Schiffs-Check: AIDAaura und das „AIDA Selection“-Konzept

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AIDA Selection“ bedeutet Reisen auf kleinen Schiffen, lange Hafenliegezeiten und Overnights, regionales Essen, eine Alternative zum Buffetrestaurant und noch ein paar mehr schöne Details: Wir haben uns das neue Konzept auf der AIDAaura im Mittelmeer genauer angesehen.

AIDAaura auf Reede vor Cannes
AIDAaura auf Reede vor Cannes

Angesichts der deutlich größeren, neueren Kreuzfahrtschiffe von AIDA sind die Selection-Schiffe AIDAcara, AIDAaura und AIDAvita die Slow-Cruising-Variante von AIDA. Sie erinnern einerseits an frühere Zeiten der Rostocker Reederei, sind aber vor allem durch das etwas andere Restaurant-Konzept auch für Passagiere interessant, die AIDA bislang wegen des Buffet-Konzepts gemieden haben.

AIDAaura - gut gepflegt
AIDAaura – gut gepflegt

Im heutigen Sinne ist die AIDAaura ein kleines Kreuzfahrtschiff: 633 Kabinen, 202,85 Meter lang, ein Tiefgang von nur 6,2 Metern und eine Tonnage von BRZ 42.289. Und auch das Ambiente des 2003 in Dienst gestellten Schiffs ist eher das eine Klassikers: umlaufendes Promenadendeck mit Holzboden, ein leicht abgestufter Heck-Bereich mit viel Freifläche, relativ großzügige Raumgestaltung.

Trotz ihres Alters ist die AIDAaura in einem sehr gepflegten Zustand, bietet moderne Technik wie etwa Gesichtserkennung für die Bilder im Foto-Shop. Über das schiffsweit verfügbare Wlan lässt sich die inzwischen ziemlich gute Smartphone-App von AIDA nutzen.

Meine Lieblingsplätze auf der AIDAaura

Auf der AIDAaura fällt es mir nicht leicht, mich für nur ein oder zwei Lieblingsplätze zu entscheiden. Zu viele Ecken haben ihren eigenen Reiz.

Hemingway-Lounge
Hemingway-Lounge

Da ist die Hemingway Lounge auf Deck 10 mit einer kleinen Veranda am Sonnendeck: Dort hängen zwei Hollywood-Schaukeln – wunderschön, um gemütlich ein Buch zu lesen oder einfach nur aufs Meer zu schauen. Innen stahlt die Hemingway Lounge koloniales Flair aus, inklusive Kamin und altmodischer Ventilatoren an der Decke.

Ocean-Bar
Ocean-Bar

Für einen Cocktail zum Sonnenuntergang ist die kleine Ocean Bar am Heck auf Deck 7 der schönste Platz. Mit nur einer Reihe von Holzstühlen und kleinen Tischen entlang der Reling fühlt man sich fast wie zu Hause auf der eigenen Terrasse, mit Cocktail-Service und Blick aufs Meer.

Das Ambiente im Selection-Restaurant ist leger und strahlt dennoch eine angenehme Eleganz aus. Auch wenn es ein paar Euro extra kostet: Die ruhige Atmosphäre, der großzügige Platz zwischen den Tischen, der Blick durch die Fenster aufs Meer ist jeden Cent wert. Dazu später noch mehr.

Theater
Theater

Etwas Besonderes ist auch das Theater. Anders als die größeren AIDA-Schiffe mit ihrem Theatrium in der Schiffsmitte hat die AIDAaura ein klassisches Theater. Zwischen den Sitzreihen ist viel Platz und die Bühne ist so nahe am Publikum, dass zwischen Künstlern und Publikum kaum Distanz entsteht. Lediglich die niedrigen Rückenlehnen sind auf Dauer ein wenig unbequem.

Promenaden-Deck
Promenaden-Deck

Ebenfalls ganz klassisch für ein Kreuzfahrtschiff ist das rundum laufende Promenadendeck – oder zumindest fast umlaufend. Denn am Heck unterbricht der Außenbereich des Kids Clubs die Promenade. Dort steigt man ein Deck höher zur Ocean Bar, um rundum zu laufen. Hier führen Treppen beidseitig auch bis hinauf zur Anytime Bar. Für ein paar Stunden in der Nachmittagssonne findet sich auf einem der Decks am Heck immer ein Winkel, in dem man die Beine auf einem der hölzernen Sonnenstühle ausstrecken kann.

