehr.

In der Markthalle geht es eng, laut und trubelig zu. Das Treiben zu beobachten macht Spaß, zum Essen wünscht man sich aber eine etwas ruhigere Umgebung. Und tatsächlich gibt es gleich nebenan einen Geheimtipp, den nur wenige Touristen kennen.

Im Untergeschoß des Buddha Tooth Relic Temple – der auch als solcher durchaus besuchenswert ist – liegt ein von den Mönchen betriebenes Restaurant im Garküchen-Stil. Der Erlös aus dem guten und günstigen Essen hier unterstützt die Mönche des Klosters. Kaum ein Tourist verirrt sich hierher und die Verständigung mit den Mitarbeitern ist nicht ganz einfach, aber auch das ist Teil des Erlebnisses.

Letztlich weiß man nicht so genau, was man eigentlich auf dem Teller hat – nur, dass es sehr lecker ist.

Der 2007 erbaute Buddha Tooth Relict Temple trägt diesen Namen, weil hier ein angeblicher Eckzahn Buddhas ausgestellt und verehrt wird. Der Zahn liegt in einer riesigen. mit 320 Kilogramm Goldverzierten Stupa. Besichtigung und Eintritt zum Tempel sind kostenlos.

Gardens by the Bay

Zu den weltlichen Wunderwerken Singapurs gehört der botanische Garten „Gardens by the Bay“. Wer beim Gedanken an einen botanischen Garten nun eher gelangweilt ist, sollte diesen Gedanken schnell vertreiben. Die Gardens by the Bay gehören zum Faszinierendsten dieser Art von Attraktionen, was ich je gesehen habe.

Gardens by the Bay

2012 eröffnet, sind Teile der Anlage mit gigantischen Glasdächern überzogen und mit einer ausgeklügelten, auf Nachhaltigkeit optimierten Klimatisierung versehen, die nur etwa 30 Prozent der Energie benötigt wie herkömmliche Systeme.

Ohne, dass das auf den ersten Blick sichtbare wäre, spielen bei dieser Klimatisierung auch die riesigen Baumskulpturen, die Silver Garden Supertrees, dabei eine wesentliche Rolle.

Selbst wenn man sich für Gardens by the Bay nur eine Stunde Zeit nehmen will, wird mit großen Augen staunend vor diesem Wunderwerk auf Technik und Natur stehen. Ich würde für den Besuch eher zwei Stunden empfehlen, für die gesamte Anlage noch mehr.

Peranakan-Häuser und ein Sterne-Restaurant mit Peranakan-Küche

Die Kultur der Peranakan in Singapur geht ursprünglich bis ins 15. Jahrhundert zurück, als der Legende nach eine chinesische Prinzessin den Sultan von Malakka heiratete. Chinesische Kultur vermischte sich in der Folge mit der malayischen, die Nachkommen dieser Verbindung werden Paranakan genannt. In Singapur prägte sich die Peranakan-Kultur im 18. Jahrhundert, als südchinesische Gastarbeiter in die Stadt kamen und blieben.

historische Häuser im Peranakan-Stil
historische Häuser im Peranakan-Stil

Noch heute findet man viele Spuren der Peranakan, beispielsweise auch in der Uniform der Flugbegleiter von Singapore Airlines, aber auch in einer besonderen Küche und in vielen historischen Häuserfassaden in der Stadt. Am bekanntesten dafür ist das Stadtviertel Katong mit einem besonders malerischen Straßenzug an Peranakan-Häusern – die laut unserer Reiseführerin aber aktuell eher renovierungsbedürftig sind. Wir lassen Katong auf unserer Stadt-Tour aus Zeitgründen aus, sehen Peranakan-Architektur aber auch an anderer Stelle im Vorbeifahren.

Dafür aber widmen wir uns der Peranakan-Küche auf höchstem Niveau:  Wir speisen in dem seit 2016 mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Peranakan-Restaurant „Candlenut“ des Küchenchefs Malcolm Lee.

Kräuter spielen eine große Rolle, viele der Zutaten kennen wir in unserer Küche überhaupt nicht und andere wie Tofu, Huhn oder Schwein sind auf ungewohnte Art verarbeitet – und durchweg ein großartiges Geschmackserlebnis, für da es sich lohnt, ein paar Singapur-Dollar mehr auszugeben.

Kurzer Abstecher ins Arabisches Viertel

Eine der faszinierenden Facetten Singapurs ist, wie sich die Stadt von einem Straßenzug zum nächsten verändert, als hätte man einen Schalter umgelegt. Reizvoll ist beispielsweise auch das arabische Viertel, das einen Besuch wert ist, wenn man etwas mehr Zeit in Singapur verbringt.

