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mit dem Fat-E-Bike unterwegs auf Fuerteventura

Vulkane, Streifenhörnchen und der „Popcorn“-Beach auf Fuerteventura

E-Bikes mit breiten Reifen bringen uns zu zwei Vulkankratern und einem ganz besonderen Strand auf Fuerteventura. Und was in normalen Zeiten ein Instagram-Selfie-Hotspot ist, haben wir auf dieser Reise fast komplett für uns alleine: den faszinierenden Popcorn Beach.

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Die World Voyager legt im wenig attraktiven Puerto del Rosario an, der Bus bringt uns nach Corralejo mit seinen Sandstränden und Dünenlandschaften. Was in normalen Zeiten eine quirlige Touristen-Hochburg ist, wirkt im Mai 2021wie ein beschauliches Fischerdorf. Die Tische der wenigen geöffneten Restaurants sind gut belegt, aber selbst die Souvenirshop-Hauptstraße ist fast menschenleer, die Geschäfte weitgehend geschlossen.

Wir machen uns auf eine Fahrradtour mit dem Fat-E-Bike auf sandigen Pisten zu zwei Vulkankratern und fahren dann entlang der Küste zurück nach Corralejo. Dank der kräftigen Motor-Unterstützung schaffen wir auch die recht lange Strecke vom Vulkan Hondo bis zur Küste bei strammen Gegenwind, ohne völlig außer Atem zu geraten.

Zur Einstimmung legen wir einen kurzen Stopp am Bayuyo-Vulkan ein, dessen eine Kraterseite offen ist, sodass wir mit ein paar Schritten den Blick auf die Caldera bekommen.

Caldera Hondo
Caldera Hondo

Faszinierender ist aber die Caldera des Vulkans Hondo. Der Kraterrand liegt 273 Meter über dem Meeresspiegel, der Krater ist 70 Meter tief. Ein aus dunklem Vulkangestein angelegter Fußweg führt hinauf zum Kraterrand mit einer kleinen Holzplattform, die etwas in den Krater hinein ragt.

Einige Streifenhörnchen warten hier schon auf Touristen, die sich meist erweichen lassen und den flinken, kleinen Tierchen etwas von ihrer Brotzeit abgeben.

Der „Popcorn Beach“ von Fuerteventura

Zu den Selfie- und Instagram-Hotspots dieser Welt gehört Fuerteventuras „Popcorn Beach“ mit dem eigentlichen Namen „Playa del Bajo de la Burra“.

Popcorn Beach
Popcorn Beach

Vor der Pandemie musste man fürchten, dass es diese Attraktion bald nicht mehr geben würde, so beliebt war der Strand und die Popcorn-förmigen Steine dieses Strandes als Souvenir, obwohl das Mitnehmen des „Popcorn“ eigentlich ein absolutes Tabu ist.

Popcorn Beach
Popcorn Beach

Wobei „Steine“ das falsche Wort ist: Der Strand ist strahlend weiß, nur durchsetzt von kleinen, schwarzen Steinen vulkanischer Herkunft. Die kleinen, weißen Gebilde, die den Strand ausmachen und ihm seinen Spitznamen „Popcorn Beach“ geben, sind Überreste von Algen. Diese Rhodolithen sind Kalkstrukturen von eigentlich roten Algen, die mit der Zeit aber ausbleichen. Von der Brandung werden sie angespült und rund geschliffen – und haben dann optisch eine große Ähnlichkeit mit Popcorn.

Wermut, Tapas und leere Strände

Zurück in Corralejo genießen wir etwas, das früher ganz normal war, sich jetzt während der Pandemie aber wie die große Freiheit anfühlt: Wir dürfen die Ausflugsgruppe verlassen und zwei Stunden lang tun und lassen, was wir wollen. Jedenfalls, solange wir uns an die spanische Maskenpflicht halten – die zumindest am Strand aber wirklich überhaupt niemanden interessiert.

Corralejo
Corralejo

In einem kleinen Restaurant mitten im sonst von Touristen überfüllten Corralejo finden wir einen Tisch im Freien, genießen lokalen Wermut-Wein von der Nachbarinsel Lanzarote und ein verspätetes Mittagessen mit Tapas – Anchovis, lokalen Käse, Kartoffeln mit Mojo, Croquetas und zum Abschluss einen Barraquito.

Bevor es mit dem Bus zurück zur World Voyager im Hafen von Puerto del Rosario geht, machen wir einen Spaziergang entlang des Strands, beobachten Surfer in der Brandung, genießen den warmen Sand unter den Füßen und sind uns bewusst, wie außergewöhnlich solche Momente in diesen Zeiten sind.

Anmerkung*: Cruisetricks.de fährt auf der World Voyager auf Einladung von Nicko Cruises.
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