Raucherbereiche – vielleicht ein wenig zu großzügig

Nicht mehr ganz zeitgemäß erscheint mir dagegen die Vielzahl der Bereiche, in denen Rauchen explizit erlaubt ist oder geduldet wird.

Klare Trennung von Raucher- und Nichtraucherbereich nur am Pooldeck
Klare Trennung von Raucher- und Nichtraucherbereich nur am Pooldeck

Vor allem in den attraktiven Außenbereichen am Heck – insbesondere Ocean Bar und Anytime Bar – sind Nichtraucher auf Glück angewiesen, wenn sie eine rauchfreie Ecke finden wollen. Auf unserer Reise was das Glück auf unserer Seite, sodass wir damit keine Probleme hatten. Aber AIDA wäre – finde ich – gut beraten, hier eine Lösung zu finden, die für Nichtraucher auf jeder Reise sicherstellt, dass beispielsweise eine Hälfte der Ocean Bar zuverlässig rauchfrei ist.

Selection-Restaurant als Buffet-Alternative

Wer cruisetricks.de regelmäßig liest weiß, dass wir – rein privat betrachtet – keine Fans von Buffet-Restaurants zum Abendessen sind. Betont sei dabei auch, dass hier jeder seine eigenen Vorlieben hat. Weder das eine oder andere ist „besser“. Wir persönlich haben es gerne gemütlich und ruhig, bevorzugen ein mehrgängiges Dinner mit einem schönen Glas Wein, umsorgt von Kellnern.

Selection-Restaurant der AIDAaura
Selection-Restaurant der AIDAaura

Wie geschaffen ist dafür das Selection-Restaurant der AIDAaura, das ehemalige Rossini auf Deck 8 neben der AIDA Bar. Gegen einen moderaten Aufpreis haben wir hier fast jeden Abend der Reise mit herzlichem Service in ruhigem Ambiente ganz entspannt gegessen und den Trubel in den Buffet-Restaurants vermieden.

Selection Restaurant: Preise und Angebot

Das Selection-Restaurant kostet zum Gourmet-Frühstück 9,95 Euro Aufpreis. Das 3-Gänge-Dinner a-la-carte 14,90 Euro (jeweils zuzüglich der Getränke), für zusätzliche Gänge je drei Euro. Wobei die Karaffe Wasser (0,75 l) mit 6,90 Euro reichlich teuer ist, der Wein dagegen moderat sowohl im 0,1- oder 0,2-Glas als auch flaschenweise. Wer sich sechs Gänge gönnen will, zahlt 38,50 Euro. Außerdem gibt es das „3×3 Paket“ für 39,90 Euro, das drei 3-Gänge-Menüs umfasst. Entscheidet sich man an einem oder mehreren dieser Abende für das 6-Gang-Menü, zahlt man die Preisdifferenz auf.


Die Menükarte für das 14,90-Euro-Dinner ist allerdings jeden Abend identisch. Sie umfasst sechs Vorspeisen und Suppen, sechs Hauptgerichte und drei Nachspeisen. Wer täglich im Selection-Restaurant speist, wird also das eine oder andere Gericht zweimal bestellen oder auf die täglich wechselnden 6-Gänge-Menüs ausweichen.

Insgesamt ist das Selection-Restaurant der AIDAaura eine gelungene und preislich moderate Alternative zu den Buffet-Restaurants mit exzellentem Essen und klassischer Bedien-Restaurant-Atmosphäre. Wer AIDA mangels Alternative zum Buffet bislang gemieden hat, findet auf den Selection-Schiffen einen Ausweg – und sollte den Aufpreis fürs Selection-Restaurant einfach von Anfang an in den Reisepreis einrechnen.

Markt-Besuch mit dem Küchenchef

Zur Idee des Selection-Restaurants gehören besondere Landausflüge: Der Küchenchef nimmt eine kleine Gruppe von Passagiere morgens mit auf lokale Märkte zum Einkaufen.

Marktbesuch in Ajaccio mit Küchenchef Michael Krenn und Selection-Chefköchin Teresa Marcan
Marktbesuch in Ajaccio mit Küchenchef Michael Krenn und Selection-Chefköchin Teresa Marcan

Zum Dinner gibt’s dann einen Teil der Einkäufe lecker verarbeitet am Teller. Auf unserer Reise gab es solche Markt-Touren in Ajaccio und Barcelona. Ausführlich habe ich darüber schon am Hafentag in Ajaccio während unserer Reise berichtet: „Marktbesuch mit dem Küchenchef“.

