South Beach von Royal Caribbeans Privatinsel Coco Cay, Bahamas

Mein etwas verrücktes Kreuzfahrt-Jahr 2022: ein paar ganz persönliche Einblicke …

Es ist ein persönlicher Rückblick auf mein Reise- und Kreuzfahrt-Jahr: ganz subjektiv, was mich beeindruckt, irritiert oder geärgert hat, mit privaten Eindrücken und Erlebnissen abseits meiner journalistischen Arbeit in den Reiseberichten und Schiffsportraits.

Überrascht war ich, als ich die Reisen im Jahr 2022 für diesen Beitrag zusammengestellt habe. Ich dachte, ich könnte schreiben „so viel wie 2022 bin ich in den letzten 13 Jahren, seit ich cruisetricks.de mache, nicht gereist“.

Stimmt aber gar nicht, auch wenn es sich so angefühlt hat: Ich war auf 16 Schiffen (okay, das ist rekordverdächtig), insgesamt aber nur 80 Nächte an Bord – in manchen früheren Jahren hatte ich 100 oder sogar 120 Nächte erreicht.

Caviar in the Surf
… auch wenn’s manchmal nicht nach Arbeit aussieht: Caviar in the Surf bei Seabourn, Carambola Beach, St. Kitts

Viele der Reisen waren 2022 nämlich nur kurze, Drei- und Vier-Nächte-Reisen auf neuen Schiffen – siehe meinen kompletten Reisekalender am Ende des Beitrags. Allerdings: Arbeit macht ein Schiff immer gleich viel, ob ich drei oder neun Nächte an Bord bin. 2022 habe ich zeitweise sehr komprimiert und intensiv gearbeitet, um das zu schaffen.

Faszinierende Statistiken, die mich auch selbst überrascht haben

Ich habe mir mal den Spaß gemacht und nachgezählt, wie viel ich 2022 veröffentlicht habe – und war dabei selbst nicht wenig überrascht: Auf cruisetricks.de sind 2022 insgesamt 240 Beiträge erschienen, die durchschnittlich gut 6.000 Zeichen lang sind. Das sind zusammengenommen unglaubliche 1,45 Millionen Zeichen oder umgerechnet in Zeilen von Zeitungsartikeln mit einer typischen Zeilenlänge von 40 Zeichen: 26.324 Zeilen Text.

Mein „Büro in Miami Beach“ – Arbeiten im Hotelzimmer zwischen zwei Reisen

Dazu kommen 370 Bilder bei Instagram und Facebook, über 3.000 Bilder in den Texten bei cruisetricks.de sowie mehr als 7.500 Detailfotos zu Kreuzfahrtschiffen in den Bildergalerien, 1.337 Minuten, Podcast (also mehr als 22 Stunden) und – noch relativ bescheidene, weil erst im August gestartet – 196 Minuten Video.

bei der Arbeit in luftiger Höhe: im Fesselballon über Coco Cay, Bahamas

Der Lohn für meine Arbeit kam schon sehr früh im Jahr: Im März 2022 bekam cruisetricks.de die Auszeichnung als Reiseblog des Jahres 2022 bei „Touristik PR und Medien“ und ich selbst belegte den dritten Platz bei der Kür des Reisejournalisten des Jahres 2022. Es ist ein großartiges Gefühl, wenn die eigene Arbeit so wertgeschätzt wird.

Und dann kommt es auch einmal vor, dass man sich etwas mehr zumutet, aus der Körper bereit ist mitzumachen. Und prompt ist natürlich eine Kollegin mit der Kamera in der Nähe, um solche Momente zu dokumentieren – Danke, Susanne Hamann ;-)

Nickerchen am helllichten Tag im Ausflugsbus in Costa Rica

Neu bei cruisetricks.de in diesem Jahr: Mein Youtube-Kanal

Großen Spaß hat mir seit ein paar Monaten etwas, das ich jahrelang nicht machen wollte: Videos. Eigentlich wollte ich nie zusätzlich auch noch Videos machen – wegen des großen Zeitaufwandes und wissend, dass ich dafür an anderer Stelle weniger Zeit investieren können würde. Ein Tag hat eben nun einmal nur 24 Stunden. Doch jetzt denke ich, ein Konzept gefunden zu haben, bei dem ich mit dem Zeitaufwand zurechtkomme.

Youtube-Kanal von cruisetricks.de: @CruisetricksDe

Ich werde sicher nie ein großer Youtuber werden, das können andere ohnehin besser als ich. Mein klarer Schwerpunkt werden auch weiterhin die Reiseberichte, Schiffsportraits und Sachthemen auf cruisetricks.de sein, immer wieder einmal einen Beitrag etwa für die Bunte oder in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und anderen Print-Medien.

