Norwegian Bliss in Southampton

Norwegian Bliss: elegantes Design für das neue Alaska-Kreuzfahrtschiff

Die Norwegian Bliss ist eine interessante Fusion ihrer beiden Schwesterschiffe Norwegian Escape und Norwegian Joy. Von beiden hat sie einige Konzepte und Ideen geerbt. Mit ihrem deutlich eleganteren Design zeigt die Norwegian Bliss, wohin sich die Kreuzfahrtschiffe derzeit Norwegian Cruise Line entwickeln.

Cruisetricks.de hat sich die Norwegian Bliss auf einer kurzen Vorabfahrt von Bremerhaven nach Southampton genauer angesehen, Attraktionen und Restaurants getestet, nach Unterschied und Gemeinsamkeiten zu den Schwesterschiffen gesucht.

Die Norwegian Bliss ist der Norwegian Joy insofern ähnlich, als einige Neuerungen und Fortentwicklungen gegenüber der Norwegian Escape auch wieder auf der Bliss zu finden sind. Andererseits ist sie eigentlich der Norwegian Escape ähnlicher, weil auf der Norwegian Joy für den chinesischen Markt wesentlich mehr Casino- und Shopping-Fläche vorhanden ist, dafür weniger Restaurants und Bars und ein deutlich kleineres Spa.

Observation Lounge

Der im Vergleich zu früheren Norwegian-Schiffen deutlich eleganten Design-Stil ist am deutlichsten in der zwei Decks hohen Observation Lounge zu erkennen: keine bunten Farben, elegante Lounge-Möbel und gedeckten Tönen, heimelige Details wie Bücherregale und dezente Blumenvasen.

Observation Lounge
Observation Lounge

Die Observation Lounge wurde besonders für das Sommer-Fahrtgebiet Alaska entwickelt, um den Passagieren einen vor Wind und Wetter geschützten Aussichtspunkt auf die grandiose Landschaft Alaskas zu bieten. Deshalb gibt es diese Lounge auch bereits auf der Norwegian Joy, die ja ursprünglich mit dem Namen Norwegian Bliss nach Alaska gehen sollte, dann aber relativ kurzfristig für den chinesischen Markt neu konzeptioniert wurde. Auf der Norwegian Escape gab es eine solche Lounge dementsprechend nicht.

Observation Lounge der Norwegian Bliss
Observation Lounge der Norwegian Bliss

Während die Observation Lounge auf der Norwegian Joy nur für Passagiere der Concierge-Kabinenkategorien zugänglich ist, steht die Lounge auf der Norwegian Bliss allen zur Verfügung. Entsprechend mehr Fläche hat die Reederei der Lounge auch spendiert: Auf der unteren Ebene zieht sich die Lounge sehr viel weiter nach hinten und hat dort viele Sitzgruppen, Sessel und Sofas mit bodentiefen Fensterfronten.

Auf dem zurückversetzten Balkon der Observation Lounge befindet sich übrigens ein Teil des „Garden Café“-Buffetrestaurants, abgetrennt durch eine Glas-Brüstung. Von den vordersten Tischen dort hat man also ebenfalls den freien Ausblick nach vorne. Die beiden Ebenen sind aber nicht direkt per Treppe mit einander verbunden.

Buffet-Restaurant "Garden Cafe" mit Balkon zur Observation Lounge
Buffet-Restaurant „Garden Cafe“ mit Balkon zur Observation Lounge

Im Vergleich zur Norwegian Escape führt die neue Observation Lounge übrigens dazu, dass Brücke – wie schon auf der Norwegian Joy – ein Deck tiefer auf Deck 14 statt 15 liegt.

Horizon Lounge in „The Haven”

Ein direktes Pendant zur Observation Lounge gibt es auch für den Suitenkomplex „The Haven“. Die Horizon Lounge auf den Decks 16 und 17 erstreckt sich ebenfalls über zwei Ebenen, die hier mit einer geschwungenen Treppe verbunden sind.

Horizon Lounge - The Haven
Horizon Lounge – The Haven

Eingerichtet ist die Horizon Lounge passend zum Alaska-Thema im Stil einer Blockhütte, rustikal mit Holzoptik und einem stilisierten Baum in der Mitte, aber dennoch elegant.

Auf der unteren Ebene gibt es einen 180-Grad-Blick wie in der Observation Lounge. Die obere, etwas zurück versetzte Ebene geht der Blick nach vorne – seitlich liegen dort einige der teuersten Haven-Suiten. Auf der Joy befand sich auf der oberen Etage ein kleines, exklusives Spielkasino für die Haven-Passagiere.

Anmerkung*: Cruisetricks.de fuhr auf der Norwegian Bliss zwei Tage lang auf Einladung von Norwegian Cruise Line.
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Cruisetricks.de fuhr auf der Norwegian Bliss zwei Tage lang auf Einladung von Norwegian Cruise Line.

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3 Kommentare

3 Kommentare zu “Norwegian Bliss: elegantes Design für das neue Alaska-Kreuzfahrtschiff

  1. Moin zusammen! Die Pressemitteilung der Meyer-Werft für den Brennstart der Norwegian Bliss datiert vom 18. Oktober 2016, übernahme durch die Reederei war am 19. April 2018. Da könnte man doch von einer „Bauzeit“ von exakt 18 Monaten sprechen, denke ich.

  2. @Volker: Ja, ist wohl sinnvoll. Aber zum Brennstart wir das Schiff noch nicht zusammengesetzt, sondern erst einmal die Puzzleteile ausgeschnitten ;-) Denke aber, dass Du Recht hast: Mit meine Bauch-Schätzung im Podcast von einem halben Jahr lag ich wohl ziemlich daneben …

  3. Hallo, Franz! Ja, wie Du schon schriebst: man weiß gar nicht so genau, welchen Arbeitsschritt man denn als „Baubeginn“ definieren soll. Es kann ja sein, dass noch vor dem Brennstart jemand mit dem Weben des Stoffs für die Sofakissen beginnt… ist DAS dann der „Baubeginn“? Also, ich finde, dass der Zuschnitt der ersten Stahlplatten eigentlich sinnvoll wäre, um einen Baubeginn zu definieren, weil hier auf der Reederei zum ersten Mal das Material des Schiffsrumpfes in seine individuelle Form gebracht wird. Kiellegung war übrigens am 24. Mai 2017. Dann aber war doch schon ein ganzer Block fertig gestellt, so dass man auch sagen kann, dass die Zusammenfügung des ersten Blocks ja auch schon der Schiffsbau ist. Von Kiellegung bis Übergabe an die Reederei sind es dann nur noch 11 Monate gewesen, auch ganz schön flott, finde ich. Grüße aus Instanbul :-)

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