Geplante Route der Rhea zu den Liparischen Inseln

Segel-Törn mit der „Rhea“ von Sizilien zu den Liparischen Inseln

Ist das eigentlich eine Kreuzfahrt? Puristen würden sagen: nein, ein Segeltörn. Ich finde: Das schließt sich gegenseitig nicht aus. Wir sind eine Woche lang mit der Segelyacht Rhea von Sailing-Classics im Mittelmeer unterwegs, genauer: Von Syrakus auf Sizilien zu den Liparischen Inseln.

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Im Unterschied zu Kreuzfahrt-Segelschiffen hat bei dem Segeltörn mit Sailing-Classics das Segel-Erlebnis Priorität: Es wird so viel gesegelt wie möglich. Deshalb ist die geplante Route auch nur eine Planung und kein fester Fahrplan. Die See und der Wind bestimmen, ob wir schneller oder langsamer voran kommen, wann wir in welche Bucht einfahren, irgendwo länger bleiben oder früher aufbrechen. Ein ungewohntes Gefühl, wenn man den durchgetakteten Ablauf einer Kreuzfahrt gewohnt ist, aber auch ein Gefühl von Freiheit und Abenteuer.

Ätna, Straße von Messina, Lipari, Stromboli

Der Segeltörn beginnt im Yachthafen von Syrakus auf Sizilien, Dort versuchen wir noch vor der Einschiffung einen schnellen Abstecher nach Noto zu machen, wenn die Zeit reicht, zum Café Sicilia, einer der besten Eisdielen Italiens. Wir segeln entlang der Zyklopenküste nach Aci Trezza bei Catania, immer mit dem Blick auf den Ätna, wenn er sich aus den Wolken traut. Vorbei an Taormina geht es durch die Straße von Messina nach Lipari, dann zur Nachbarinsel Vulcano, im Dunkeln zum Stromboli und durch die Straße von Messina wieder zurück nach Syrakus. Soweit jedenfalls der Plan.

Rhea
Rhea

Die Segelyacht mit dem Namen der Mutter des Zeus

Die Segelyacht Rhea, auf der wir in dieser Woche unterwegs sind, ist benannt nach der Mutter des Zeus – und die griechischen Götter werden uns auf dieser Reise immer wieder begegnen, ebenso wie Odysseus, aber auch viel römische Geschichte.

2017 in Dienst gestellt ist die Rhea eine klassische Segelyacht und zugelassen für maximal 28 Passagiere (sagt man das auf einem Nicht-Kreuzfahrtschiff so?) Ich werde in dieser Woche ganz sicher viel übers Segeln lernen, auch wenn ich schon auf einigen Segelschiffen und Großseglern gefahren bin. Ich werde die Bedeutung von Wörtern wie „Stagsegelketch“ und „Rigg“ nicht nur lernen, sondern verinnerlichen, ebenso wie vermutlich die Namen der verschiedenen Segel und einiges mehr an Segler-Fachbegriffen.

Vor allem aber werden werden wir es genießen, barfuß über das Teakholz-Deck zu laufen, unter freiem Himmel zu frühstücken, direkt von Bord aus baden zu gehen, vielleicht auch ein wenig zu schnorcheln oder die Stand-Up-Paddleboards auszuprobieren.

Anmerkung*: cruisetricks.de reist auf der Rhea auf Einladung von Sailing-Classics.
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