Trotzdem machen mir die Videos einfach großen Spaß und manchmal lassen sich mit bewegten Bildern Dinge besser oder auf andere Weise erzählen, als das mit Fotos und Text möglich ist. Schaut doch mal rein in den Youtube-Kanal von cruisetricks.de: @CruisetricksDe – und abonniert den Kanal auch gleich!

Drei Kreuzfahrten hintereinander, einen Monat nicht zu Hause

Einige Reisen kamen 2022 in sehr knapper Folge hintereinander – mit der verrücktesten Reise, die ich je gemacht habe im September und Oktober: Für drei Kreuzfahrten in Amerika war ich fast einen Monat lang nicht einmal zwischendrin kurz zu Hause. Noch einmal werde ich so etwas wahrscheinlich nicht machen, aber ich hatte auch keine wirkliche Wahl, denn alles passte perfekt zusammen und alle drei Reisen waren für sich genommen wirklich wichtig.

Ich hatte vor allem die vielen Reiseformalitäten unterschätzt, die ich noch unterwegs erledigen musste. Denn selbst so triviale Dinge wie das Ausdrucken eines Boarding-Dokuments sind auf einem Kreuzfahrtschiff zwar irgendwie machbar (Danke an den Concierce der Diamond Lounge auf der Freedom of the Seas), aber doch umständlich und zeitaufwendig.

auf Coco Cay, Bahamas – Freedom of the Seas und Independence of the Seas

Über allem schwebte 2022 auch noch das Thema „Corona“: Ganz viel Maske tragen, um bloß nicht positiv zu werden. Denn dann würde die ganze, komplizierte Reiseplanung wie ein Kartenhaus einstürzen. Besonders Kanada hatte noch sehr strenge Impf- und Test-Regeln. Dass ich letztlich exakt an dem Tag in Kanada einreisen würde, ab dem alle Regeln wegfielen, erfuhr ich erst einige Tage davor. Testkits und Tickets für Testifly hatte ich da längst organisiert – mit der Sorge, wie ich diesen Test überhaupt durchführen könnte, weil man dabei für rund 20 Minuten eine absolut stabile Internet-Verbindung braucht. Sorgen, über die wir heute nur noch schmunzeln.

Und trotzdem bin ich gerade jetzt schon wieder auf in einer ähnlichen Situation, allerdings diesmal nur zwei Reisen direkt hintereinander und immerhin mit einer Nacht im eigenen Bett in München. Wenn zwei besonders spannende Destinationen locken, kann ich einfach nicht widerstehen, auch wenn das viel Stress und einige Spätschichten für die Vor- und Nacharbeit bedeutet …

Freedom of the Seas, MSC Seashore, Seabourn Venture

Warum war diese Dreier-Kombi-Reise so verrückt? Mit der Freedom of the Seas von Miami nach Nassau (Interview mit den Hafenveranwortlichen für den Terminal-Neubau), …

Hafeneinfahrt Nassau
Hafeneinfahrt Nassau

… Coco Cay (diesen beeindruckenden Freizeitpark ansehen und ausprobieren, den Royal Caribbean dort gebaut hat) und ein Blick in die Zukunft des Internets auf Kreuzfahrtschiffen.

Eine Nacht im Hotel in Miami, dann auf die MSC Seashore – eigentlich als schöne Karibik-Route geplant, wegen diverser Hurrikans aber umgeroutet in die Dominikanische Republik. Dafür konnte ich auf dem Schiff den MSC Yacht Club endlich einmal ausgiebig testen – ein Bereich, in dem man nur äußerst selten eine Kabine auf Pressereisen bekommt.

Top Sail Lounge
Top Sail Lounge – Afternoon Tea im Yacht Club der MSC Seashore

Soweit, so gut. Doch der eigentliche Stunt war dann die dritte Reise, die ich aber unbedingt machen wollte, weil schon mehrere Gelegenheiten, die Seabourn Venture zu sehen, zuvor aus Termingründen gescheitert waren. Also: Nach Ankunft mit der MSC Seashore in Miami direkt mit dem Flieger via Montreal nach St. John‘s in Kanada.

Das war zu der Zeit, als so viele Gepäckstücke weltweit liegenblieben oder verloren gingen. Ich war mir fast sicher, dass ich ohne Koffer in St. John‘s ankommen würde. Deshalb hate ich mir vor der Reise schon Airtags und ein altes iPhone 6 zum Tracken meines Gepäcks gekauft.

St. John’s, Neufundland

Das Glück blieb mir treu, der Koffer war da. Dafür musste ich kurz vor 1 Uhr morgens erst eine Weile mit der Faust an die Hoteltür hämmern, bis der Nachtportier mich bemerkte. Eine wirklich hübsche, verschlafene Stadt übrigens, dieses St. John’s in Neufundland. Nur das Wetter ist ein wenig kühl, wenn man gerade zwei Wochen in der Karibik war.