Wir machen auf unserer Tour lediglich einen kurzen Fotostopp – in anderthalb Tagen kann man einfach nicht alles im Detail erkunden …

Das legendäre Raffles Hotel

Dafür nehmen wir uns etwas mehr Zeit, um das legendäre Raffles Hotel zu besichtigen – und uns anschließend einen Singapore Sling in der Long Bar des Hotels zu gönnen, wo dieser Cocktail einst erfunden wurde.

1887 wurde das Raffles eigentlich als große Villa, deren Zimmer aber schon sehr bald an Reisende vemietet wurden. Nach und nach wurde es dann erweitert, zuletzt 2019 kurz vor der Pandemie, und hat heute 115 Suiten. Kaum vorstellen kann man sich, dass das Raffles 1887 noch am Strand lag. Durch Landgewinnungsprojekte in den nachfolgenden Projekten rückt es aber quasi immer weiter vom Meer weg.

Raffles Hotel, Singapur

Während der Pandemie war das Raffles übrigens, anders als die meisten anderen Hotels Singapurs, nie geschlossen. In Singapur gestrandete, wohlbetuchte Gäste harrten hier aus, bis sie wieder reisen durften.

Dem Charme des Raffles kann man sich kaum entziehen. Das koloniale Flair weht durch die Anlage mit seinen offenen, grünen Innenhöfen. Betreten dürfen das Hotel allergings nur Gäste – für unsere Journalistengruppe hat die Hotelleitung eine Ausnahme gemacht. Aber wer es sich leisten will: Stilvoller und eleganter kann man in Singapur sicherlich nicht absteigen.

Ein Singapore Sling in der Long Bar

Willkommen sind Besucher dagegen in der Long Bar des Raffles – und die stehen gerne auch einmal länger in der Warteschlange um zu bekommen, wofür die Long Bar berühmt ist: Hier wurde der Cocktail „Singapore Sling“ erfunden.

Singapore Sling
Long Bar, Singapore Sling

1915, als es für Frauen als unschicklich galt, in der Öffentlichkeit Alkohol zu trinken, soll der Bartender Ngiam Tong Boon den Singapur Sling so kreiert haben, dass er eher wie ein Fruchtsaft aussieht und mit Kirschlikör und Grenadine-Sirup harmlos rosafarben wirkte.

Long Bar, Raffles Singapore
Long Bar, Raffles Singapore

Ehrlicherweise gehörte der Singapore Sling nie zu meinen Lieblingscocktails, er war mir immer zu süß. Die Long Bar freilich hat mich bekehrt: Nach dem Rezept hier ist der Drink sehr ausgewogen zwischen Süße und Säure – ein wunderbar exotischer Cocktail.

Übrigens ist die Long Bar auch der vermutlich einzige Ort in dem sonst so penibel sauberen Singapur, an dem man in aller Öffentlichkeit Müll auf den Boden werfen darf. Die Schalen der Erdnüsse, die zum Singapore Sling gereicht werden, landen auf dem Fußboden. Einmal am Tag wird aufgewischt. Aber probieren Sie das nirgendwo anders in Singapur – die Strafen sind heftig und Kaugummi ist in dieser Stadt bekanntlich komplett verboten.

Im Rahmen eines geführten Landausflugs kommt man in die Long Bar übrigens ohne Wartezeit. Für die übrigen Besucher gilt derzeit: anstehen und warten, bis ein Platz frei wird. Reservierungen sind, Stand März 2023, nicht möglich.

Bar-Geheimtipp: Atlas Bar im Parkview Square aka „Gotham City“

Und weil wir schon bei Bars sind, zum Abschluss meines Singapur-Überblicks noch ein richtiger Geheimtipp: die Atlas Bar im 2002 fertiggestellten Parkview-Square-Gebäude.

Atlas Bar
Atlas Bar

Wie Parkview Square zu seinem Spitznamen „Gotham City“ kommt, ist auf den ersten Blick klar, wenn man das Hochhaus sieht.

Doch hinter der Fassade verbergen sich nicht nur einige Original-Skulpturen von Salvador Dali, derer allein sich ein Besuch hier schon lohnt …

… sondern auch die schönste Bar, die ich persönlich je gesehen habe, die Atlas Bar. Das Gebäude ist laut Website „inspiriert von den glamourösen Art-Déco-Wolkenkratzern in Europa und New York“ und die Bar ist genau in diesem mondänen „Great Gatsby“-Stil der 1920er-Jahre gestaltet. „Atlas mag groß sein – aber es ist nicht großspurig“, steht ebenfalls auf der Website der Bar und das beschreibt die Atmosphäre dort sehr treffend.

Spontan sollte man sich hier übrigens keine Hoffnungen auf einen Platz in der Bar machen. Spätestens ein paar Tage im Voraus sollte man hier reservieren, wenn man nicht nur schauen, sondern auch einen (oder mehr) der rund 600 Cocktails trinken oder eine der über 1.300 Gin-Marken probieren will, die zur Sammlung der Atlas-Bar gehören. Die Auswahl ist so groß, dass die zahllosen Flaschen, natürlich nicht nur Gin, über hoch aufragende Regale verteilt und nur über lange Leitern erreichbar sind.