Tipp: Der Markt-Ausflug (38 Euro inklusive 6-Gänge-Menü im Selection-Restaurant) wird nur über handgeschriebene Tafeln im Treppenhaus nahe der AIDA-Bar angekündigt und steht nicht im Tagesprogramm. Wer sich dafür interessiert, fragt am besten gleich zu Beginn der Reise bei der Restaurantleiterin des Selection-Restaurants nach.

Lokale Themen-Ecke im Markt-Restaurant

Käse und Marmeladen aus der regionalen Spezialitäten-Ecke
Käse und Marmeladen aus der regionalen Spezialitäten-Ecke

Im Markt-Restaurant hat Küchenchef Michael Krenn eine Ecke mit regionalen Spezialitäten eingerichtet. Meist gibt es hier exquisiten Käse, Schinken und Wurst von den lokalen Märkten beispielsweise in Cannes, Barcelona oder aus Korsika.

Ansonsten pflegen die beiden Buffet-Restaurants Markt und Calypso täglich wechselnde Themenabende, von Italien über USA bis Südamerika mit entsprechenden Gerichten aus diesen Ländern und Regionen.

„Selection“ im Entertainment

Einige Selection-Besonderheiten bieten die drei kleinsten AIDA-Schiffe auch beim Entertainment. Schließlich haben sie ein klassisches Theater statt des Theatriums der neueren, größeren Schiffen.

Die "AIDA Stars" auf der Theaterbühne der AIDAaura
Die „AIDA Stars“ auf der Theaterbühne der AIDAaura

Die Shows bestreiten die „AIDA Stars“: sechs Sänger und Sängerinnen, zwei Tänzer und eine Akrobatin. Sie sind aber auch mal für Jam Sessions am Pooldeck unterwegs, dann begleitet von einer sechsköpfigen Live-Band.

Neben den Shows der „AIDA Stars“ treten auf der Bühne des Pooldecks auch Gastkünstler auf. Diese „Local Heros“ sind Gastkünstler aus der Region, die an Abenden mit Übernacht-Aufenthalt des Schiff im Hafen an Bord kommen. Auf unserer Reise war das der katalanische Gitarrist Ricard Gil – den wir aber verpasst haben, will wir an dem Abend an Land unterwegs waren.


Ebenfalls zum Selection-Konzept gehört ein Lektor, der in seinen Vorträgen Land, Leute und Kultur der jeweiligen Destinationen und Häfen der Reise präsentiert.

Besonders angenehm: Es gibt an Bord kaum Lautsprecher-Durchsagen. Weder zur Ein- und Ausschiffung, noch für Tender-Zeiten oder Landausflüge. Nur Kapitän und Entertainment-Manager melden sich jeweils zweimal täglich kurz zu Wort. Und weil sich diese Durchsagen nicht in mehreren Sprachen wiederholen, wie das auf internationalen Kreuzfahrtschiffen üblich ist, hält sich das sehr in Grenzen.

Mitmach-Show „Dabei ist alles!“

Neu und speziell für die Selection-Schiffe entwickelt ist die Show „Dabei ist alles!“. Zu dieser spritzigen Mitmach-Show gibt es schon am Eingang zum Theater für jeden eine „Wundertüte“ mit Fähnchen, künstlichem Schnurrbart, Schaumstoff-Mikrofon und Ulk-Brille. Das lässt den passiven Gast Schlimmes ahnen.

"Dabei ist alles"-Show im Theater der AIDAaura
„Dabei ist alles“-Show im Theater der AIDAaura

Als „Highlandboys“-Schotten verkleidete Crew-Mitglieder inklusive des Entertainment-Managers legen zum Anheizen eine „River Dance“-artige Performance auf die Bühnen. Die Musik-Show selbst entpuppt sich dann als leichtfüßiger Spaß, bei dem niemand zu etwas genötigt wird, keine Peinlichkeiten entstehen, sondern alle mitmachen, mitsingen, mitlachen. Kein Grund also, sich zu dieser Show nicht ins Theater zu trauen.

Exkursionen mit den Bordfotografen

Weiter ausgebaut werden die angebotenen Foto-Exkursionen mit dem Fotografen-Team – als besonders individuelle Variante eines Landausflugs.