Meine Suite auf der Seabourn Venture: Das schönste Büro der Welt

Meine Suite auf der Seabourn Venture war dann erst einmal während der fünf Seetage bis Puerto Rico (ja, direkt zurück in die Karibik) mein schwimmendes Büro. Die beiden vorausgehenden Reisen mussten verarbeitet werden: Bildergalerien, Videos, Schiffsportraits, Interviews aufbereiten … Ich saß an diesen Tagen jeweils fünf bis sechs Stunden am Schreibtisch – aber immerhin einem Schreibtisch mit der schönsten Aussicht der Welt.

Mein „Büro“ auf der Seabourn Venture (ja, der Champagner war immer griffbereit, aber nicht hilfreich, wenn man danach noch ein paar Stunden konzentriert arbeiten muss und will.)

In San Juan auf Puerto Rico hatte ich vor allem ein ganz spezielles Ziel: Die Bar des Restaurants Barrachina in der Altstadt. Hier wurde nämlich der Piña Colada erfunden. Nach dem Royal Hawaiian für den Mai Tai nun also die zweite Original-Bar eines Cocktail-Klassikers in diesem Jahr. Ich glaube, da muss man einfach einmal gewesen sein. Blöd nur, wenn man dann an der Bar zahlen will und versehentlich die ADAC-statt der Kreditkarte eingepackt hat. Mein restliches Bargeld reichte gerade so aus, um auch noch ein nicht allzu peinlich kleines Trinkgeld zu geben.

Ein (oder zwei) Piña Colada an der legendären Bar des Restaurants Barrachina

Letzte, echte Herausforderung: Von Barbados mit dem einzigen verfügbaren Direktflug, American Airlines, zurück nach Miami, dort eine Nacht im Hotel und am Tag darauf zurück nach Deutschland. Und der Flug wäre beinahe schiefgegangen: Wir hatten das Gate schon verlassen, waren aber noch am Boden, als ein älterer Passager einen Schwächeanfall erlitt und sich über sich und seine Sitznachbarn erbrach – kein schöner Geruch, ich saß nur zwei Reihen entfernt, und eine schreckliche Situation für den betroffenen und seine Frau. Erst eine Stunde später hoben wir letztlich in Barbados doch noch ab.

Ja, nach dieser abenteuerlichen Reise – auf der trotz aller Sorge alles in beeindruckender Weise glattgelaufen ist – habe ich mir auf diesem MIA-MUC-Flug ein Business-Class-Upgrade aus meinem Meilenguthaben bei Lufthansa gegönnt. Was für ein Unterschied zur Economy und doch eben nur eine Ausnahme. Das passte gut zu dem Luxus, den ich die vorausgegangenen Tage bei Seabourn erlebt hatte – inklusive Langusten vom Grill und Champagner am Strand.

Die singende und tanzende Crew aus Samoa

Es sind dann aber oft die kleinen, unplanbaren Dinge, die mit persönlich auf einer Reise beeindrucken und glücklich machen. Einer diese Momente war 2022 der Crew-Wechsel auf der MSC Divina oder MSC Seashore:

Eine Gruppe von aus Samoa stammenden Crew-Mitgliedern singt und tanzt auf der Pier in Puerto Plata – und rettet nebenbei noch einem Passagier-Paar der MSC Divina ihren Urlaub (siehe: „Zwei Passagiere verpassen beinahe ihr Schiff – feiernde Crew aus Samoa rettet sie“). Ein großartiger und glücklicher Augenblick, der mich tief in der Seele berührt hat.

Die schwebende Ballon-Tänzerin

Einen anderen dieser besonderen Momente habe ich während der Tauffeierlichkeiten für die Costa Toscana in Barcelona erlebt. Es war eine konservativ-schöne Taufe, ein runder Event, wie ich ihn aber zugegebenermaßen und berufsbedingt natürlich schon oft erlebt habe. Mit einer Taufpatin, die ich davor nicht kannte – die spanische Eurovision-Song-Contest-Teilnehmerin Canel.

Kapitän Pietro Sinisi, Costa-CEO Mario Zanetti, Taufpatin Chanel
Kapitän Pietro Sinisi, Costa-CEO Mario Zanetti, Taufpatin Chanel

Sie gönnte uns einen witzigen Moment, als sie mit ihrem Taufspruch allzu schnell vorpreschte und dabei beinahe den priesterlichen Segen vereitelt hätte. Der Blick, den sie später deshalb mit dem Kapitän auf der Bühne austauschte, spricht für sich und machte mir Chanel sehr sympathisch.

Es schloss sich einer dieser leichten, unbeschwerten Sommerabende an, wie man sie nicht allzu oft erlebt. An dem alles eine wunderbare Leichtigkeit hat, der Sekt im Glas besonders gut schmeckt, obwohl er bei sommerlichen Temperaturen schnell warm wird und man am liebsten die Zeit einfach anhalten will.