Atlas Bar
Atlas Bar

Und weil wir keine Reservierung hatten und für einen Cocktail auf unserer Tour ohnehin keine Zeit mehr gewesen wäre, ist für mich die Atlas-Bar allein schon ein Grund, wieder einmal nach Singapur zu reisen …

Anmerkung*: Cruisetricks.de fuhr auf der Mein Schiff 5 auf Einladung von TUI Cruises und erkundete Singapur auf Einladung des Singapore Tourism Board.
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Cruisetricks.de fuhr auf der Mein Schiff 5 auf Einladung von TUI Cruises und erkundete Singapur auf Einladung des Singapore Tourism Board.

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5 Kommentare

Über den Autor: FRANZ NEUMEIER

Franz Neumeier
Über Kreuzfahrt-Themen schreibt Franz Neumeier als freier Reisejournalist schon seit 2009 für cruisetricks.de und einige namhafte Zeitungen und Zeitschriften. Sein Motto: Seriös recherchierte Fakten und Hintergründe statt schneller Schlagzeilen und Vorurteile, damit sich jeder seine eigene Meinung bilden kann. TV-Reportagen zitieren ihn als Kreuzfahrt-Experten und für seine journalistische Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet. Er wird regelmäßig in die Top 10 der „Reisejournalisten des Jahres“ gewählt und gewann mit cruisetricks.de mehrfach den „Reiseblog des Jahres“-Award.

5 Gedanken zu „Zwei Tage in Singapur: überraschend, faszinierend, beeindruckend“

  1. Singapur ist absolut eine Reise wert. Ich bin inzwischen 3 (oder sogar 4?) x vor oder nach einer Kreuzfahrt dort gewesen. Das erste Mal über Silvester (kleiner Tipp: auf keinen Fall machen, da teuer und rappelvoll. Feuerwerk zentral an der Marina Bay für 10 Minuten) und später habe ich auch 2 Nächte im Marina Bay Sands übernachtet. Letzteres absolut zu empfehlen, da die Magie des Pools nachts noch größer ist! In ihm schwimmen ist schon etwas ganz besonderes!
    Da hast Du in der kurzen Zeit echt viel gesehen und ich werde mir Deinen Bericht abspeichern für meinen nächsten Aufenthalt dort! Erwähnen würde ich aber auch die wahnsinnige Hitze, die zudem noch sehr feucht ist. Für ältere Menschen eine wahre Tortur.
    Ich teile absolut Deine Begeisterung, da zwischen neu auch noch viel altes zu bestaunen ist!

  2. @Silma: Ja, Singapur steht bei mir jetzt gleich wieder ziemlich weit oben in der Liste der Städte, die ich unbedingt nochmal länger besuchen muss. Bei den Temperaturen hatten wir relativ Glück, es was eher unter 30 Grad ;-) Bangkok war mit 35 Grad deutlich intensiver. Aber man hat ja immer mal wieder ein öffentliches Gebäude, Hotel, Museum oder Ähnliches mit Klimaanlage zum Abkühlen. Und ansonsten halt: trinken, trinken, trinken …

  3. in drei Wochen geht es los nach Singapur. Leider nur 2 Übernachtungen, bevor wir unsere Schiffsreise starten, Wir waren schon mehrmals, zuletzt vor ca. 15 Jahren dort; da hat sich schon sehr, sehr viel verändert. Hoffentlich ist der alte Charme der Kolonialzeit noch etwas erhalten.

  4. Hallo Franz,
    wir hatten uns ja letztes Jahr auf der Havila Capella getroffen :)
    Ostersonntag gehts wieder los für 2 Monate nach Australien und einer 35 Tage Kreuzfahrt nach Hawaii, Südsee etc.
    (https://www.princess.com/cruise-search/details/?voyageCode=6310)
    Auf dem Weg nach Sydney ein Stoppover in Singapore. Vor vier Jahren hat uns die Stadt auch überrascht. Alleine zwei Tage braucht man ja schon für das Area um das Marina Sands Hotel (hatten dort auch zwei Übernachtungen).
    Ein weiterer Besuch, wie Du ihn schon in Erwägung ziehst – mach es!
    Auch wenn die Luftfeuchtigkeit extrem ist…ja trinken, trinken … zur Not auch einen (.) Singapore Sling :)

    Ahoi, Christian

  5. Hallo Christian,
    schön von Dir zu hören. Das klingt nach einer großartigen Reise, die Ihr da antretet. Viel Spaß dabei!
    Bei den Singapore Slings würde ich durchaus in Erwägung ziehen, auch zwei oder drei zu trinken – allerdings nur, wenn der Weg zum Hotelbett anschließend nicht weit ist ;-)
    Herzliche Grüße
    Franz

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