Portrait-Übungen beim Foto-Workshop in Cannes
Portrait-Übungen beim Foto-Workshop in Cannes

Auf unsere Reise mit der AIDAaura ging eine der Bordfotografinnen mit einer kleinen Gruppe auf fotografische Erkundungstour in Cannes (siehe mein Beitrag „Auf Foto-Workshop mit der Bord-Fotografin der AIDAaura“). In Barcelona soll es bald einen ähnlichen Foto-Workshop an Land geben und äquivalent natürlich auch auf anderen Fahrtrouten.

AIDAaura in interaktiven Panorama-Bildern

(Vollbild-Modus lässt sich mit dem Button rechts unten aktivieren/deaktivieren. Die Vorschau-Bilder blenden mit dem Button links daneben ein/aus.)

Mehr Details zur AIDAaura

Einen detaillierten Schiffsrundgang zur AIDAaura sowie einen ausführlichen Reisebericht finden Sie auf Carmens Cruise Diary („Spanien und Frankreich 3 mit der AIDAaura“), einen Reisebericht mit vielen Fotos von den Hafenstopps in meiner Serie „Kreuzfahrt in den Frühling: Mit der AIDAaura im Mittelmeer“. Alle Details des Schiffs gibt’s außerdem in der Bildergalerie zur AIDAaura.

Fazit: AIDAaura und das „Selection“-Konzept

AIDAaura auf Reede vor Cannes
AIDAaura auf Reede vor Cannes

Das Konzept „AIDA Selection“ ist zum Zeitpunkt unserer Kreuzfahrt mit der AIDAaura erst wenige Wochen im Einsatz, zeigt aber schon deutlich Profil und hat mir – auch aus persönlich-privater Sicht – viel Spaß gemacht. Und AIDA hat wohl noch einige Ideen, das Konzept weiter auszubauen, probiert Neues aus und optimiert bereits Vorhandenes.

Die Stärken von „AIDA Selection“ auf der AIDAaura sind für mich vor allem die individueller gestalteten Angebote wie etwa die Markt-Tour mit dem Küchenchef oder die Fotoworkshops. Es ist die höhere Flexibilität für die Passagiere in den Häfen, weil mehr Zeit bleibt, um auch einmal ungewöhnliche Ausflüge zu machen. Es ist das schöne Erlebnis, eine Stadt einmal am Abend zu erkunden, wenn die anderen Schiffe schon wieder weg sind und mehr Einheimische als Touristen unterwegs sind. Und es ist das Kreuzfahrt-Erlebnis auf einem relativ kleinen Schiff, das auch abseits der großen Kreuzfahrt-Häfen unterwegs ist.

Anmerkung*: Cruisetricks.de fuhrt auf der AIDAaura auf Einladung von AIDA.

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7 Kommentare zu Schiffs-Check: AIDAaura und das „AIDA Selection“-Konzept

  1. Eike on Mai 18, 2017 at 8:04 am

    Wer hätte gedacht, daß wir zwei beim Thema AIDA mal irgendwo einer Meinung sind… ;-)
    Auf der Aura war ich zwar noch nicht, nur auf der baugleichen Vita, aber die Hemingway Lounge hat’s mir da auch angetan. Auch die zu großzügigen Raucherbereiche sind mir ein Dorn im Auge. Wir sind zwar als Balkonkabinenfans meistens auf den Sphinxen unterwegs, aber da hat man leider oft das Problem, daß irgendwelche Nachbarn rund um die Uhr auf dem Balkon rauchen müssen, was den Spaß deutlich mindert. Aber da gebe ich die Hoffnung nicht auf, daß AIDA sich den anderen Carnival-Marken anpaßt und die Balkons zur rauchfreien Zone erklärt.
    Auch was die Pflege der „älteren“ Schiffe angeht, stimme ich Dir zu – ich habe vor kurzem erst die Vita in Hamburg gesehen, und auch die steht da wie aus dem Ei gepellt. Ich sage ja immer, eine AIDA-Kreuzfahrt ohne „Frisch gestrichen“-Schild ist keine AIDA-Kreuzfahrt. :)
    So wie Du keine Buffets magst (ich hingegen schon, mir geht zu viel betüddelt werden schnell auf den Nerv) mag ich keine Nächte im Hafen. Gerade wenn das Schiff sich nachts leicht bewegt, schlafe ich so gut, wie an Land sonst nicht. Das ist mit ein Grund dafür, daß ich gerne auf Kreuzfahrt gehe, und genau das fehlt eben bei der Nacht im Hafen. Da ich ohnehin kein Nachtschwärmer (wohl aber Nachtmensch) bin, verspüre ich auch kein allzu großes Interesse, nachts die Städte unsicher zu machen. Aber da sind die Vorlieben natürlich unterschiedlich.