„Molecule Show“ zur Taufe der Costa Toscana
„Molecule Show“ zur Taufe der Costa Toscana

Und in diesem Moment schwebt plötzlich eine Tänzerin, an unzähligen Luftballons hängend, neben der Costa Toscana in der Luft und löst damit ein Glücksgefühl aus, das einem die Augen ein wenig feucht werden lässt.

Mein Interview mit einem früheren Crew-Mitglied aus Mauritius und sein Pandemie-Schicksal

Und dann sind da die Situationen in einem Arbeitsjahr, die einen betroffen machen und grübeln lassen. Es ist ein Rückblick in eine gar nicht so ferne Vergangenheit, den Beginn der Pandemie-Pause für die Kreuzfahrt. Es ist der Blick auf das Schicksal von einzelnen Menschen, die einem noch einmal einen ganz anderen, viel emotionaleren Einblick in das geben, das da 2022 passiert ist: „Nach so langer Zeit wieder einen Fuß an Land zu setzen: ein fantastisches Gefühl“.

zurück in der Heimat, auf Mauritius (Bild: Thamalassen „Gan“ Sungaralingum)
zurück in der Heimat, auf Mauritius (Bild: Thamalassen „Gan“ Sungaralingum)

Mit meinem Interview-Partner Gan auf Mauritius bin ich bis heute per Whatsapp immer wiedermal in Kontakt. Für ihn hat alles ein gutes Ende genommen. Bedrückend ist seine Geschichte dennoch.

Und dann war da noch dieser positive Test im Juli …

Mit konsequenter Vorsicht und bis heute konsequentem Tragen einer FFP2-Maske konnte ich Covid-19 lange erfolgreich aus dem Weg gehen. Ich bin kein ängstlicher Menschen, aber die Maske trage ich weiter, weil ein positiver Test bei meiner engen Reiseplanung immer die Absage von mindestens einer Reise bedeuten würde. Also lieber übervorsichtig sein.

Zum Werft-Besuch bei der Norwegian Prima in Marghera im März 2022 – die Maske sitzt und schützt.

Und trotzdem hat es mich dann im Juli 2022 erwischt. Angesteckt habe ich mich mit höchster Wahrscheinlichkeit bei einem meiner Sitznachbarn im Flieger von München nach Helsinki auf dem Weg zur Taufe der SH Vega von Swan Hellenic. Am Schiff konnte ich mich eigentlich nicht angesteckt haben, weil die Symptome dafür schon viel zu früh kamen. Ich war ja nur drei Tage an Bord – das ist noch einmal eine andere Geschichte …

In Helsinki im Juli dagegen war es an diesem Punkt schon zu spät, wie ich drei Tage späte feststellen musste.

Das Timing für die Corona-Infektion war jedenfalls perfekt, denn ich hatte erst zwei Wochen davor meine vierte Impfdosis bekommen. Entsprechend hatte ich lediglich drei oder vier Tage etwas Halskratzen und einen leichten Schnupfen. Glück gehabt.

SH Vega: Die Kreuzfahrt, die keine werden sollte

Ein schönes Schiff, die SH Vega, und ein spannender Werftbesuch bei der SH Diana, die in Helsinki gleich nebenan im Bau war, als die SH Vega dort getauft wurde.

Eigentlich hätte ich auch ein paar Tage mitfahren wollen, doch die Abfahrt verzögerte sich. Zunächst gab es noch irgendein technisches Problem, bei einem Schiff frisch aus der Werft nichts Ungewöhnliches. Dann allerdings fehlten noch einige Papiere: Die SH Vega hatte noch keine Registrierung.

SH Vega bei Helsinki Shipyard
SH Vega bei Helsinki Shipyard – am Tag der Taufe noch auf den Bahamas registriert (oder doch nicht?)

Morgen rieb (nicht nur) ich mir erst einmal die Augen, als am Heck plötzlich „Panama“ und nicht mehr – wie noch am Tag zuvor – „Nassau“ stand und die panamaische statt der bahamischen Flagge wehte.

Eigentlich hätte das Schiffe aber in Malta registriert werden sollen. Weil sich die Registrierung in Malta aber offenbar unerwartet verzögerte, hatte die Reederei die Unterlagen parallel auch in Panama und auf den Bahamas eingereicht. Panama war dann schneller, weil auf den Bahamas gerade Feiertag war. Und so fährt die SH Vega also nun unter panamaische Flagge.

Weil sich die Abfahrt durch diese Aktion aber weiter verzögerte, flog ich von Helsinki aus wieder zurück nach München, ohne einen Meter mit dem Schiff gefahren zu sein. Wäre ich an Bord geblieben, hätte ich es nicht mehr rechtzeitig zu einem wichtigen Termin zu Hause geschafft – der sich dann wegen meiner Corona-Infektion aber ohnehin erledigte.

