Kreuzfahrthäfen: Grönland, Spitzbergen, Kanada

Die Arktis gehört zu den abgelegensten und beeindruckendsten Regionen der Welt. Außer mir Expeditions- oder kleinen Kreuzfahrtschiffen kommt man nur schwer in diese polaren Gewässer. Es locken Gletscher, Eis und Nordlichter, Eisbären, Wale, Walrosse und Seevögel, aber auch eine faszinierende Geologie. Und die Geschichte berühmter Entdecker fühlt man hier hautnah mit.

Grönland

Scoresbysund (Ostgrönland)

Ittoqqortoormiit (Ostgrönland)

Maniitsoq (Grönland)

Maniitsoq, Grönland

Paamiut (Grönland)

Paamiut, Südgrönland

Igaliku (Grönland)

Kayaken in der Bucht von Igaliku

Qassiarsuk (Grönland)

Qassiarsuk

Kanadische Arktis

Hopedale (Nunatsiavut)

Miisionsgebäude der Herrnhuter Brüdergemeinde

Rigolet (Nunatsiavut)

Rigolet

Spitzbergen – Svalbard

Longyearbyen (Svalbard, Norwegen)

Longyearbyen

Barentsburg (Svalbard, Norwegen)

Ny Alesund (Svalbard, Norwegen)

Ny Alesund

Kapp Lee (Svalbard, Norwegen)

Walrosse nahe Kapp Lee

Negribreen (Svalbard, Norwegen)

am Negribreen

Hornsund (Svalbard, Norwegen)

Gnalodden

Samarinbreen (Svalbard, Norwegen)

am Samarinbreen

Bamsebu (Svalbard, Norwegen)

Rentiere in Bamsebu

Bellsund (Svalbard, Norwegen)

alte Fuchsfalle im Bellsund

Gletscher 14. Juli (Svalbard, Norwegen)

Eisbären

Smeerenburg (Svalbard, Norwegen)

Poolepynten (Svalbard, Norwegen)

Poolepynten

Alkhornet (Svalbard, Norwegen)

Rentiere in Alkhornet

Magdalenenfjord (Svalbard, Norwegen)

Hopen (Svalbard, Norwegen)

  • Hopen cruisediary.de – 08/2015

Ost-Grönland ist einer der abgelegensten Orte der Welt und nur sehr wenige Menschen kommen überhaupt hierher. Nur wenige Tiere sieht man hier, dafür aber – mit etwas Glück – grandiose Nordlichter, endlos lange Fjord mit bis zu 1.800 Meter direkt aus dem Wasser aufragende Felswände, spärliche, aber beeindruckende Vegetation und vor allem kann man eine so absolute Stille erleben, wie man sie sonst kaum noch irgendwo auf der Welt findet. Auch menschliche Siedlungen gibt es auf der Ostseite Grönlands so gut wie überhaupt nicht.

Im Westen Grönlands dagegen gibt es zahlreiche Siedlungen mit ihren bunten Häusern und kleinen Fischerbooten in den Häfen. Die Kultur der Grönländer ist hautnah spürbar. Hier begegnet man zudem – noch mehr als in Ostgrönland – gewaltigen Eisberge.

Engen Kontakt zu den Inuit findet man in der kanadischen Arktis in Neufundland und Labrador, zumal hier die Verständigung aus Englisch wesentlich leichter ist als in Grönland. Allerdings kommen in diese Region selbst Expeditionskreuzfahrtschiffe nur recht selten.

Spitzbergen ist dagegen ein im Sommer intensiv befahrenes Gebiet für Expeditionskreuzfahrtschiffe. Die zu Norwegen gehörende Inselgruppe, von den Norwegern Svalbard genannt, verspricht ein großartiges Arktis-Erlebnis mit Eisbären, und Walrossen, Rentieren und Walen. Wer Glück hat, bekommt hier sogar Blauwale und Belugas zu sehen. Aber auch die Geologie ist hier selbst für Laien so greifbar wie selten. Riesige Gletscher laden zu Zodiac-Fahrten entlang der Eiskante und zum Beobachten der Gletscherabbrüche ein.

Faszinierend ist ein Besuch in Ny Alesund, wo sich zahlreiche Forschungsstationen verschiedener Länder angesiedelt haben und mit einem Ankermast für Luftschiffe auch ein historische bedeutender Ort für die Polarforschung zu besichtigen ist. Eher skurril ist ein Abstecher in die russische Bergbausiedlung Barentsburg, in der man sich um ein paar Jahrzehnte zurück in der Zeit versetzt fühlt. Historische Orte begegnen dem Spitzbergen-Kreuzfahrer ansonsten vor allen in Form von Hinterlassenschaften der Walfänger, die hier lange ihrem blutigen Geschäft nachgegangen sind.

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