  2. Franz on Mai 18, 2017 at 8:28 am

    Du hat schon Recht – das Schaukeln zum Einschlaffen ist perfekt. Aber die Overnights gibt’s ja jetzt auch nicht in jedem Hafen. Was ich einfach klasse finde ist, wenn die anderen Schiffe um 17 Uhr ablegen, die Touristen also so gegen 16 Uhr aus der Stadt verschwinden und sich dann „normales Leben“ auf den Straßen einstellt. Das ist ein tolles Erlebnis, das man sonst nur hat, wenn man einem Ort für einige Tag Land-Urlaub macht. Overnight brauche ich dafür nicht zwingend, denn um spätestens 22 Uhr bin ich auch wieder an Bord. Aber das Gefühl, im Restaurant an Land zu sitzen und nicht unter Druck zu stehen, weil ich um 19 Uhr oder um 22 Uhr wieder an Bord sein MUSS, ist schon angenehm. Nimmt die Sorge, das Schiff könnte ohne mich fahren und gibt die (theoretische) Freiheit, so lange sitzen zu bleiben, wie es Spaß macht.

  3. Eike on Mai 18, 2017 at 8:35 am

    Ja, damit könnte ich mich auch anfreunden. Wobei ich eher selten an Land in einem Restaurant hocke, wenn ich mit dem Schiff irgendwo bin. Aber die Städte nach dem Abzug der größeren Touristenmassen erleben, hat was. (Oder wie letztes Jahr in Tallinn, wo unser Schiff an dem Tag das einzige war, gleich ohne die ganzen Massen…)

    Bei meiner nächsten Reise haben wir richtig „tolle“ Zeiten für Oslo: Ankunft 22 Uhr, Abfahrt tags drauf um 14 Uhr. Na ja. Aber die Reise haben wir ohnehin nur gebucht, um die nachfolgende, eigentliche Wunschreise um ein paar Tage an Bord zu verlängern, und in Oslo waren wir auch schon mal. Da ist das verschmerzbar.

  4. oli on Mai 26, 2017 at 9:13 pm

    Hallo zusammen,
    also ich habe jetzt schon viele Betichte gelesen. Was das besondere an AIDA Selection sein soll weiß ich immer noch nicht! Was Ihr beschreibt gab es alles schon auf meinen ersten Aida Touren mit der Cara (z.B. Marktbesuch oder Aufpreis Rossini oder Themen Buffet). Das jetzt auch alles großzügiger sein soll kann ich auch nicht glauben – hat sich an der Anzahl der Kabinen nichts geändert!

    Also was soll das besondere sein an AIDA Selection?

  5. Franz Neumeier on Mai 28, 2017 at 11:38 am

    @oli: Ich habe bewusst nicht verglichen, sondern den Ist-Zustand beschrieben. Der direkte Vergleich zu früher fehlt mir persönlich. Bitte den Beitrag also so verstehen wie er ist: Eine Beschreibung dessen, was jetzt da ist. Ob das besser, schlechter oder anders ist als früher, kann und sollte gerne jeder für sich selbst entscheiden :-)

  6. oli on Mai 28, 2017 at 11:44 am

    Hallo,
    ist nicht als Kritik gedacht gewesen!
    Selbst bei AIDA werde ich nicht schlau! Als ich das erste Mal von AIDA Selection gehört hatte dachte ich es geht in Richtung Mein Schiff mit All inclusive! Weil was richtig nervt bei AIDA sind die überfüllten Restaurants und das wird sich mit Selection wohl auch nicht ändern!!

  7. Franz Neumeier on Mai 28, 2017 at 11:49 am

    Hab’s auch nicht als Kritik verstanden, alles gut :-) Ich denke, dass AIDA das Selection-Konzept auch einfach noch weiter entwickelt wird, einiges ausprobiert. Was bei Costa ja am Anfang bei neoCollection auch nicht anders. Sehr ähnliches Konzept und auch anfangs einfach noch in Entwicklung – auch, weil natürlich auch die Passagiere den Unterschied erst erkennen und lernen müssen ;-)
    Aber klar: Das Schiff lässt sich nicht grundlegend ändern und wir haben gerne den Aufpreis fürs Selection-Restaurant bezahlt, um dem Trubel zu entgehen (und weil wir, wie erwähnt, ohnehin keine Buffet-Fans beim Abendessen sind).

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