Die Taufe der MSC World Europa in Doha – mein zwiespältiges Katar-Erlebnis

Die politisch schwierigste Reise des Jahres war die zur Taufe der MSC World Europa nach Doha in Katar. Kurz vor der Fußball-WM nahm die Kritik an dem Wüstenstaat deutlich zu. Aber das Thema will ich an dieser Stelle nicht noch einmal diskutieren, das ist zur Genüge geschehen. Und letztlich war ich in Katar nicht wegen des Landes oder der Fußball-WM, sondern um die neue MSC World Europa zu sehen – und das hat sich gelohnt, denn sie ist ein wirklich interessantes und besonderes Kreuzfahrtschiff.

MSC World Europa in Doha
MSC World Europa in Doha

Dennoch war diese Reise alles andere als unbeschwert und ein seltsamer Kontrast zwischen einem – ja – schönen Land mit sehr gastfreundlichen Menschen einerseits und dem seltsamen Gebaren der Regierung, ihrer Vertreter und der mehr als peinlichen Rolle der Fifa. Zur Taufe der MSC World Europa erschien übrigens auch noch ein gewisser Gianni Infantino. Er setzte sich zur Scheich-Familie in die erste Reihe, wurde aber weder vorgestellt noch offiziell begrüßt. Und immerhin durfte er auch nichts Peinliches ins Mikrofon sprechen.

Die unsympathischste Person, der ich auf meinen Reisen in diesem Jahr begegnet bin: Akbar Al Baker, CEO von Qatar Airways

Dafür durfte Akbar Al Baker, CEO von Qatar Airways und Co-Sponsor des Tauf-Events, in seiner Rede zur Schiffstaufe unwidersprochen behaupten, dass alles, was wir Journalisten so an Negativem über Katar schreiben würden, rundweg „Fake News“ seien. Spätestens ab diesem Moment hatte ich mich in Katar nicht mehr wohl oder willkommen gefühlt. Ich wäre jedenfalls gerne mit einer anderen Airline als Qatar Airways nach Hause geflogen, wenn es eine sinnvolle und bezahlbare Alternative gegeben hätte.

Ein Bild, das ich während der Reise bei Instagram gepostet habe, bringt meine zerrissene und wunderliche Stimmung in Katar ganz gut zum Ausdruck:

Meine erste Achterbahnfahrt auf einem Kreuzfahrtschiff

Man kann endlos darüber streiten, ob eine Achterbahn auf einem Kreuzfahrtschiff „etwas zu suchen hat“. Ich sage: sinnlose Diskussion. Man muss es ja nicht mögen. Aber man sollte es auch niemandem mies machen, der sich dafür begeistern kann. Die Achterbahn auf der Carnival Celebration (und Mardi Gras) tut ja niemandem weh. Warum also nicht?

BOLT-Achterbahn, Carnival Celebration
BOLT-Achterbahn, Carnival Celebration

Persönlich habe ich eine gewisse Verbindung zu der Achterbahn – sie wurde nämlich hier in einem kleinen Ort bei München gebaut, von dem deutschen Unternehmen Maurer Rides. Die Achterbahn der Mardi Gras hatte ich hier, quasi vor meiner Haustür, schon im Probe-Aufbau gesehen.

Die Achterbahn für die Mardi Gras – Probeaufbau bei Maurer Rides nahe München

Also freute ich mich sehr, als ich nun auf der Carnival Celebration die Gelegenheit hatte, die „Bolt“-Achterbahn endlich einmal zu erleben. Und was soll ich sagen, ich hatte riesigen Spaß dabei. Hätte ich an Land mit einer solchen Attraktion auch, aber am Schiff gibt’s durch die Höhe über dem Meer noch einmal einen besonderen Kick. Übrigens hat mir persönlich auch fast alles andere auf der Carnival Celebration sehr gut gefallen …

Hawaii, Norwegen, Costa Rica – drei Traumziele in einem Jahr

Wäre ich nicht schon einmal in Hawaii gewesen, hätte diese Reise ebenfalls meine Bucket List um einen Punkt reduziert. Doch das schmälert das Erlebnis „Hawaii“ mit der Pride of America von Norwegian Cruise Line in keiner Weise – zumal die Reederei uns bis ans Limit verwöhnte, um uns Hawaii von seiner schönsten Site zu zeigen.

Meeresschildkröte vor Maui
beim Schnorcheln mit Meeresschildkröten vor Maui

Ursprünglich sollte diese Reise schon Ende Januar stattfinden, wurde dann aber verschoben, weil sich der Neustart der Pride of America nach der Pandemie-Pause verzögerte.

beim Cruise Terminal in Honolulu, Pride of America
beim Cruise Terminal in Honolulu, Pride of America

Viel Spaß hat mir dabei schon im Vorfeld die Recherche zur Geschichte der Kreuzfahrt auf Hawaii gemacht. Und diesmal habe ich auch endlich ein (oder vielleicht auch zwei) Mai Tai in der Bar probiert, in der dieser Cocktail erfunden wurde, im Royal Hawaiian Hotel direkt am Strand von Waikiki – wieder einer dieser ganz besonderen Momente, obwohl sie auf den ersten Blick eher nebensächlich erscheinen.

morgens an Deck ...
mit der Havila Capella in Norwegen – eines Morgens an Deck …

Ein immer wieder großartiges Erlebnis ist Norwegen, diesmal Ende März noch halb im Winter, mit jedem Wetter von strahlendem Sonnenschein bis zum Schneesturm. Das Besondere auf dieser Reise war aber auch das Schiff: die Havila Capella.  Denn nach vielen Jahren des Monopols hat Hurtigruten auf der norwegischen Küstenroute nun wieder Konkurrenz. Eine gewisse Faszination, wenn auch leicht dramatischer Art, hat auch die Geschichte die Finanzierung der Havila-Schiffe – die fiel nämlich unter Russland-Sanktionen und erforderte seitens der Reederei komplizierte, juristischen Winkelzüge, um sich aus diesem Problem herauszuwinden.

mit der Star Clipper in Costa Rica
mit der Star Clipper in Costa Rica

Und dann zum Jahresende noch Costa Rica, ein Land, in das ich schon sehr lange einmal reisen wollte, mit einem Schiff, das ich schon vor einiger Zeit zu meinem subjektiv-persönlichen Lieblingsschiff erkoren habe, die Star Clipper.

hoch hinaus – zumindest physisch, beim Mast-Klettern auf der Star Clipper (Bild: Martin Wein)

Nur der Temperatursturz bei der Heimreise von tropischen 25 bis 30 Grad zu kalten Null zu Hause in München hat mir zu schaffen gemacht – aber das nimmt man gerne in Kauf für einen solchen Abschluss eines auch sonst sehr faszinierenden und erlebnisreichen Kreuzfahrtjahres.

Airtag vergessen – wie dämlich von mir …

Wer crusietricks.de schon länger liest, erinnert sich vielleicht an mein Koffer-Drama von 2014 mit Air France und Kuba. Ich fürchtete schlimmstes, als klar war, dass ich nach Costa Rica mit Air France fliegen musste – und natürlich wieder über meinen persönlichen Albtraum-Flughafen Paris Charles de Gaulle.

alle Gepäckstücke „Bei dir“ – ein beruhigendes Gefühl

Um es vorwegzunehmen: Diesmal ist alles gut gegangen, mein Koffer landete planmäßig in San Jose, Costa Rica, und nicht in Manitoba, oder Istanbul oder sonst irgendwo in der Welt. Dennoch war vielleicht der Moment in 2022, in dem ich mich am meisten über ich selbst geärgert habe: Ausgerechnet für diesen Flug hatte ich nämlich vergessen, ein Airtag in meinen Koffer zu packen. Das hätte verhindern können, dass Air France mich nicht wieder wie damals in Kuba tagelang an der Nase hätte herumführen (das freundliche Wort für „belügen“) können über den Verbleib des Koffers.

Erstaunliches bei der Security am Pariser Airport

Über Paris werde ich auch in Zukunft nur sehr ungern fliegen. Aber der gute Service und das recht gute Essen bei Air France in der Economy Class hat mich zumindest ein kleines Stück mit dieser Airline versöhnt. Wenn da nicht dieser schreckliche Airport wäre – mit auch diesmal wieder einem Erlebnis der seltsamen Art:

Junge, weibliche Security-Mitarbeiter checkt meinen Fotorucksack – nichts Ungewöhnliches, das Ding ist so vollgepackt, dass das öfter vorkommt. Sie ist nett, geradezu lustig, scherzt nebenbei – sehr unprofessionell – mit einem Kollegen darüber, dass er in sie verliebt sei und was ich davon halten würde.

Währenddessen packt sie meinen Rucksack komplett aus, legt jedes einzelne Teil in eine der Plastikwannen. Ganz zum Schluss macht sie einen Abstrich-Test für Sprengstoff. Selbst an dem sehr strengen Flughafen München wird entweder die Tasche geprüft oder ein Sprengstofftest gemacht, meist letzteres, weil es weniger Aufwand ist.

Und dann der Clou: Sie schiebt mir meinen leeren Rucksack und die vollgeladene Wanne mit meinen Sachen hin und sagt: „Danke, das wars.“ Einpacken darf ich alles selbst. So etwas habe dann auch ich auf meinen vielen Flugreisen noch nie erlebt. Paris bleibt mein Anti-Lieblingsflughafen.

Bitte ein wenig mehr Gelassenheit …

Und dann war da noch dieses „Reichsbürger“-Foto (jedenfalls in der verqueren Vorstellung in einem Facebook-Kommentar), das ich vom traumhaften Flamingo-Beach in Costa Rica auf Instagram gepostet habe. Da fiel mir nicht mehr viel dazu ein, außer dem sehnlichen Wunsch, den ich in diesem Jahr schon mehrfach hatte: Leute, bitte entspannt Euch mal wieder ein wenig.

Ich war in Costa Rica. Das beliebteste, lokale Bier dort heißt „Imperial“ und deren Logo ist ein Adler. Kein politisches Bekenntnis, keine versteckte Botschaft, keine Provokation – da muss man erst einmal drauf kommen … Nein, es ist einfach nur ein entspanntes Foto von einem wirklich schönen Strand.

Ich werde jedenfalls auch in Zukunft nicht vor jedem belanglosen Strandfoto erst eine umfassende, mehrstufige Political-Correctness-, Woke- und „könnte es sonst noch irgendjemanden in seiner kleinen Scheuklappenwelt stören?“-Prüfung durchführen …

Drei Punkte auf der Bucket List abgehakt

Auch ein paar Punkte zum Abhaken auf meiner Bucket List hat das Jahr 2022 übrigens gebracht:

  • Meine erste, echte Jungfernfahrt: Man sollte es nicht glauben, aber die Reise auf der Norwegian Prima war in den über 13 Jahren, in denen ich diesen Job nun schon mache, meine erste, echte und vollständige Jungfernreise eines Kreuzfahrtschiffs.
  • Meine erste Laudation: Im Februar durfte ich auf der Otto Sverdrup in Hamburg die Laudation halten bei der Verleihung des Ehrenpreises der Vereinigung Deutscher Reisejournalisten (VDRJ) an Hurtigruten-CEO Daniel Skjeldam. Als Mitglied des erweiterten Vorstands der VDRJ hatte ich Hurtigruten wegen des Umwelt-Engagements für diesen Preis vorgeschlagen und dafür die Zustimmung der Hauptversammlung bekommen.
VDRJ Ehrenpreis 2022 für Daniel Skjeldam, Hurtigruten Group
VDRJ Ehrenpreis 2022 für Daniel Skjeldam, Hurtigruten Group (von links: Rüdiger Edelmann (VDRJ-Vorsitzender), Preisträger Daniel Skjeldam, Marina Noble (Geschäftsführerin VDRJ-Ehrenpreis), Franz Neumeier (Laudator), Daniel Fjellaksel (Kapitän der Otto Sverdrup).
  • Eine Reise nach Costa Rica: Von Costa Rica habe ich schon lange geträumt, mit der Star Clipper hatte ich nun im Dezember die Gelegenheit, dorthin zu kommen. Und in keiner Weise bereut. Und ein Faultier in freier Wildbahn (genauer: auf einem hohen Baum) gesehen. Check.

Meine zehn persönlichen, kulinarischen Highlights 2022

Die norwegischen Tapas bei Havila, …

Rosa gebratenes Rentierfilet (Gold-Menü)
Rosa gebratenes Rentierfilet

…die ziemlich extravagante, aber enorm nachhaltige (und, auch wenn’s nicht so aussieht, richtig leckere) Plankton-Creme mit Tintenfisch und Seereis im Archipelago-Restaurant des Drei-Sterne-Kochs Ángel León auf der Costa Toscana, …

Plankton-Creme, Tintenfisch, Seereis
Plankton-Creme, Tintenfisch, Seereis

… eine in Salz gebackene, gefüllte Zwiebel auf der SH Vega von Swan Hellenic, …

in Salz gebackene, gefüllte Zwiebel
in Salz gebackene, gefüllte Zwiebel

… ein grandioses Dinner im „La Reserve“ der Marina von Oceania Cruises …

Jakobsmuschel auf heißem Stein
Jakobsmuschel auf heißem Stein

… Seven Layer Chocolate Cake in Cagney’s Steakhouse der Pride of America, …

Seven Layers Chocolate Cake
Seven Layers Chocolate Cake

… Coco Lobster Sandwich im Coco Beach Club auf Royal Caribbeans Privatinsel Coco Cay, …

Cabana-Burger
Coconut Crusted Lobster Sandwich im Coco Beach Club

… Jambalaya in Emeril’s Bistro 1397 auf der Carnival Celebration, …

Emeril's Bistro 1937 - Jambalaya
Emeril’s Bistro 1937 – Jambalaya

… das Cioppino in Rudi’s Seagrill, ebenfalls auf der Carnival Celebration, …

Rudis Seagrill - Cioppino
Rudis Seagrill – Cioppino

… das Chateaubriand auf der Star Clipper, …

Chateaubriand with truffle sauce
Chateaubriand with truffle sauce

… und Langusten vom Grill bei Seabourn.

Languste vom Grill
Languste vom Grill

Ein paar private Momente …

Natürlich bestand nicht mein komplettes Jahr 2022 nur aus Arbeit. Ein paar schöne, private Momente waren auch dabei, sowohl auf Reisen, als auch zu Hause in München …

Mein Kreuzfahrt-Kalender 2022

80 Nächte habe ich 2022 an Bord von insgesamt 16 Kreuzfahrtschiffen verbracht – von Luxus bis Massenmarkt, von ganz klein bis sehr groß, mit deutschen, europäischen, internationalen und amerikanischen Schiffen. Hier habe ich noch einmal alle meine Kreuzfahrtschiffe 2022 zusammengefasst, auf denen ich zumindest zwei Nächte an Bord verbracht habe:

Anmerkung*: Auf den in diesem Beitrag erwähnten Reisen war ich in der Regel auf Einladung der jeweiligen Reederei.
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6 Kommentare

6 Gedanken zu „Mein etwas verrücktes Kreuzfahrt-Jahr 2022: ein paar ganz persönliche Einblicke …“

  1. Sehr schön geschrieben. Ich wünsche Dir für 2023 weitere so interessante, lustige und beeindruckende Erlebnisse und Reisen.

  2. Die ganze Kreuzfahrtwelt auf einer Seite, in einem Rutsch – das ist mein Lieblingsreiserückblick 2022! Schwer beeindruckt haben mich auch die Zahlen: Du hast wirklich 1,45 Millionen Zeichen geschrieben? Wow! In Sachen Produktivität bist Du mein großes Vorbild! Danke für die tollen Texte, Fotos und Videos sagt Kirsten, Freundin von Welt

  3. Liebe Kirsten,
    ja, die Zahl „1,45 Millionen“ hat mich auch ein wenig aus den Socken gehauen, aber ich habe es nochmal nachgerechnet und es stimmt wirklich. Und da sind ja die unzähligen E-Mails, Whatapps etc., die man täglich so schreibt gar nicht mitgerechnet. Ich glaube, ich muss spaßeshalber mal hochrechnen, was das alles zusammen ausmacht und das auf jahresdurchschnittliche Anschläge pro Minute runterrechnen oder so ;-)
    Ganz liebe Grüße!
    Franz

  4. Wirklich ein toller Rückblick.
    Eine TOP 10 aus all den kulinarischen Erlebnissen zu finden stelle ich mir durchaus schwierig vor :-)

    Was bisschen nervt , auch und besonders im übertriebenen Maße bei Matthias Morr, ist dieser ständige Hinweis darauf, dass es sich um Arbeit handelt. Kein Video oder Live Stream in dem Matthias Morr darauf nicht eingeht.
    Ihr braucht euch doch nicht rechtfertigen. Und wer vor Neid platzt soll die Artikel nicht lesen bzw. die Videos nicht schauen. Oder noch besser: es einfach selbst auch machen.

    Ich als Leser und Zuschauer bin dankbar über solche Berichte und Eindrücke (und gönne euch alles was ihr erlebt)
    Dass der Neid in Deutschland besonders hoch gehalten wird ist leider ein trauriger Fakt – aber versucht doch etwas darüber zu stehen.

    Auch ich wünsche dir ein ereignisreiches 2023 – wir als Leser profitieren alle davon. Und danke für die tolle Arbeit über all die Jahre.

  5. @Max: Ich kann nur für mich selbst sprechen – und da kann ich Dir versichern, dass es in keiner Weise als Rechtfertigung gemeint ist. Ich bin mir aber bewusst, dass es für jemanden, der nicht in diesem Beruf arbeitet, schwer nachzuvollziehen und einzuordnen ist, wie viel davon Arbeit und wie viel Freizeit ist. Insofern gehört es bei solchen Beiträgen wie diesem, finde ich, auch zum Service für die Leser, diese Einordnung vorzunehmen und die Umstände zu erklären.
    Mal abgesehen davon, dass es tatsächlich eine recht deutsche Eigenheit ist, dass Arbeit keinesfalls auch nur einen Hauch Spaß machen darf, weil’s sonst automatisch nicht als Arbeit betrachtet wird. Auch in diesem Zusammenhang schadet es nicht, Lesern, die das so sehen, mal den heißen Tipp zu geben, sich vielleicht auch selbst nicht so zu quälen, sondern den Teil der Arbeit, der Spaß macht, oder Spaß machen könnte, wenn man es denn zulässt, auch wirklich ohne schlechtes Gefühl zu genießen.
    In diesem Sinne: Happy New Year, Miss Sophie ;-)

  6. Hallo Franz
    war wirklich ein cooler Rückblick auf das Kreuzfahrtjahr 2022. Gut das wir (oder ich) dass in Österreich entspannter sehen es geht einfach darum Schiffe und Länder kennen zu lernen die man noch nicht kennt. Hilft ja bei der Auswahl. Und dass euch Reedereien dass eine oder andere Schmankerl zukommen lassen ist doch normal, die wären ja schön blöd wenn sie es nicht machen würden. Also mach einfach weiter so…
    LG Manfred

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